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Mannschaften - Damen - Spielberichte 2008/09

Nordcupfinale:  SV Eiche 05 Biederitz - SG Fortschritt Burg 19:21 (10:10, 17:17) n.V.

Absoluter Pokalkrimi sieht glücklichen Sieger

In einem an Spannung nicht zu überbietenden Pokalkrimi gewannen die Frauen der SG Fortschritt Burg mit 21:19 (10:10, 17:17) n.V. gegen den SV Eiche 05 Biederitz und holten sich damit zum ersten Mal den Handball Nordcup. Erfolgreichste Werferinnen waren Franziska Horn (Burg) mit 11, sowie Nina Bublitz (Biederitz) mit acht Toren.

Beide Vereine kamen mit einem Sonderbus nach Osterburg, sodass jeweils ca. 40 Fans hinter ihren Mannschaften standen und sehr lautstark unterstützten. Die Anfangsphase gehörte klar den Biederitzerinnen, die sich bis zur 5. Minute durch Tore von Franziska Swoboda und Nina Bublitz (3) bereits auf 4:0 absetzten. Burg begann das Spiel übernervös und leistete sich einfach zu viele Fehler. Außerdem biss sich Fortschritt zu Beginn die Zähne an der sehr guten Eiche-Abwehr aus. Was dann doch durch kam, war eine sichere Beute der ganz starken Torhüterin Sandra Tuchen. Erst in der 7. Minute gelang Franziska Horn per Konter der erste Burger Treffer zum 4:1. Nach dem 5:1 durch Janina Lange nahm Burg`s Trainerin Kristin Parschau bereits in der 10. Minute eine Auszeit, die auch fruchten sollte. Durch Tore von Anne Horn (3) und Franziska Horn schafften die Burgerinnen in der 17. Minute den 7:7 Ausgleich.

In dieser Phase verwarf Eiche gleich zwei Siebenmeter. Doch Biederitz kam nach zehn torlosen Minuten wieder zurück und führte in der 19. Minute durch Tore von Lisa Götze und Nina Bublitz mit 7:5. Nun war Fortschritt wieder dran und die überragende Franziska Horn brachte mit vier Toren in Folge, darunter drei verwandelte Siebenmeter, erstmals Burg mit 9:7 in die Vorhand. In der 25. Minute bekamen Janina Lange und Anke Schöneberg nach einer Rangelei jeweils die Rote Karte. Bei ein wenig Fingerspitzengefühl hätten es auch je 2 Minuten getan. Dies schien nun aber wieder die Damen aus Biederitz wachgerüttelt zu haben, denn mit drei Toren in Folge übernahm Eiche mit 10:9 wieder die Führung. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff war es einmal mehr Franziska Horn, die für den 10:10 Pausenstand sorgte.
 

Nach dem Wechsel waren es wieder die Eiche-Damen, die den besseren Start erwischten. Nach dem 11:11 legte Liesa Götze per Strafwurf zum 12:11 vor. Nachdem Franziska Horn mit einem Siebenmeter an Sandra Tuchen gescheitert war, sorgte Nina Bublitz mit einem Tempogegenstoß für das 13:11, wobei Anne Horn für ihren Abwehrversuch nun auch überzogen die Rote Karte sah. Das war natürlich ein Schock für die Burger, zumal bis zu diesem Zeitpunkt (41.Minute) nur die Horn-Schwestern für Fortschritt getroffen hatten. Nach dem 14:11 war es mit Stefanie Gollasch endlich eine andere Spielerin die für Burg traf. Durch einen verwandelten Siebenmeter von Liesa Götze erhöhte Biederitz wieder auf 15:12 (44.) und das Spiel schien vorentschieden.

Fortschritt brachte nun Manja Hünecke in den Kasten, was sich im Nachhinein als siegbringender Schachzug erweisen sollte. Sie vernagelte jetzt regelrecht das Burger Tor. Zwischen der 44. und 54. Minute gelang den Eiche-Damen kein Tor, während bei den Burgerinnen jetzt endlich auch andere Verantwortung übernahmen. Fünf Tore in Folge brachten Fortschritt mit 17:15 in die Vorhand. Doch statt nun ruhig zu spielen, wurden abgefangene Bälle immer wieder sinnlos nach vorne geworfen. Biederitz beste Spielerin Nina Bublitz bedankte sich mit zwei Toren zum 17:17 Ausgleich (58.). Vierzig Sekunden vor dem Ende parierte Manja Hünecke einen Strafwurf von Liesa Götze, so dass es in die Verlängerung ging.

In der ersten Halbzeit dieser Verlängerung passierte nicht viel, denn jede Mannschaft traf je einmal zum 18:18. Im zweiten Abschnitt übernahmen dann die Fortschritt-Damen das Kommando und gingen durch Marion Wöhe und Jennifer Strotmann mit 20:18 in Führung. Zwar konnte Biederitz noch einmal verkürzen, doch kurz vor Schluss sorgte Franziska Horn mit ihrem elften Tor per Siebenmeter für die endgültige Entscheidung. Was danach kam war nur noch grenzenloser Jubel bei den Burgerinnen. Während bei Manja Hünecke Tränen der Freude flossen, war auf der Gegenseite Sandra Tuchen die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Die glücklichere Mannschaft hatte am Ende diesen Pokal-Krimi gewonnen. Der Dank gilt beiden Mannschaften für dieses tolle Endspiel. Bei der Heimreise war bei allen Spielerinnen und Fans der SG Fortschritt Burg natürlich Party angesagt.
 

Biederitz mit: Tuchen, Lange (1), Hübener, Stechbarth, Swoboda (3), Götze (5/3), Bublitz (8/2), Hesse, Lüders, Richter (1), Beer (1), Quensell.
 

Burg mit: Hünecke, Ernst, Graumnitz; F. Schöneberg (1), Gollasch (1), A. Schöneberg, A. Horn (4/1), Butze, St. Wöhe, F. Horn (11/6), Strotmann (2), Gruschka, Wiesner, M. Wöhe (2).

 

Vorschau Nordcupfinale:  SV Eiche 05 Biederitz - SG Fortschritt Burg

Burger Frauen müssen sich gegenüber dem Punktspiel gewaltig steigern

Am Sonntag kommt es um 15 Uhr in der Osterburger Sporthalle zum Endspiel des Handball-Nordcups der Frauen zwischen dem SV Eiche 05 Biederitz und der SG Fortschritt Burg. Während Burg sich im Halbfi nale daheim gegen die SpG Stendal / Osterburg ( 32 : 24 ) durchsetzen konnte, gewannen die Biederitzerinnen in einem wahren Krimi gegen den Vizemeister TSV Niederndodeleben II nach Verlängerung mit 30 : 27.

Aber auch schon die Frage nach dem Termin und dem Austragungsort entwickelten sich in den letzten drei Wochen zu einem wahren Krimi. Erst war es am 17. Mai die Fermersleber Sporthalle in Magdeburg, dann wurde der komplette Spieltag ( insgesamt fünf Finals ) um einen Tag vorgezogen. Diese Änderung stellte dann jedoch mehrere Endspielteilnehmer vor arge Probleme, so dass der Spielbezirk Nord am 17. Mai festhalten musste. Da an diesem Tag jedoch in Magdeburg eine Judoveranstaltung fest geplant ist, bekam nun Mitbewerber Osterburg den Zuschlag.
 

Die SVE-Damen sehen sich in der Altmark als klarer Außenseiter. Zwar wurde das letzte Punktspiel mit 18 : 14 siegreich gestaltet, doch von einer wirklichen Burger Gegenwehr konnte in einer sehr schwachen Begegnung nie die Rede sein. " Allein was deren Angriffsleistung betrifft, war dies beileibe nicht ihr wahres Leistungsvermögen ", rechnet die Biederitzer Trainerin Elke Wiedon mit einer ganz anderen Burger Mannschaft. Wiedon kann in diesem Finale zwar wohl wieder auf Nina Bublitz, Marina Beer und Silvana Lüders zurückgreifen, doch Spielmacherin Cindy Werner wird aufgrund einer länger geplanten Reise fehlen.

Während die Biederitzerinnen am vergangenen Wochenende in Stendal beim 19 : 22 noch einmal ( bescheiden ) aktiv waren, mussten die Fortschritt-Damen zwangsläufi g pausieren, da ihr Heimspiel gegen die SpG Stendal / Osterburg II ausfiel. Die Punkte erhielten die Wöhe-Schützlinge dennoch und kamen in der Endabrechnung auf Rang vier mit 32 : 16 Punkten ein. Biederitz folgt auf Platz fünf mit 28 : 20 Zählern.

Mit der von den Biederitzer Frauen zugeschobenen Favoritenrolle müssen die Burger Frauen wohl leben. Das verlorene Punktspiel in Biederitz sollte nicht als Maßstab gelten. Fortschritt-Coach Marion Wöhe kann bis auf die Langzeitverletzten wahrscheinlich auf alle Spielerinnen zurückgreifen.

Für das Nordcup-Finale der Frauen stellt Fortschritt einen Bus für die Spielerinnen und Fans zur Verfügung. Wer Interesse hat, die Burgerinnen zu diesem Saisonhöhepunkt zu begleiten und vor allem zu unterstützen, sollte sich zur Abfahrt um 12. 45 Uhr an der Sporthalle am Schützenplatz einfinden.
 

                                                                                                        Burg, 15.05.2009

 

SV Eiche 05 Biederitz - SG Fortschritt Burg 18:14 (6:8)

Burger Frauen mit katastrophaler Angriffsleistung

Es war wohl eines der schlechteren Derbys, welches die 50 Zuschauer in der Biederitzer Ehlehalle am Samstagabend zu sehen bekamen. Schließlich setzten sich die Biederitzerinnen dank einer allein kämpferischen Steigerung gegen enttäuschende Fortschrittdamen mit 18:14 (6:8) durch. Marina Beer und Silvana Lüders (Biederitz) mit vier sowie Franziska Horn (Burg) mit sechs Toren waren die erfolgreichsten Schützen.

Die Anfangsminuten gingen klar an die Gäste, die die Ideenlosigkeit auf Seiten der Einheimischen im Angriff nutzen konnten und bis zur elften Minute ein 4:1 herauswarfen. Danach erwachten die SVE- Damen und konnten durch Marina Beer und Cindy Werner auf 3:4 verkürzen. Doch Burg blieb tonangebend und nach dem 6:3 folgte die fällige Auszeit der Hausherren. Im weiteren Verlauf glänzten dann beide Vertretugen mit zahllosen Stockfehlern. Trotz eines verworfenen Siebenmeters (Swoboda) kämpften sich die Biederitzerinnen durch Kati Stechbarth und Silvana Lüders auf 5:6 heran. Franziska Horn mit einem Strafwurf sowie Stefanie Wöhe per Konter erhöhten auf 8:5. Die Biederitzer Torfrau Sandra Tuchen verhinderte in dieser Phase (hielt u.a. einen Strafwurf) Schlimmeres. In Überzahl stellte schließlich Linksaußen Kati Stechbarth den 6:8- Pausenstand her.

Einen deutlich besseren Start gelang den SVE- Damen in Durchgang zwei. Einem gehaltenen Strafwurf von Sandra Tuchen ließ Janina Lange mit einem Doppelschlag in der 36. Minute das 8:8 folgen. Franziska Swoboda traf im Anschluss zur ersten Führung der Einheimischen. Bis zum 12:12 in der 47. Minute legten nun die Biederitzerinnen stets einen Treffer vor, den die verunsichert wirkenden Gäste jedoch egalisieren konnten. In der Folgezeit bewiesen die Gastgeberinnen trotz schwächerer Spielerdecke längeren Atem. Erst warfen Silvana Lüders und Marina Beer das 14:12 heraus, ehe erneut Lüders vom Kreis nach genommener Auszeit zum 15:12 erfolgreich war. Burg schloss zwar vom Punkt durch Franziska Horn zum 15:13 auf, doch die routinierte Biederitzerin Marina Beer sorgte mit einem Doppelschlag für das 17:13.
Anne- Kathrin Horn besorgte dann den letzten Burger Treffer, ehe Franziska Swoboda trotz harter Gegenwehr (rote Karte für Anne- Kathrin Horn) zum 18:14- Endstand einnetzen konnte.
"Wir haben ein insgesamt sehr schwaches Duell wohl verdient gewonnen. Wichtig war nach der desaströsen Hinspielpleite der Sieg heute, der jedoch keinerlei Rückschlüsse für das Nordcupfinale geben dürfte. Burg werden wir kein zweites Mal auf dem falschem Bein erwischen", schätzte die Biederitzer Trainerin Elke Wieon den Sieg realistisch und objektiv ein.
Die Fortschrittdamen, die zurecht mit einigen Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden waren, enttäuschten an diesem Tag vor allem im Angriff. Aber auch die vielen technischen Fehler und Konzentrationsmängel im Spielaufbau dürften der Burger Spielertrainerin Marion Wöhe nicht gefallen haben.

Biederitz: Tuchen - Lange (2), Hübener, Werner (1), Beer (4), Lüders (4), Stechbarth (3), Swoboda (3), Richter (1)

Burg: Hünecke, Ernst, Graumnitz - A. Schöneberg, A. Horn (5), S. Wöhe (2), F. Horn (6/5), Strotmann, F. Schöneberg (1), Gruschka, M. Wöhe
 

                                                                                                        Burg, 04.05.2009

 

SG Fortschritt Burg - BSV 93 Magdeburg II 29:23 (17:13)

   Fortschritt Frauen festigen 4. Tabellenplatz

Mit 29:23 (17:13) bezwangen die Burger Frauen in eigener Halle den BSV 93 Magdeburg II. Mit neun Toren war Franziska Horn erfolgreichste Burger Werferin.

Burg kam schwer in die Partie und konnte erst nach vier Minuten das 0:1 durch Stefanie Wöhe ausgleichen. Innerhalb von fünf Minuten kam Burg zu vier weiteren Toren und erhöhte auf 5:1 (9.). Die Gäste spielten zwar einen schnellen Ball, hatten aber zunächst gegen die sattelfeste Fortschritt-Abwehr nicht viel zu bestellen. Der Mittelblock stand gut, blockte viele Bälle und konnte dadurch Konter laufen. Und so konnte der Vorsprung auf 10:4 (14.) ausgebaut werden. Kurz darauf erhielt die kurz zuvor erst aufs Feld gekommene Franziska Schöneberg von den TuS-Schiedsrichtern aus Magdeburg die Rote Karte, als sie einen Konter der Gäste unterbunden hatte. Eine „Kann-Karte“, denn eine Zeitstrafe und ein Strafwurf hätten es auch getan. Diese Herausstellung brachte die Burgerinnen kurzzeitig etwas aus dem Konzept, so dass die Magdeburgerinnen bis auf 11:9 (18.) heran kamen.
Aber Burg konterte und traf durch Anne Horn zum 14:9 (24.). Als Marion und Stefanie Wöhe jeweils Zeitstrafen absaßen, konnten die Gäste auf 14:12 (26.) wieder verkürzen und nutzten dafür besonders die schwache rechte Abwehrseite der Burger Frauen. Kurz darauf wurden beim 17:13 für Fortschritt die Seiten gewechselt.
 

In der zweiten Halbzeit wurde das spielerische Niveau der ersten 30 Minuten nicht wieder erreicht. Burg ließ deutlich nach und die Gäste konnten nicht. Mit dem 20:14 (38.) durch einen verwandelten Strafwurf von Kathrin Gruschka war die Begegnung praktisch entschieden. Diesen Vorsprung transportierten die Gastgeberinnen bis hin zum Abpfiff. Der
BSV versuchte zwar zwischenzeitlich immer wieder heranzukommen, aber es waren nur Strohfeuer. Fortschritt hätte noch höher gewinnen können, wenn sie wie in der ersten Halbzeit (7 Kontertore) konsequent ihre Angriffe zu Ende gebracht hätten. So war der 29:23-Erfolg am Schluss mehr als verdient.
 

Fortschritt Burg: Hünecke; M. Wöhe (5), A. Schöneberg (1), A. Horn (7), Butze (1), St. Wöhe (4), Gruschka (1/1), F. Horn (9/5), F. Schöneberg (1)

 

                                                                                                       - Burg, 26.04.2009

 

SV Oebisfelde II - SG Fortschritt Burg 16:24

Fortschritt Frauen landen ungefährdeten Auswärtssieg

Mit einem ungefährdeten 24:16 (10:7)-Auswärtserfolg kehrten die Frauen der SG Fortschritt Burg am Sonntagnachmittag vom Nordliga-Punktspiel beim SV Oebisfelde II zurück. Erfolgreichste Werferin in der Reihen der Fortschritt-Frauen war Anne Horn mit neun Toren.

Mit dem ersten Angriff gingen die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung. Es sollte die einzige Führung im gesamten Spielverlauf bleiben. Mit einem Siebenmeter glich Franziska Horn zum 1:1 (3.) aus und traf ebenfalls vom Punkt zum 2:1 (4.). Im Gegenangriff kam Oebisfelde durch ihre kräftige Kreisspielerin zum 2:2. Nach dem 3:2 durch Anne
Horn (6.) gelang beiden Mannschaften fünf Minuten lang kein Tor. Zuspielfehler und Unkonzentrierten auf beiden Seiten waren die Ursache. Franziska Horn brach dann in der 11. Minute den Bann und erzielte das 4:2. Nun begann Burg, den Vorsprung auszubauen. Stefanie Wöhe von Rechtsaußen und Franziska Schöneberg vom Kreis trafen zum 7:3. Nach dem 5:7 nahm Burg eine Auszeit (20.). Bis zur Pause trugen sich Franziska Schöneberg mit einem Konter, Anke Schöneberg vom Kreis und Franziska Schöneberg aus dem Rückraum in die Torschützenliste ein. beim Stand von 10:7 für Burg wurden die Seiten gewechselt.
 

Mit vier schnellen Kontertoren baute Fortschritt nach Wiederanpfiff den Vorsprung auf 14:7 (33.) aus. Über die Stationen 10:14 (37.) und 10:17 (41.) kamen die Gastgeberinnen auf 12:19 (43.) heran. Fünf Minuten später hatten sie weiter auf 15:19 verkürzt. Mit zwei
verwandelten Strafwürfen durch Anne Horn zum 15:21 (50.) setzte Burg der Aufholjagd ein Ende. Das 16:21 eine Minute später war der letzte Treffer der Gastgeberinnen in dieser Begegnung, die nun konditionell stark abbauten. Und so blieb es wiederum Anne Horn vorbehalten, mit drei Treffern in Folge den verdienten 24:16-Auswärtserfolg für die Burger Frauen sicher zu stellen.
 

Fortschritt Burg: Graumnitz, Hünecke, Ernst; F. Horn (7/3), A. Horn (9/4), Strotmann (2), F. Schöneberg (4), A. Schöneberg (2), St. Wöhe (2), M. Wöhe.

                                                                                                        Burg, 20.04.2009

 

SG Fortschritt Burg - SpG Bandits MD/Barleben III 27:24

Burger Frauen verspielen fast noch eine 10-Tore-Führung

Mit einem 27:24-Erfolg über die Spielgemeinschaft Bandits MD/Barleben III haben die Frauen der SG Fortschritt Burg den 4. Platz in der Handball Nordliga der Damen gefestigt. Nach einer 21:11 Führung wurde der Sieg (23:22 52. Minute) noch fast verspielt. 

Mit 27:24 (17:9) gewannen die Frauen der SG Fortschritt Burg in der Nordliga gegen die Spielgemeinschaft Bandits Magdeburg/ Barleben III. Mit neun Toren war Anne Horn erfolgreichste Burger Werferin.
 

Ganz nach den Vorstellungen der Burger Frauen verlief die erste Halbzeit. Die Abwehr stand sehr gut, Überzahlsituationen wurden hervorragend ausgespielt (Kathrin Gruschka von außen), das Konterspiel lief und die zweite Welle wurde konsequent ausgespielt.
Die Kontrahentinnen aus der Landeshauptstadt hatten nicht die Spur einer Chance und waren mit dem 17:9 zur Halbzeit noch gut bedient.
 

Das gute Spiel setzte sich in Halbzeit zwei aber nur noch die ersten drei Minuten fort. Dann riss der Spielfaden plötzlich ohne erkennbaren Grund und die Gäste kamen immer besser in die Partie und nutzten die nun löchrige Burger Abwehr. Auf Burger Seite konnten sich
lediglich noch Anne Horn und Anke Schöneberg in Szene setzen. Aber das entsprach nicht den Ansprüchen der Fortschritt-Frauen und so mussten sie aber Ende noch von Glück reden, mit 27:24 gewonnen zu haben. Die guten Magdeburger Schiedsrichter mussten in einer doch recht fairen Partie noch zwei Rote Karten für die Gäste zeigen. Zunächst sah der Übungsleiter wegen Schiedsrichterbeteiligung den roten Karton. Dann folgte ihm noch eine seiner Spielerinnen, die den berühmten Finger ins Publikum gezeigt hatte.
 

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst, Graumnitz; F. Horn (5/1), A. Horn (9/4), F. Schöneberg (1), A. Schöneberg (4), Butze (1), Gruschka (3), M. Wöhe (1), St. Wöhe (3).

 

SG Fortschritt Burg - SpG Stendal/Osterburg 32:24 (17:11)

   Burger Frauen stehen im Nordcup-Finale

Mit einem 32:24 (17:11)-Erfolg über die Spielgemeinschaft Stendal/Osterburg sind die Frauen der SG Fortschritt Burg in das Endspiel des Nordcups eingezogen. Gegner wird dort am 17. Mai in der Sporthalle Magdeburg-Fermersleben Eiche 05 Biederitz sein.
 

Die Partie begann zwar mit dem 1:0 durch Anne Horn (2.) gut für die Gastgeberinnen, aber die Gäste aus der Altmark zeigten frühzeitig, dass sie nicht gewillt waren, klein beizugeben. Durch drei Tore in Folge lagen sie nach sechs Minuten mit 3:1 vorn. Mit dem Kontertor zum 4:2 (7.) waren die Gäste dann aber bis zum Abpfiff letztmalig in Führung. Nun wachte Fortschritt, mit drei Torhütern angetreten, langsam auf. Franziska Horn (2) und Stefanie Wöhe wandelten innerhalb von zwei Minuten den Rückstand in eine 5:4-Führung (9.) um. Mit dem 5:5-Ausgleich hatte die Spielgemeinschaft auch letztmalig ein Unentschieden erreicht. Beim 9:5 (13.) für Burg nahmen die Gäste eine Auszeit. Viel änderte sich danach am Spielgeschehen nicht. Claudia Graumnitz im Burger Tor zog den Gäste nun immer mehr den Nerv, hielt auch zwei Siebenmeter. Fortschritt baute den Vorsprung kontinuierlich aus und ging mit einem beruhigenden 17:11-Vorsprung in die Halbzeitpause.
 

Wie schon in der ersten Halbzeit gelang den Burger Frauen durch Anne Horn der erste Treffer zum 18:11 (31.). Aber dann riss plötzlich der Faden. Die Spielgemeinschaft warf Tor um Tor gegen die nun im Tor stehende Manja Hünecke und war beim 18:16 (35.) bis auf zwei Tore ran. Die „Schlafphase“ der Fortschritt-Frauen dauerte bis zur 40. Minute
(21:18). Dann ging mit einem verwandelten Strafwurf durch Franziska Horn der Knoten wieder auf und der Vorsprung wuchs wieder auf sechs Tore (24:18) an. Aber die Gäste gaben in der sehr fairen Begegnung noch nicht auf. Aber die Auszeit beim Stand von 26:20 (50.) zeigte nicht die erhoffte Wirkung bei den Gästen. Fortschritt ließ sich nun nicht mehr
von der Linie abbringen, vergab durch Unkonzentriertheiten beim Abspiel aber noch einige gute Möglichkeiten. Und in der Schlussphase trug auch die dritte Burger Torhüterin noch ihren Anteil zum Erfolg bei. Juliane Ernst parierte in der 53. und 60. Minute noch zwei Strafwürfe. Der deutliche 32:24-Sieg war letztlich verdient.
 

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst, Graumnitz; A. Horn (8/3), Strotmann (2), F. Horn (10/4), F. Schöneberg (2), St. Wöhe (5), A. Schöneberg (4), Wiesner (1), M. Wöhe.

 

                                                                                                       - Burg, 27.03.2009

SV Oebisfelde I - SG Fortschritt Burg 33:28 (11:13)

Fortschritt hielt lange beim Spitzenreiter mit und wurde dann verschaukelt

Mit einer 28:33 (13:11)-Niederlage kehrten die Frauen der SG Fortschritt Burg vom Spiel beim Tabellenführer Oebisfelde I zurück. Erfolgreichste Burger Werferin war Franziska Horn mit sechs Toren.
 

Die Fortschritt-Frauen lieferten ihr bisher bestes Saisonspiel ab und wurden trotzdem nicht belohnt. Bis zur 52. Minute ärgerten sie den Tabellenführer mehr als dem lieb war, bis die Schiedsrichter aus Beetzendorf spielentscheidend eingriffen. Und dabei begann die Partie
vielversprechend für die Gäste. Nach einem schönen Anspiel auf Franziska Schöneberg vollendete diese zum 1:0 für Burg. Franziska Horn erhöhte auf 2:0 (2.). Fünf Minuten später hatten die Gastgeberinnen zum 2:2 ausgeglichen. Bis zum 5:5 (13.) konnte sich kein Team absetzen. Durch einen verwandelten Siebenmeter von Franziska Horn und ein Tor von Stefanie Wöhe ging Burg mit 7:5 (17.) in Führung. Die Fortschritt-Frauen spielten gut, suchten stets die frei stehende Mitspielerin. Und so wurde der Zwei-Tore-Vorsprung über das 10:8 (25.) bis zum 13:11 mit in die Halbzeitpause genommen.
 

Nach Wiederanpfiff verkürzte Oebisfelde auf 12:13 (32.), ehe Anne Horn mit einem Konter auf 12:14 erhöhte. Oebisfelde gelang wieder der Ausgleich zum 14:14. Nach zwei schönen Doppelpassspielen trafen Franziska Horn und Franziska Schöneberg zum 16:14 (35.) für die Gäste. Nun wurde die Partie überhart, aber Burg gab nicht klein bei. Die bis
dahin unauffälligen Schiedsrichter zeigten erste Fehlentscheidungen. Als dann Anne Horn mit einer Zeitstrafe draußen saß, fiel die Spielentscheidung durch eine Rote Karte gegen Franziska Schöneberg. Als diese, nach einem Foul am Boden liegend, aufstehen wollte, fiel eine Oebisfelder Spielerin über sie. Die Schiris werteten dies als Tätigkeit und zückten Rot. Allein in den letzten zwölf Minuten gab es vier Zeitstrafen gegen die Burger Frauen. Die Gastgeberinnen nutzten die Überzahlsituationen und setzten sich mit 29:24 ab. Burg zeigte aber Kampfgeist und ließ nicht locker. Trotzdem konnte der Fünf-Tore-Rückstand nicht mehr wettgemacht werden.Fortschritt zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung, hätte
mindestens einen Punkt verdient gehabt. Dass die Burger Frauen letztlich aber richtig „verschaukelt“ wurden, bestätigt die Bemerkung des Übungsleiters von Oebisfelde über den Frust der Gäste: „Ich kann Euch gut verstehen.“
 

Fortschritt Burg: Graumnitz, Hünecke; F. Horn (6/3), A. Horn (4), F. Schöneberg (4), Strotmann (3), A. Schöneberg (4/2), Wiesner, St. Wöhe (3), M. Wöhe (4)
 

- Burg, 27.03.2009

 

SG Fortschritt Burg - HSV Haldensleben II 28:26 (13:11)

   Burger Frauen festigen 4. Tabellenplatz

Mit 28:26 (13:11) gewannen die Frauen der SG Fortschritt Burg ihr Heimspiel gegen den Tabellennachbarn HSV Haldensleben II. Erfolgreichste Burger Werferin war Franziska Horn mit zwölf Toren. Fortschritt musste aus den unterschiedlichsten Gründen auf Torhüterin
Manja Hünecke, Stefanie Wöhe, Jennifer Strotmann und Stefanie Gollasch verzichten.
 

In einem auf nur mäßigem Niveau stehenden Spiel sah sich Burgs Spielmacherin Franziska Horn von der ersten Sekunde an einer Pressdeckung gegenüber. Dies beeinflusste den Spielfluss der Gastgeberinnen doch erheblich, zumal sie es der Spielmacherin überließen, sich selbst aus dieser Deckung zu befreien. Und dies sollte ihr im Spielverlauf des Öfteren gelingen. Fortschritt ging schnell mit 3:0 in Führung. Die Gäste brauchten fünf Minuten, um Juliane Ernst im Burger Tor erstmals zu bezwingen. Nach dem 4:3 (6.) konnte Burg sich
bis auf 8:5 (15.) absetzen. Haldensleben setzte einen Siebenmeter neben das Tor und die Auszeit der Gäste folgte prompt. Diese schien den HSV wachgerüttelt zu haben, denn nun agierten sie etwas aggressiver, was sich auch auszahlte. Beim 8:8 (18.) war erstmals der Ausgleich geschafft. Trotz einer Zeitstrafe konnte Haldensleben bis zum 10:10 (22.) die Partie ausgeglichen gestalten. Nun nahm Burg eine Auszeit, die die Gäste wieder aus dem Rhythmus brachte. Zwei Kontertore von Franziska Horn sorgten für den 13:11 Halbzeitstand.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit rückte Claudia Graumnitz in das Burger Tor und konnte sich auch einige Male auszeichnen. Die Begegnung blieb ausgeglichen, auch weil sich kein Team entscheidend steigern konnte. Erst nach einem Kontertor von Anke Schönberg zum 17:14 (37.) konnte Fortschritt den Vorsprung auf drei Tore ausbauen. Dieser Vorsprung
blieb bis zum 21:18 (44.) erhalten. Durch Tore von Franziska Horn und Anke Schöneberg erhöhten die Gastgeberinnen dann auf 23:18 (46.). Damit war eine Vorentscheidung gefallen, denn die Gäste aus Haldensleben konnten aus den Schwächen der Burger Frauen keine Vorteile ziehen. Beim Stand von 25:23 (54.) nahm Burg noch eine Auszeit und erhöhte danach durch Anke Schöneberg auf 26:23 (55.).

Diesen Vorsprung verwalteten die Burger Frauen bis zum Abpfiff. Der HSV kam nur auf 28:26 heran. Insgesamt ein verdienter Sieg von Fortschritt aufgrund des größeren kämpferischen Einsatzes.
 

Fortschritt Burg: Ernst, Graumnitz; M. Wöhe (1), A. Schöneberg (7), A. Horn (3/1), Butze, F. Horn (12/5), Wiesner, Gruschka (2), F. Schöneberg (3/1)

 

                                                                                                       - Burg, 08.03.2009

 

SG Fortschritt Burg - SpG Stendal/Osterburg I 22:20 (14:12)

   Schwer erkämpfter Arbeitssieg für Burger Frauen

Knapp mit 22:20 (14:12) gewannen die Frauen der SG Fortschritt Burg in der Nordliga in eigener Halle gegen die Spielgemeinschaft Stendal/Osterburg I. Jeweils fünf Tore erzielten Anne Horn, Jennifer Strotmann und Franziska Schöneberg. Fortschritt musste auf die im Urlaub weilende Spielmacherin Franziska Horn verzichten.Burg zeigte in diesem Testlauf für das im März anstehende Pokalhalbfinale eine Partie mit Höhen und Tiefen. Aus dem 1:0 durch Franziska Schöneberg machten die Gäste aus der Altmark ein 1:2 (6.). Durch zwei Tore von Jennifer Strotmann ging Burg mit 3:2 in Führung. Die Gäste glichen wieder aus (10.). Fünf Minuten später lagen die Gastgeberinnen durch Tore von Anne Horn (2) und Anke Schöneberg mit 8:3 vorn. Der Fünf-Tore-Vorsprung konnte bis zur 15. Minute nach Treffern von Anne Horn und Stefanie Wöhe beim 10:5 gehalten werden. Als Stefanie
Wöhe nach einem Konter zum 11:6 (21.) traf, nahmen die Gäste eine Auszeit. Diese brachte die Fortschritt-Frauen aus dem Rhythmus und die Spielgemeinschaft verkürzte auf 12:10 (24.). Mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung wurden beim Stand von 14:12 die Seiten gewechselt.
 

Trotz mahnender Worte von der Bank in der Halbzeit wendete sich das Spiel der Gastgeberinnen nicht zum Positiven. In der 37. Minute hatte Stendal/Osterburg beim 14:14 den Ausgleich geschafft. Franziska Schöneberg, Anne Horn und Jennifer Strotmann konnten auf 17:14 (41.) erhöhen. Das teilweise schwache Agieren der Burger Abwehr erlaubte es
den Gästen, beim 18:17 (50.) wieder in Führung zu gehen. Nun rappelte sich Burg noch einmal auf und ging seinerseits in der 54. Minute mit 20:19 in Führung. Diesen knappen Vorsprung verteidigten die Fortschritt-Frauen bis zum Abpfiff und landeten mit dem 22:20 einen glücklichen Sieg.
Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst; A. Horn (5), Strotmann (5), F. Schöneberg (5/2), St. Wöhe (3), A. Schöneberg (3/1), Butze, Gruschka (1), M. Wöhe.

 

                                                                                                       - Burg, 22.02.2009

 

SG Fortschritt Burg - SV Irxleben 25:24 (11:15)

Unglaublich: Sieben Tore in Folge wenden ein schon verloren geglaubtes Spiel

In der Handball-Nordliga der Frauen gewann der Tabellenvierte SG Fortschritt in eigener Halle knapp mit 25:24 (11:15) gegen den Tabellendritten SV Irxleben. Mit neun Toren war Franziska Horn erfolgreichste Burger Werferin.
 

Die Partie versprach vor dem Anpfiff eigentlich Spannung, aber bis zur 50. Minute war es eine langweilige Partie. Fortschritt ging nach einer Freiwurfkombination durch Franziska Horn mit 1:0 in Führung. Aus dem 2:1 der Gäste machte Stefanie Wöhe mit zwei Kontertoren eine 3:2-Führung (5.) für die Gastgeberinnen. Zu diesem Zeitpunkt dachte
wohl niemand daran, dass dies bis zur 59. Minute die letzte Führung für Fortschritt sein sollte. Die Burgerinnen kamen einfach nicht ins Spiel. Einfache Ballverluste, keine Bewegung ohne Ball und ungenaue Würfe machten es den Gästen einfach. Und diese nahmen die Geschenke dankend an und bauten nach dem 5:4, in Unterzahl, ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Beim 6:10 (18.) kam für die bis dahin glücklose Manja Hünecke Juliane Ernst ins Burger Tor. Sie hielt hintereinander auch gleich zwei Bälle und so keimte beim 8:10 (21.) durch Anne Horn wieder Hoffnung auf. Aber die hielt nicht lange an. Juliane Ernst parierte zwar noch einen Strafwurf der Gäste, diese gingen aber mit einer verdienten 15:11-Führung in die Pause.
 

Auch nach Wiederanpfiff flackerte das Fünkchen Hoffnung zunächst nur kurzzeitig auf. Jennifer Strotmann, von der in der ersten Halbzeit überhaupt keine Torgefahr ausging, traf zum 12:15 (31.) und Franziska Horn per Siebenmeter zum 13:15 (34.). Aber die Gäste schlugen zurück und erhöhten mit drei Toren nacheinander auf 13:18 (37.) Von Aufbäumen in den Burger Reihen war noch immer nichts zu sehen. In der 42. Minute lag Irxleben mit 21:15 vorn und Fortschritt nahm eine Auszeit. Und danach nahm das Wunder doch noch seinen Lauf. Marion Wöhe und Jennifer Strotmann verkürzten auf 17:21 (43.). Die Gäste erhöhten zwar noch auf 24:18 (50.) und kamen danach unverständlicherweise völlig aus dem Tritt. Fortschritt witterte nun Morgenluft und Manja Hünecke im Tor hielt jetzt den einen oder anderen Ball. Martina Butze traf zum 19:24 (51.), Jennifer Strotmann zum 20:24 und 21.24 (54.), Franziska Horn mit Siebenmeter zum 22:24 (55.), Anke Schöneberg mit einem Heber zum 23:24 (57.) und Franziska Horn vom Kreis zum 24:24-Ausgleich (58.) vom Kreis. Die Umstellung im Aufbau, Franziska Schöneberg rückte von der Kreismitte auf die Aufbaumitte und Franziska Horn ging auf Linksaußen, hatte sich ausgezahlt. Unter dem Jubel des Publikums traf Rechtshänderin Anke Schöneberg nach einer frechen Aktion von
Rechtsaußen zum 25:24 (59.). Irxleben versuchte noch einmal alles, aber der Wurf 17 Sekunden vor dem Abpfiff ging neben das Tor. Damit gewann Burg eine Begegnung, die die Gäste nie und nimmer mehr hätten verlieren dürfen.
 

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst; M. Wöhe (2), A. Schöneberg (2), A. Horn (4/1), Butze (1), St. Wöhe (3), F. Horn (9/3), Strotmann (4), F. Schöneberg.
 

                                                                                                       - Burg, 15.02.2009

 

SV Eintracht Gommern - SG Fortschritt Burg 22:36 (9:15)

14 Tore Minus für Gommern

Im ersten Spiel der Rückrunde der Handball-Nordliga konnten die Frauen von Eintracht Gommern nicht ganz an die Leistung vom vergangenen Wochenende anknüpfen. In der eigenen Halle traf die junge Mannschaft im Kreisderby auf das routinierte und schnell spielende Team der SG Fortschritt Burg und verlor 22 : 36 ( 12 : 21 ).

Die Gastgeber hatten sich einiges vorgenommen. Nach dem 15 : 27 im Hinspiel in Burg wollten die Eintracht-Frauen diesmal nicht höher als mit zehn Toren verlieren. Bis zum 5 : 8 hielt Gommern mit und ließ die Burgerinnen nicht davonziehen. Doch dann bekamen die Damen der SG Fortschritt in der Deckung immer öfter die Hand an den Ball und spielten ihre ganze Routine und Schnelligkeit in zahllosen Tempogegenstößen aus. So kam der 12 : 21-Halbzeitstand nicht überraschend.

 
Auch die zweite Hälfte der Partie stand voll im Zeichen der Fortschritt-Damen. Diese ließen sich das Spiel auch nicht aus der Hand nehmen. Den Gommeranerinnen gelangen zwar noch einige gute Spielzüge über Julia Eckhardt, die auf der Mittelposition im Rückraum Ruhe und Ordnung ins Spiel der Eintracht brachte, doch am Ende führten unter anderem konditionelle Schwächen zum deutlichen 36 : 22-Sieg der SG Fortschritt Burg.

Beste Werferinnen waren Franziska Horn mit zwölf, Anne Kathrin Horn mit acht und Franziska Schöneberg mit sieben Treffern auf Burger Seite und bei den Gommeranerinnen Stefanie Schmidt mit acht Toren.

 
Gommern : Schütte, Wöltje – Zimmermann ( 4 ), Schmidt ( 8 ), Henkel, Bich, Eckhardt ( 1 ), C. Kühmstedt ( 4 ), Laufmann, Roos ( 1 ), Scholz, Nieter ( 2 ), Thauß ( 2 ), K. Titsch

Burg : Ernst – Schöneberg ( 3 ), A. Horn ( 8 ), St. Wöhe ( 2 ), F. Horn ( 12 ), Wiesner, Schoeneberg ( 7 ), M. Wöhe ( 4 ), N. Altmann
 


 

- Burg, 21.01.2009

 

SpG Stendal/Osterburg II - SG Fortschritt Burg 17:28 (9:15)

Fortschritt-Frauen weiter mit Aufwärtstrend

Mit einem unerwarteten 28:17 (15:9)-Auswärtssieg kehrten die Burger Frauen vom Nordliga-Punktspiel bei der Spielgemeinschaft Stendal/Osterburg II aus Osterburg zurück. Erfolgreichste Burger Werferin war Franziska Horn mit zehn Treffern.
 

Entscheidend für die Partie war der Ausfall der wurf- und spielstarken Aufbauspieler Bügelsack und Wendt auf Gastgeberseite, wie sich im Spielverlauf später auch deutlich zeigte. Beide Mannschaften begannen das Spiel verhalten, tasteten sich zunächst ab. Nach drei Minuten traf Franziska Horn mit einem Siebenmeter zum 1:0 für Burg. Über Linksaußen erhöhte die gleiche Spielerin auf 2:0. Nach sechs Minuten hatte die
Spielgemeinschaft den 2:2-Ausgleich geschafft. Bis zum 4:4 (11.) verlief die Begegnung ausgeglichen. Das Angriffsspiel der Burger Frauen kam nicht auf Touren. Da Franziska Schöneberg in der Aufbaumitte nichts bewirken konnte, nahm Franziska Horn ihre angestammte Position wieder ein. Dies zeigte Wirkung, denn Fortschritt erhöhte durch Stefanie Wöhe (2), Anne Horn (2) und Franziska Horn auf 9:4 (16.). Bei den
Gastgeberinnen machten sich nun viele Fehler bemerkbar, Routinier Simone Lucke war viel zu sehr auf sich allein gestellt. Die Abwehr konnte sich nur noch durch Fouls retten. Die Folge waren sieben Strafwürfe allein in der ersten Halbzeit. Mit einem Konter und einem
Siebenmeter stellte Burg den 15:9-Halbzeitstand her.

Stefanie Wöhe erhöhte mit einem Konter kurz nach Wiederanpfiff auf 16:9, ehe die Spielgemeinschaft auf 11:16 (34.) verkürzen konnte. Bis zur 44. Minute war dann Sand im Burger Spiel. Man legte zwar stets ein Tor vor, aber die Gastgeberinnen zogen nach. Beim Stand von 14:19 nach Stendal/Osterburg eine Auszeit. Danach rappelten sich die Burger Frauen auf und zogen auf 25:14 (50.) davon. Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Jennifer Strotmann traf nach schöner Einzelleistung zum 26:14, Anne Horn nach Doppelpass mit Kathrin Gruschka zum 27:14. Mit einem verwandelten Strafwurf erzielte Franziska Horn das letzte Tor der Fortschritt-Frauen zum 28:14 (56.). Die Gastgeberinnen konnten mit ihren letzten drei Toren nur noch Ergebniskosmetik zum 17:28-Endstand betreiben.
 

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst; A. Schöneberg (2), F. Schöneberg (2), F. Horn (10/4), A. Horn (5/2), Strotmann (3), St. Wöhe (5), Gruschka.
 

- Burg, 11.01.2009

 

SG Fortschritt Burg - SV Eiche 05 Biederitz 33:10 (16:5)

Fortschritt-Frauen deklassieren Oberliga-Absteiger

Unerwartet deutlich mit 33:10 (16:5) gewann die SG Fortschritt Burg das Kreisderby in Frauen-Nordliga gegen Eiche 05 Biederitz. Erfolgreichste Torschützen waren Franziska Schöneberg und Anne Horn (Burg) mit jeweils zehn Toren sowie Cindy Werner (Biederitz)
mit drei Toren.

Fortschritt musste auf Franziska Horn, Biederitz unter anderem auf Sandra Bublitz und Marina Beer verzichten.Die 1:0-Führung durch Anne Horn glich Eiche im Gegenzug aus. Auch das 2:1 (4.) durch Stefanie Wöhe von Linksaußen konterte Biederitz im Gegenzug mit dem 2:2. Beide Mannschaften trafen mit einem Siebenmeter nur den Pfosten. Die etatmäßige Kreisspielerin Franziska Schöneberg, diesmal auf der Aufbaumitte agierend, traf aus der zweiten Reihe zum 3:2 (8.). Nach dem 3:3 war es ab der 9. Minute mit dem Abtasten vorbei. Burg legte nun einen Zahn zu. Die Konter wurden verwandelt, die Biederitzer im 1:1 ausgespielt und Torhüterin Claudia Graumnitz hielt alles, was auf ihr Tor kam. So lagen die Gastgeberinnen in der 15. Minute mit 8:3 vorn. Trotz Unterzahl trafen die Gäste zum 8:4, ehe Burg durch zwei verwandelte Siebenmeter von Franziska Schöneberg und zwei Tore von Anne Horn auf 12:4 (22.) erhöhte. Stefanie Gollasch und Stefanie Wöhe legten zum 14:4 (25.) nach. Biederitz mit einem verwandelten Siebenmeter und Franziska Schöneberg stellten den 16:5-Halbzeitstand her.
 

Beide Teams mussten die zweite Halbzeit mit einer Spielerin weniger beginnen. Biederitz verpasste dies und Sabrina Lange erhielt dafür ihre dritte Zeitstrafe. Torhüterin Sophie Hesse wechselte aufs Feld. Fortschritt merkte man nun die zuletzt vermisste Spielfreude an und beim 21:5 (37.) war die Partie bereits entschieden. Jennifer Strotmann, Stefanie Wöhe, Anne Horn und Franziska Schöneberg trafen zum 25:6 (45.). Cindy Werner verkürzte vom Kreis auf 25:7. Nach dem Tor von Anne Horn zum 26:7 traf Eiche in Überzahl zum 26:8 (48.). Die nächsten zehn Minuten waren nur noch Formsache gegen an diesem Tage schwache Biederitzerinnen (33:9). Cindy Werner konnte mit ihren Treffer zum 33:10-Endstand (59.) nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

Fortschritt Burg: Graumnitz, Hünecke, Ernst; F. Schöneberg (10/3), A. Horn (10), J. Strotmann (6), Butze (1), A. Schöneberg, St. Wöhe (4), Gollasch (2)
 

Eiche 05 Biederitz: Fleischer, Hesse; Lange (2), Swoboda (2), Steckbarth (1), Richter (2), Werner (3), Hübner
 

                                                                                                       - Burg, 14.12.2008

 

BSV 93 Magdeburg II - SG Fortschritt Burg 24:22 (8:11)

Unnötige Niederlage für Burger Frauen

Mit einer 22:24 (11:8)-Niederlage kehrten die Frauen der SG Fortschritt Burg vom Punktspiel beim BSV Magdeburg II zurück. Erfolgreichste Burger Werferin war Anne Horn mit sieben Toren.

Fortschritt musste in diesem Auswärtsspiel auf die verletzte Franziska Horn und bei den Jungenspielen im Einsatz weilende Martina Butze verzichten.Burg ging in der zweiten Minute durch Jennifer Strotmann mit 1:0 in Führung. Im nächsten Angriff verwertete Anke Schöneberg ein schönes Anspiel an den Kreis zum 2:0. Dem BSV gelang in der vierten Minute der 2:2-Ausgleich. Zwei Tore in Folge durch Jennifer Strotmann und Anke Schöneberg brachten den Gäste eine Zwei-Tore-Führung (7.). Doch der BSV konnte in der 11. Minute zum 4:4 ausgleichen. Franziska Schöneberg traf aus der zweiten Reihe zum 5:4 (12.). Innerhalb der nächsten Minute glich der BSV aus und Stefanie Gollasch traf für Burg zum 6:5 (13.). In den nächsten Minuten gelang beiden Mannschaften kein Tor. Zu viele einhundertprozentige Chancen wurden nicht genutzt und so kam der Gastgeber doch noch zum 6:6-Ausgleich. Bis zur 23. Minute konnte sich kein Team absetzen (8:8). Dann traf Burg innerhalb von drei Minuten gleich dreimal. Bis zur Halbzeit taten sich beide Mannschaften schwer und so wurden beim 11:8 für Burg die Seiten gewechselt.
 

Fortschritt kam in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit überhaupt nicht zurecht. Im Angriff klappte das Zusammenspiel nicht richtig und in der Deckung fehlte die Abstimmung. Nur ein Tor von Anne Horn reichte nicht, um den Gastgeber in Schach zu halten. Diese trafen bis zur 35. Minute viermal zum 12:12. Jetzt legte der BSV immer ein Tor vor und
Burg legte nach. Im gesamten Spiel wurden die Gäste die Unsicherheit nicht los. Außerdem stand der Pfosten den Burger Frauen mindestens 15 Mal (!) im Wege. Gut, dass sich beide Torhüter nicht von dieser Unsicherheit anstecken ließen, denn sie hielten ein paar „Hundertprozentige“ und vier Siebenmeter. In der 58. Minute stand es 22:22. Bis zum Abpfiff kann der BSV noch zweimal zum 24:22-Sieg verwandeln. Mit solch einer Leistung wird es im nächsten Spiel gegen Biederitz schwer, um mitzuhalten.
 

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst; J. Strotmann (3), A. Horn (7/1), F. Schöneberg (4/1), Gruschka (1), St. Wöhe (1), A. Schöneberg (5/1), Gollasch (1), Alemann
 

- Burg, 08.12.2008

 

SG Fortschritt Burg - SV Oebisfelde II 25:18 (12:8)

Standesgemäßer Sieg für Burger Frauen

Im dritten Aufeinandertreffen der Burger Frauen mit Mannschaften aus Oebisfelde gelang den Fortschritt-Frauen innerhalb von kurzer Zeit der zweite Sieg. Im Punktspiel der Nordliga bezwang Fortschritt Burg in eigener Halle den SV Oebisfelde II mit 25:18
(12:8). Erfolgreichste Werferin in den Burger Reihen war Anne Horn mit neun Toren.
 

Sechs Minuten brauchten die Burger Frauen, um zum ersten Tor durch Franziska Horn zu kommen. Die Gäste hatten eine 2:0-Führung vorgelegt. Mit dem 4:2 verzeichneten die Oebisfelder Frauen ihre letzte Führung im gesamten Spiel. Aber erst ab der 19. Minute konnten sich die Gastgeberinnen, die sich schwer taten, etwas absetzen. Beim 9:5 durch
einen verwandelten Siebenmeter von Franziska Horn (21.) lag Burg erstmals mit vier Toren vorn. Oebisfelde kämpfte sich wieder ran und verkürzte auf drei Tore. Beim Stand von 12:7 (26.) musste Franziska Horn mit einer Knöchelverletzung vom Feld und konnte nicht wieder eingesetzt werden. Beim Stand von 12:8 für Burg wurden die Seiten gewechselt.
 

Nach Wiederanpfiff gelang es Fortschritt nun, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Dabei half auch , wie schon in der ersten Halbzeit Manja Hünecke, Juliane Ernst im Burger Tor, die so manche Chance der Gäste vereitelte. Beim 19:12 (45.) durch ein Kontertor von
Marion Wöhe führte Burg erstmals mit sieben, beim 24:16 (58.) erstmals mit acht Toren. Bis zum Abpfiff gelang den tapfer kämpfenden Gästen nur noch eine Ergebniskosmetik zum 25:18.
 

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst, Graumnitz; J. Strotmann (2), A. Horn (9/2), F. Horn (5/3), F. Schöneberg (3), Alemann (1), Wiesner, A. Schöneberg (3/3), M. Wöhe (2)

                                                                                                       - Burg, 01.12.2008

 

SG Fortschritt Burg - SV Oebisfelde 20:19 (13:11)

Burger Frauen in Nordcup eine Runde weiter

In einem spannenden Pokalfight setzten sich die Frauen der SG Fortschritt Burg knapp mit 20:19 (13:11) gegen den SV Oebisfelde durch. Mit sechs Toren war Franziska Schöneberg erfolgreichste Werferin.
 

Nach der Punktspielniederlage vor zwei Wochen gegen den gleichen Gegner wollten die Burger Frauen den Spieß diesmal umdrehen. Die nur mit sechs Feldspielerinnen angetretenen Oebisfelder Frauen gingen durch einen Gewaltwurf mit dem ersten Angriff 1:0 in Führung. Burg spielte die Angriffe lange und gut aus, traf dreimal aber nur das Holz. Die Gäste machten es besser und erhöhten auf 2:0 (5.). Eine Minute später verkürzte Martina Butze vom Kreis auf 1:2. Nach Foul an Franziska Horn verwandelte Franziska Schöneberg den Siebenmeter zum 2:3. Ein Anspiel von Anke Schöneberg nutzte Anne Horn zum 3:3-Ausgleich (8.). Nun kam eine starke Phase der Burger Frauen, die sie zu einer 7:3-Führung (13.) nutzten. Zweimal Franziska Schöneberg vom Punkt, zwei Konter von Anne Horn sowie ein Hüftwurf von Franziska Horn trugen dazu bei. Mit einem Heber vom Kreis erhöhte Martina Butze auf 8:4 (16.). Aber die Gäste blieben dran und verkürzten bei einem Treffer von Jennifer Strotmann auf 9:6 (17.). Mit zwei weiteren Kontertoren war Oebisfelde auf 9:8
(20.) heran. Mit zwei schön herausgespielten Toren in der zweiten Welle konnte sich Fortschritt auf 11:8 (23.) absetzen. Nach dem 12:11 (29.) markierte Anne Horn mit einem Tor vom Kreis den 13:11-Halbzeitstand.

Die zweite Halbzeit begannen beide Teams verhalten. Claudia Graumnitz im Burger Tor parierte einen Siebenmeter (34.), ehe die Gäste auf 13:12 verkürzten. In Unterzahl trafen Jennifer Strotmann und Anke Schöneberg zum 14:12 für die Gastgeberinnen. Aber Oebisfelde gab nicht nach und ging mit dem 15:14 (39.) nach langer Zeit wieder in Führung. Franziska Schöneberg glich mit einem verwandelten Strafwurf zum 15:15 aus. Sechs Minuten lang traf nun keine Mannschaft ins gegnerische Tor. Nach einem schönen 1:1 traf Franziska Horn zum 16:15 (47.). Bis fünf Minuten vor Schluss legte Burg immer ein Tor vor, und die Gäste glichen jedes Mal aus. Das Kontertor von Marion Wöhe in der 57. Minute stellte schon den Endstand dar, denn keinem Team gelang ein weiteres Tor.
 

Fortschritt Burg: Hünecke, Graumnitz, Ernst; F. Schöneberg (6/4), A. Schöneberg (1), A. Horn (3), Butze (2), Alemann (1), F. Horn (5), J. Strotmann (1), M. Wöhe (1).

                                                                                                       - Burg, 23.11.2008

 

SG Fortschritt Burg - SV Oebisfelde 21:23 (10:9)

Burger Frauen vergaben leichtsinnig einen Sieg gegen den Spitzenreiter

Die Burger Frauen verpassten es in eigener Halle, gegen den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter SV Oebisfelde für eine Überraschung zu sorgen. Fortschritt verlor mit 21:23 (10:9). Franziska Horn verwandelte sechs Siebenmeter.

Die körperlich überlegenen Gäste gingen nach zwei Minuten mit 1:0 in Führung. Nach vier Lattenkrachern schien aber plötzlich der Faden gerissen zu sein. Anne Horn (2) und Stefanie Wöhe trafen zum 3:1 (8.). Beim 5:1 (13.) nahm der stets besonnene Gäste-Coach eine Auszeit. Diese spielten zwar danach teilweise überhart und auch unfair, fanden aber wieder zu ihrer spielerischen Linie zurück. Der Rückstand wurde auf zwei Tore verkürzt (8:6/19.). Anne und Franziska Horn erhöhten auf 10:6. Die folgende Zeitstrafe für Franziska Horn nutzten die Gäste, um auf 10:9 (25.) zu verkürzen. Die folgenden zwei Strafwürfen setzten sowohl Anne als auch Franziska Horn jeweils an die Latte. Und so wurden beim 10:9 für Burg die Seiten gewechselt.

Oebisfelde kam mit dem festen Willen zurück aufs Feld, den Spieß noch umzudrehen, glichen auch zum 10:10 aus. In der Folgezeit legte Fortschritt zunächst immer vor. Aus dem 12:10 (33.) machten die Gäste ein 12:12. Mit dem 14:13 (38.) in Unterzahl ging der Tabellenführer nach dem 1:0 erstmals wieder in Führung. Aber Fortschritt konterte, führte 19:17 (47.), um beim 19:19 (51.) wieder den Ausgleich zu kassieren. Trotz nachlassender Kräfte kam Burg durch Franziska und Anke Schöneberg zum 21:20 (54.). Aber der Spitzenreiter hielt dagegen und lag nach 57. Minuten mit 23:21 vorn.

Burg fehlten nun auch die spielerischen Mittel, um noch einmal ran zu kommen. Außerdem scheiterte Franziska Schöneberg freistehend und kassierte kurz danach noch eine Zeitstrafe. Damit war den Gästen nicht beizukommen, die ausgelassen ihren schwer erkämpften Auswärtssieg feierten.
 

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst; A. Schöneberg (3/2), A. Horn (5), M. Wöhe, Alemann, St. Wöhe (5), F. Horn (6/6), Strotmann (1), Wiesner, Gruschka, F. Schöneberg (1)

                                                                                                       - Burg, 09.11.2008

 

HSV Haldensleben II - SG Fortschritt Burg 28:26 (16:13)

Bereits die dritte Niederlage für Fortschritt Frauen

Mit einer 26:28 (13:16)-Niederlage kehrten die Frauen der SG Fortschritt Burg vom Gastspiel in Haldensleben zurück. Mit elf Toren war Franziska Horn erfolgreichste Burger Werferin.

Fortschritt-Coach Marion Wöhe musste auch noch auf Nicole Alemann und Sandra Wiesner verzichten. Aufgrund der Personallage wird Marion Wöhe dankenswerter Weise im Training und bei der Betreuung der Mannschaft von Stefan Golz unterstützt.Das Ziel, beide Punkte aus Haldensleben mitzubringen, konnte nicht realisiert werden. Dabei begann es gut. Jennifer Strotmann und Franziska Horn trafen zur 2:0-Führung. Da man aber die Kreisläuferin der Gastgeberinnen nicht in den Griff bekam, folgte prompt der
2:2-Ausgleich. Anschließend wurde Marion Wöhe dreimal in Folge auf Linksaußen gefoult. Zwei der drei Siebenmeter verwandelte Franziska Horn zum 4:2. Beim 6:6 (10.) hatte Haldensleben den Ausgleich geschafft und nahm eine Auszeit. Aber Burg ließ sich zunächst nicht beirren und ging durch Franziska Horn mit 7:6 in Führung. Auch beim 9:8 (17.) lag
man trotz Lattentreffern noch vorn. Drei Minuten später stand es 10:10. Kurz zuvor hatte Franziska Schöneberg nach einer Rangelei am Kreis mit ihrer Gegenspielerin die Rote Karte gesehen, ebenfalls die Gegnerin. Dies nutzte Haldensleben, um über ein 14:12 (25:9 mit 16:13 in die Pause zu gehen.

Kurz nach Wiederanpfiff traf Anne Horn zum 17:14. Burg spielte jetzt gut und konzentriert und verkürzte auf 18:16 (35.). Danach folgte aber eine Phase, in der die Angriffe viel zu überhastet abgeschlossen wurden. Nutznießer waren die Gastgeberinnen, die die Führung auf 22:18 (42.) ausbauten. Aber Fortschritt fing sich wieder und hatte beim 23:21 (47.) den Anschluss geschafft. Torhüterin Manja Hünecke parierte zwei Siebenmeter. Über ein 25:23 (53.) kam Burg weiter auf 26:25 (56.) ran. Aber die folgende Zeitstrafe für Anne Horn verhalf den Gastgeberinnen dann zum knappen 28:26-Sieg. Trotz acht Zeitstrafen für Burg und sieben für Haldensleben war es eine faire Partie.
 

Fortschritt Burg: Graumnitz, Hünecke; A. Horn (7/1), F. Horn (11/4), F. Schöneberg, J. Strotmann (3), St. Wöhe (1), Butze, Gruschka, Kantz, M. Wöhe (4)
 

- Burg, 02.11.2008

 

SpG Osterburg/Stendal I - SG Fortschritt Burg 27:31 (11:14)

Auswärtssieg für Burger Frauen

In der Nordliga der Frauen setzte sich die SG Fortschritt Burg am Sonntagvormittag mit 31:27 (14:11) bei der Spielgemeinschaft Stendal/Osterburg I durch. Mit zwölf Toren erwies sich Franziska Horn als treffsicherste Werferin in den Burger Reihen.
 

Den ersten Angriff des Spiels schloss der Gastgeber über Außen ab, doch die nach einer Verletzung wieder ins Tor zurückgekehrte Claudia Graumnitz parierte. Im Gegenzug traf Franziska Horn nur die Latte. Nach drei Minuten setzte sich die gleiche Spielerin in der Mitte durch und traf zum 1:0 für Burg. Durch zwei Tore von Anne Horn erhöhte Burg auf
3:0 (6.). Bis dahin hatte Claudia Graumnitz schon vier hundertprozentige Chancen vereitelt. Erst danach kamen die Gastgeberinnen zum 1:3. Nach Anspiel von Franziska Horn erhöhte Franziska Schöneberg vom Kreis auf 4:1. Bis zur achten Minute verkürzte die Spielgemeinschaft auf 3:4. Aber zweimal Anne Horn und Nicole Alemann trafen zum 7:3 (12.). Stendal ließ sich nicht beeindrucken und war beim 5:7 (15.) wieder dran. Danach plätscherte das Spiel sechs Minuten lang vor sich hin. Nach dem 7:9 (21.) verwandelten die
Gastgeberinnen ihren vierten Strafwurf hintereinander zum 8:9. Auf der Gegenseite war Franziska Horn beim Strafwurf und zwei weiteren Angriffen treffsicher und Fortschritt lag in der 26. Minute mit 12:6 vorn. Durch zwei verwandelte Siebenmeter von Anne Horn ging es mit einer 14:11-Führung für die Burger Frauen in die Pause.
 

Nach Doppelpass mit Franziska Schöneberg erhöhte Anne Horn kurz nach Wiederanpfiff auf 15:11. Klug wurde jetzt die Deckung ausgespielt und der Vorsprung auf 17:12 (33.) erhöht. Danach begann die Zeit der Zeitstrafen. Stendal erhielt insgesamt drei, Fortschritt sechs. Alle fünf Minuten spielten die Gäste nun in Unterzahl. Trotzdem konnte der Vorsprung über ein 23:18 (47.) und 27:21 (51.) zunächst gehalten werden. Aber anstatt die Angriffe ruhig auszuspielen, wurde überhastet abgeschlossen. Die Gastgeberinnen nutzten dies, um auf 26:29 (58.) zu verkürzen. Aber zwei Kontertore durch Stefanie Wöhe und ein verwandelter Siebenmeter für Stendal stellten den verdienten 31:27-Auswärtssieg für Fortschritt Burg sicher, der durchaus noch höher hätte ausfallen können.
 

Fortschritt Burg: Graumnitz, Hünecke; F. Horn (12/6), A. Horn (9/3), J.
Strotmann (1), St. Wöhe (3), F. Schöneberg (2), Alemann (1), Wiesner
(1), Gollasch (2)
 

- Burg, 19.10.2008

 

SV Irxleben - SG Fortschritt Burg 25:22 (14:12)

Zweite Niederlage für Burger Frauen

Mit einer 22:25 (12:14)-Niederlage kehrten die Frauen der SG Fortschritt Burg vom Nordliga-Punktspiel beim SV Irxleben zurück. Franziska Horn war mit acht Treffern erfolgreichste Burger Werferin.
 

Gleich mit dem ersten Angriff gingen die Gastgeberinnen 1:0 in Führung. Anne Horn glich im Gegenzug zum 1:1 aus. Fortschritt fand zunächst nicht ins Spiel und beim Stand von 6:1 für Irxleben nahm Burg eine Auszeit. Danach lief es besser und über ein 6:3 (7.) und 7:3 (8.) war beim 7:7 (16.) der Ausgleich geschafft. Das 8:7 für Irxleben, mit einem Schlagwurf von der Rückraum-Mitte erzielt, glich Franziska Horn zum 8:8 aus, ehe Anne Horn mit dem 9:8 (20.) die erste Burger Führung erzielte. Nach dem 11:10 (23.) für die Fortschritt-Frauen, verpassten ihnen die wenig überzeugenden BSV-Schiedsrichter gleich drei Zeitstrafen. Irxleben nutzte die Überzahl, um mit 14:11 in Führung zu gehen. Anne Horn konnte nur noch zum 14:12-Halbzeitstand verkürzen.
 

Wie schon in der ersten Halbzeit trafen die Gastgeberinnen mit dem ersten Angriff (15:12). Franziska Horn mit einem Konter und Anne Horn mit einem verwandelten Siebenmeter verkürzten auf 15:13 (35.). Nach dem 17:14 lief bei den Burger Frauen nichts mehr zusammen. Eine doppelte Unterzahl nutzte Irxleben, um den Vorsprung auf 20:15 (45.) auszubauen. Franziska Schöneberg konnte mit einem Nachwurf auf 20:16 (48.) und Marion Wöhe auf 20:17 verkürzen. Beim 22:20 durch Franziska Horn, die sich im 1:1 durchgesetzt hatte, keimte wieder Hoffnung auf. Aber eine erneute doppelte Unterzahl machte alle Bemühungen zunichte. Irxleben erhöhte auf 24:20. Nach dem 24:21 durch Franziska Horn ging Fortschritt zur Manndeckung über. Beim 25:21 erhielt Burg dann die achte (!) Zeitstrafe und das Spiel war gelaufen. Anke Schöneberg stellte nur noch den 25:22-Endstand her.
 

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst; F. Horn (8), A. Horn (5/1), F. Schöneberg (2), J. Strotmann (1), St. Wöhe (1), Wiesner, Alemann, A. Schöneberg (1), M. Wöhe (4)

- Burg, 06.10.2008

SG Fortschritt Burg - TSV Niederndodeleben II 21:22 (11:14)

Knappe Niederlage für Damen im Spitzenspiel

Burg (bsc). Knapp mit 21:22 (11:14) unterlagen die Frauen der SG Fortschritt Burg in der Nordliga gegen Niederndodeleben II. Erfolgreichste Werferin in den Burger Reihen war Franziska Horn mit zehn Toren.

Nachdem die Burger Frauen gegen diesen Gegner das Pokalfinale hoch verloren hatte, wollte man eigentlich Revanche nehmen. Und es ging auch gut los. Anke Schöneberg traf von Rechtsaußen mit dem ersten Angriff zum 1:0. Nach vier Minuten stand es 3:0. Die Gäste taten sich zunächst schwer, verkürzten dann aber mit einem Doppelschlag auf 3:2 (6.). Nicole Alemann erhöhte von Linksaußen auf 4:2. Die Zeitstraße von Jennifer Strotmann nutzten die Gäste, um zum 4:4 (11.) auszugleichen.

Nach dem 6:4 (13.) durch Franziska Horn drehten die Gäste den Spieß um und gingen mit dem 7:6 (16.) erstmals in Führung. Mit einem Konter konnte Franziska Horn zum 7:7 (20.) ausgleichen. Nach der 8:7-Führung nutzten die Gäste eine weitere Zeitstrafe für Jennifer Strotmann, um mit 10:9 (24.) in Führung zu gehen. Burg war nun unkonzentriert und die Gäste erhöhten auf 14:10. In der letzten Minute erhielt dann Franziska Horn für eine ganz normale Abwehraktion von den Güsener Schiedsrichtern ein Zeitstrafe. Anke Schöneberg stellte mit ihrem Treffer den 11:14-Halbzeitstand her.

Mit dem ersten Angriff nach Wiederanpfiff erhöhten die Gäste auf 15:11. Anne Horn verwandelte einen Siebenmeter zum 12:15 (33.). Beim 14:15 (34.) war Fortschritt wieder dran. Als ein grobes Foul an Franziska Horn nicht bestraft wurde, kam Unruhe in den Burger Reihen auf. Diese nutzte Niederndodeleben, um auf 18:14 (44.) davonzuziehen. Beim 15:19 nahm Fortschritt-Coach Marion Wöhe eine Auszeit und kam dann selber aufs Spielfeld. Dies zeigte Wirkung. Burg glich zum 19:19 aus, und Marion Wöhe traf zum 20:19 (53.).

Nun nahmen die Gäste eine Auszeit. Aber es blieb spannend. Beim Stand von 21:21 (56.) wurde ein Siebenmeter für Fortschritt nicht gegeben, die Gäste trafen im Gegenzug zum 22:21. Und dabei blieb es bis zum Abpfiff.

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst; F. Horn (10), A. Horn (2/1), F. Schöneberg (1), J. Strotmann (1), A. Schöneberg (3), Alemann (1), Wiesner, Gruschka, M. Wöhe (2).

- Burg, 28.09.2008

SV 90 Parey - SG Fortschritt Burg 14:24 (5:12)

Zweiter Sieg im zweiten Kreisderby

Burg (bsc). Auch stark ersatzgeschwächt konnten die Frauen der SG Fortschritt Burg ihr zweites Kreisderby in der Nordliga gewinnen. Beim SV 90 Parey wurde mit 24:14 (12:5) gewonnen. Erfolgreichste Werferinnen waren Seyich (Parey) mit fünf und Franziska Horn (Burg) mit sechs Toren.

Es dauerte bis zur zweiten Minute, ehe das 1:0 durch die Gastgeberinnen fiel. Im Gegenzug glich Martina Butze zum 1:1 aus. Parey versuchte, die Angriffe lange auszuspielen, scheiterte aber immer wieder an der gut stehenden Burger Abwehr und einer souveränen Juliane Ernst im Tor.

Durch Tore von Stefanie Wöhe (3), Franziska Horn (2) und Jennifer Strotmann (2) bauten die Gäste ihren Vorsprung bis zur 14. Minute auf 8:1 aus. Durch einen verwandelten Siebenmeter kam Parey zum 2:8. Durch schnelle Tore legte Burg zum 11:2 (18.) nach. Wiederum zwei verwandelte Strafwürfe verhalfen den Gastgeberinnen zum 4:11 (21.). Beim 12:5 für die Gäste aus Burg wurden die Seiten gewechselt.

Parey warf wie schon in Halbzeit eins das erste Tor, verkürzte auf 6:12. Fortschritt spielte nun die Angriffe in Ruhe aus, zog die Deckung über die Außen auseinander. Beim 16:9 (40.) war der Vorsprung noch immer groß. Die nächsten zehn Minuten verliefen auf beiden Seiten recht schleppend. Bei Burg machten sich nun die fehlenden Wechselmöglichkeiten bemerkbar. Aber über die Station 20:11 (50.) wurde der klare 24:14-Auswärtssieg sicher nach Hause gebracht.

SV 90 Parey: R. Müller; Rust (2), Koch, Dossmann, W. Neumann, C. Müller (1), U. Neumann, Arnold (1), Kleye (1), Gast (2), Heydeck (2), Seyich (5).

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst; F. Horn (6/1), J. Strotmann (5), Butze (3), Alemann (2), Gruschka (3/2), St. Wöhe (3), M. Wöhe (2)

- Burg, 21.09.2008

 

Fortschritt-Frauen mit erwartetem Auftaktsieg

SG Fortschritt Burg - SV Eintracht Gommern 27:15 (13:7)

Zu einem ungefährdeten 27:15 (13:7)-Erfolg kamen die Frauen der SG Fortschritt Burg im Kreisderby der Nordliga in eigener Halle gegen Eintracht Gommern. Erfolgreichste Werferinnen waren Franziska Schöneberg (Burg) und Stefanie Schmidt (Gommern) mit jeweils sechs Toren.
 

Die Eintracht aus Gommern reiste mit einer ganz jungen Truppe zum ersten Punktspiel nach Burg. Trotzdem wollten sie die Punkte nicht einfach den Gastgeberinnen überlassen. Aber zu einem Punktgewinn reichte es noch nicht. Gute spielerische Ansätze und Kampfeswillen trugen zu einem guten Spiel bei.
Fortschritt ließ trotz einiger fehlender Spielerinnen von Beginn an keine Zweifel am Sieg aufkommen. Nach kurzem Abtasten lag Burg mit 3:0 (6.) vorn. Erst dann kamen die Gäste durch Carolin Kühmstedt zum ersten Tor. Fortschritt spielte weiter konzentriert und baute den Vorsprung auf 7:1 (18.) aus. Besonders Torhüterin Juliane Ernst hatte immer wieder eine Hand am Ball und war kaum zu überwinden. Nach einer Auszeit schien die Eintracht dann endlich ihren Respekt abgelegt zu haben und hielt nun auch toremäßig dagegen. Durch fünf verwandelte Siebenmeter konnten die Gäste bis zur 28. Minute den Rückstand beim 12:5 in Grenzen halten. Nun keck geworden, legten Jana Laufmann und Paula Zimmermann noch nach und verkürzten weiter auf 12:7 (30.). Nach einem verwandelten Strafwurf von Kathrin Gruschka wurden beim 13:7 für Burg die Seiten gewechselt.
 

Mit Wiederanpfiff wechselten beide Teams ihre Torhüter. Manja Hünecke ersetzte Juliane Ernst und bei der Eintracht rückte Luise Wöttje für Franziska Schütte ins Tor. Fortschritt hatte den besseren Start und erhöhte schnell auf 15:7 (33.). Aus dem zwischenzeitlichen 16:9 nach einem trockenen Schlagwurftor von Anke Schöneberg (Burg) und Toren von Paula Zimmermann und Jana Laufmann zog Burg die Zügel wieder an und erhöhte auf 19:9 (43.). Trotz einer starken Leistung von Manja Hünecke im Burger Tor gelang es den Gommeranerinnen, den Rückstand nicht größer werden zu lassen und sie kamen nun auch zu einigen Feldtoren. Trotzdem war der 27:15-Erfolg der Burger Frauen am Ende auch in dieser Höhe verdient.
 

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst; Gollasch (2), A. Schöneberg (2), Gruschka (3/1), Kantz (1), Alemann (1/1), St. Wöhe (5/2), A. Horn (5/2), J. Strotmann (2), F. Schöneberg (6/2)
 

Eintracht Gommern: Wöttje, Schütte; Zimmermann (3/2), Eckhardt, A. Kühmstedt (2), Bich, Laufmann (2), Thau_ (1), Balzer, Schmidt (6/5), C. Kühmstedt (1), Roos


 

                                                                                                          - Burg, 15.09.08

Burger Frauen unterliegen Oberligisten TSG Calbe erst in der Verlängerung

SG Fortschritt Burg - TSG Calbe 28:32 n.V. (25:25, 13:12)

Erst nach Verlängerung mussten sich die Frauen der SG Fortschritt Burg in der ersten Runde des HVSA-Cups dem Oberligisten TSG Calbe in eigener Halle mit 28:32 (25:25, 13:12) geschlagen geben. Erfolgreichste Werferinnen in den Fortschritt-Reihen waren Anne Horn und Anja Grusdas mit jeweils neun Toren.
 

Die Burger Frauen machten es dem Oberligisten in diesem Pokalspiel schwer. Ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Am Ende verfügten die Spielerinnen aus Calbe über die bessere Kondition und etwas mehr Cleverness. Fortschritt ging die Partie zurückhaltend an und lag nach drei Minuten mit 0:3 hinten. Aber Fortschritt legte schnell den Respekt ab und hielt nun dagegen. Anne Horn traf mit ihrem ersten von sechs Strafwürfen zum 1:3 (5.). Mit Kontertoren nutzten Stefanie Gollasch und Anja Grusdas die doppelte Überzahl zum 3:3 (9.) aus. Nun verlief die Partie ausgeglichen. Mit einer starken Torhüterin Manja Hünecke im Tor und einer beweglichen Abwehr davor spielte Fortschritt nun munter mit und lie? die Gäste nur beim 3:5 (11.) noch einmal mit zwei Toren davonziehen. Beim 8:6 (18.) führte Burg erstmals mit zwei Toren. Keine Mannschaft konnte sich absetzen und Burg ging zum Erstaunen der Gäste mit einer 13:12-Führung in die Pause.
 

Zwei Minuten nach Wiederanpfiff parierte Manja Hünecke ihren zweiten Siebenmeter und Fortschritt baute durch zwei Tore von Anja Grusdas den Vorsprung gar auf 15:12 (35.) aus. Eine Überraschung schien sich anzubahnen. Aber zwei Minuten später glichen die Gäste trotz Unterzahl zum 15:15 aus. Es blieb eng bis zur letzten Sekunde. Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Beim 25:23 (58.) für Calbe schien dann aber doch alles gelaufen zu sein. Fortschritt aber nutzte eine Überzahl und glich eine Minute vor dem Abpfiff zum 25:25 aus. Die Gastgeberinnen hatten sogar noch die Chance zum Siegtreffer, aber Anke Schöneberg konnte den Ball den fangen. Calbe nahm 15 Sekunden vor dem Abpfiff eine Auszeit. Mit der letzten Sekunde bekam die TSG dann noch einen Freiwurf, den sie nicht verwandeln konnte und so ging es in die Verlängerung.
 

Hier hatte Fortschritt nichts mehr zuzusetzen, verwarf fünf frei Würfe. Erst in der 65. Minute traf Anja Grusdas mit einem Strafwurf zum 26:28. Calbe ließ sich nun nicht mehr aus der Bahn werfen und brachte in der zweiten Halbzeit der Verlängerung den glücklichen 32:28-Sieg nach Hause.
 

Fortschritt Burg: Hünecke, Ernst; Gollasch (2), A. Schöneberg (2), Grusdas (9/4), A. Horn (9/6), Butze (1), Gruschka, F. Horn (4/2), J. Strotmann (1), F. Schöneberg

 

                                                                                                          - Burg, 09.09.08