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Archiv 2007/08 - Spielberichte Herren I

Hier findet ihr die Spielberichte der Herren I aus der Saison 2007/08. Und hier geht es zurück zum Archiv.

Saisonrückblick

Tolle Hinrunde und schlechte Rückrunde bringen am Ende Platz 5

Die SG Fortschritt Burg ging mit dem Ziel, wieder oben mitzuspielen, in die neue Handball-Nordliga-Saison. Bei Halbzeit belegte die SG mit 17:5 Punkten einen hervorragenden 2. Platz. Aber wie schon in den letzten beiden Jahren gab es in der Rückrunde wieder einen totalen Einbruch.

Zum Auftakt siegten die Burger beim ESV Lok Stendal, wo man die letzten vier Jahre immer mit einer Niederlage heimkehrte, klar mit 34:21. Danach wurde im brisanten Kreisderby gegen Eintracht Gommern mit 30:27 gewonnen. Nun folgte der Tiefpunkt der Hinrunde. Beim MTV Weferlingen ging Fortschritt stark ersatzgeschwächt mit 24:40 unter und zeigte vor allem in der 2. Halbzeit keinerlei Gegenwehr. Es folgte durch ein Tor in letzter Sekunde von Rene Teßmann ein knapper 29:28 Sieg gegen den HSV Colbitz, der aber teuer bezahlt wurde. Mit Andy Mache und Norman Brückner verletzten sich gleich zwei Spieler so schwer, dass sie fast den Rest der Hinrunde nicht mehr bestreiten konnten. Anschließend wurde Verbandsligaabsteiger Post SV Magdeburg durch einen direkt verwandelten Freiwurf von Thomas Rochow mit dem Schlusspfiff ebenfalls mit 29:28 besiegt.

Nun sollte ein Spiel folgen, welches die Spieler und Fans wohl so schnell nicht vergessen werden. Gegen den HSV Haldensleben II spielte die SG eine überragende 1. Halbzeit und führte hochverdient mit 22:15. Auch beim 26:19 in der 41. Minute standen alle Zeichen auf einen Burger Sieg. Doch durch gewisse Umstände verlor man dieses Spiel noch mit 31:33, wobei den eigenen Spielern kein Vorwurf zu machen ist. Einen Vorwurf musste man den Akteuren dann im nächsten Spiel machen, denn bei Eiche Biederitz II wurde eine 27:20 Führung in der 41. Minute noch vergeigt. Am Ende konnte man glücklich sein, wenigstens noch einen Punkt beim 31:31 geholt zu haben. Es folgte, ohne zu glänzen, ein 36:31 Erfolg gegen den BSV Magdeburg III. Danach waren die Burger beim Möckeraner TV II in allen Belangen überlegen und siegten klar mit 40:28. Auch bei der SG Neuferchau/Kunrau machte Fortschritt ein sehr gutes Spiel und gewann verdient mit 42:36. Im letzten Spiel der Hinrunde folgte ein, wenn nicht das torreichste Spiel der Nordliga-Geschichte. Gegen einen starken HSG Osterburg gab es einen 45:40 Erfolg.

Auch im Pokal hielt sich die SG schadlos. Im HVSA-Pokal wurde zunächst beim Güsener HC II klar mit 44:33 gewonnen und danach wurde Verbandsligist GW Wittenberg/Piesteritz II in einen echten Pokal-Krimi mit 44:43 nach Siebenmeter-Werfen besiegt. Im Viertelfinale war dann gegen den Oberligisten und späteren Finalisten Dessau/Roßlau II beim klaren 27:40 Endstation. Im Nordcup hatten die Burger nach Erfolgen beim SV Oebisfelde III (33:31) und beim Post SV Magdeburg II (32:26) das Halbfinale erreicht.

Zum Rückrundenauftakt gab es gegen Stendal trotz schlechter Leistung noch einen klaren 37:29 Erfolg. Doch von nun an war die Mannschaft nicht wieder zuerkennen und es folgten sechs Niederlagen in Folge. Natürlich sorgten auch einige Personalien dafür. Zum einem war Burg`s Stammtorhüter nicht mehr bereit für seine Sieben aufzulaufen und des weiteren musste ein Aufbauspieler wegen Studium für die Rückrunde passen. Trotzdem ist es unverständlich wie eine so gestandene Mannschaft auf einmal wieder so einbrechen kann. Zuerst wurde gegen den Spitzenreiter WTV Weferlingen zu Hause mit 27:30 verloren, wobei sage und schreibe 18 freie Bälle, darunter vier Siebenmeter nicht verwandelt werden konnten. In Gommern hatte das Burger Rumpfteam beim 33:34 sehr viel Pech und die Eintracht war am Ende der glückliche Sieger. Der absolute Tiefpunkt folgte im Halbfinale des Nordcups. Beim zwei Klassen tiefer spielenden Stadtligisten HSV Haldensleben III gab es eine mehr als peinliche 29:38 Klatsche. Es folgten Niederlagen in Colbitz (27:31), beim Post SV Magdeburg (34:44) und beim HSV II (34:42), wobei die Burger immer in der Endphase einbrachen. Erst mit einem 34:29 gegen Eiche Biederitz II wurde die Niederlagenserie kurz beendet, denn es folgte ein völlig unnötiges 33:35 beim BSV Magdeburg III, wo man zur Halbzeit noch 18:13 führte. Wenigstens zeigten die Burger in den letzten drei Spielen, dass sie das Handballspielen nicht völlig verlernt haben. Zuerst wurde in einem insgesamt schwachen Spiel der Möckeraner TV II mit 40:35 bezwungen. Danach machte Fortschritt gegen die SG Neuferchau/Kunrau, die zu diesem Zeitpunkt die beste Mannschaft der Rückrunde war, ein ganz starkes Spiel und gewann mit 32:25. Und auch im letzten Saisonspiel landeten die Burger einen nicht erwarteten 37:36 Erfolg bei der HSG Osterburg und erreichten so am Ende mit 27:17 Punkten den 5. Platz. Doch unter normalen Umständen wäre sehr viel mehr möglich gewesen, denn der neue Verbandsligaaufsteiger HSV Haldensleben II hatte am Ende nur fünf Punkte Vorsprung vor den Burgern. Erfolgreichster Burger Spieler der Saison war eindeutig Maik Rößler, der auch mit 152 Toren in 20 Spielen (Schnitt 7,6) bester Burger Werfer vor Jörg Wichmann (96) und Norman Brückner (86) wurde. Außerdem stellte die SG Fortschritt Burg schon das dritte Jahr in Folge den besten Angriff der Liga mit 739 Treffern (Schnitt 33,6).

Burg mit (Spiele /Tore): Gerlach (20/1), Bünger (8/0), Rochow (11/58), Rößler (20/152), Leske (18/14), Teßmann (18/65), Titsch (21/83), Krüger (14/21), Mache (13/32) Wöhe (22/56), Brückner (15/86), Wichmann (19/96), Lange (20/66), Wagner (8/3), Büchner (1/1).
 

- Burg, 17.06.08

 

HSG Osterburg - SG Fortschritt Burg 36:37 (18:14)

Versöhnlicher Saisonabschluß für Burger Nordliga-Handballer

Mit einem Sieg beendeten die Nordliga-Handballer der SG Fortschritt Burg ihre Punktspielsaison. Bei der HSG Osterburg siegte das Team von Trainer Udo Strohbach mit 37:36 (14:18) und belegte damit den fünften Platz in der Abschlußtabelle.

Jubelnd lagen sich die Burger Handballer nach dem Schlußpfiff in den Armen. Zwar ging es in der letzten Begegnung um nichts mehr, aber das Spiel war an Dramatik kaum zu überbieten. Zum gefeierten Spieler wurde Rechtsaußen Holger Leske, der zwei Sekunden vor dem Abpfiff mit einem angedrehten Wurf aus spitzem Winkel den Siegtreffer erzielte.

Zuvor sah es nicht gut aus für die Gäste, die in den letzten Jahren kaum Punkte aus der Altmark entführen konnten. Das 1:0 sollte lange Zeit die einzige Führung der Burger bleiben, die mit einem angeschlagenen Torhüter Chris Gerlach ins Spiel gingen. Osterburg lag beim 4:2 und 9:6 immer vorn. Zwar kam Fortschritt zwischenzeitlich zum 11:11-Ausgleich, doch sogar in Unterzahl holte sich die HSG die Führung zurück. 18:14 hieß es dann auch zur Pause.

Die Halbzeitansprache von Strohbach zeigte offensichtlich Wirkung, denn die Gäste kamen wie verwandelt aus der Kabine, schafften schnell den 18:18-Ausgleich (34. Minute). Noch einmal legte Osterburg nach, stellte mit dem 31:27 (47.) den alten Abstand wieder her. Doch zweimal der starke Jörg Wichmann, sowie Matthias Lange schafften den Anschluß.

Es folgte die spanndende letzte Minute. Norman Brückner wurde beim Konter vom Osterburger Torhüter gefoult, der dafür die rote Karte sah. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Lange sicher zum 36:36. Im anschließende Angriff scheiterten die Gastgeber klar, so dass Fortschritt noch eine Chance bekam. Wichmann behielt die Übersicht und sah den freistehenden Leske.

"Meine Mannschaft hat großartig gekämpft, die Ausfälle von Nicky Titsch, Rene Teßmann und Sven Krüger gut weggesteckt", freute sich Strohbach nach dem Schlußpfiff. Er zog ein positives Fazit über den Saisonverlauf. "Der fünfte Platz ist aufgrund der zahlreichen Ausfälle in der Rückrunde ein gutes Ergebnis", so der Coach. Und er dachte auch an den Nachbarverein: "Wir gratulieren dem Güsener HC zur Verbandsliga-Meisterschaft und wünschen alles Gute für die Oberliga."

Fortschritt Burg I: Gerlach; Rößler (4), Leske (2), A. Mache (6), Wöhe (3), Brückner (8/2), Wagner (1), Wichmann (6/1), Lange (7/5).

- Burg, 21.04.08

SG Fortschritt Burg - SG Neuferchau/Kunrau 32:25 (18:12)

Fortschritt dank starker Abwehr zum klaren Sieg

Im letzten Heimspiel der Saison konnte die SG Fortschritt Burg in der Handball-Nordliga gegen die SG Neuferchau/Kunrau mit 32:25 (18:12) gewinnen. Damit steht bereits vor dem letzten Spiel in Osterburg fest, daß die Burger die Saison auf dem fünften Platz beenden werden.

Fortschritt-Coach Udo Strohbach konnte nach der Begegnung wieder strahlen. Nach den schwächeren Vorstellungen der SG in den letzten Wochen zeigte sich seine Mannschaft stark verbessert und konnte endlich auch einmal in der Abwehr überzeugen.

"Immerhin haben das beste Team der Rückrunde geschlagen", würdigte Strohbach die Leistung seiner Spieler. Besonders hob er Torhüter Chris Gerlach hervor, der zahlreiche schwierige Bälle und drei Siebenmeter parierte. Auch Matthias Lange, der am Kreis seine körperlichen Vorteile ausspielte, bescheinigte er eine gute Partie.

Nur einmal im Spiel lagen die Einheimischen beim 0:1 zurück. Danach ging die SG in Führung, beim 5:5 (10. Minute) schafften die Gäste letztmalig den Ausgleich. Fortschritt stand fortan gut in der Abwehr und vorne fand Maik Rößler zu alter Treffsicherheit zurück. Der Rückraumspieler war mit neun Toren auch erfolgreichster Burger Werfer.

Über 9:5 und 12:6 hielt die SG einen komfortablen Vorsprung bis zur Pause. Und auch nach dem Wechsel sorgten Torhüter und Abwehr dafür, dass es nicht mehr spannend wurde. Im Gegenteil, weitere Tore von Rößler und dem starken Jörg Wichmann sorgten für einen Acht-Tore-Vorsprung. Beim 31:21 (55.) war der größte Abstand hergestellt. Erst in den Schlußminuten konnten die Gäste, die im sechsfachen Torschützen Michael Jahn ihren besten Spieler hatten, das Ergebnis freundlicher gestalten.

Mit Platz fünf in der Abschlußtabelle haben sich die Erwartungen von Coach Strohbach nicht ganz erfüllt. "Nach der starken Hinrunde hatte ich etwas mehr erwartet. Aber eine schlechte Rückrunde ist in den letzten Jahren leider schon Tradition bei uns geworden." Das letzte Spiel in Osterburg wollen die Burger jedenfalls noch gewinnen.

Fortschritt Burg I: Gerlach; Rößler (9), Leske, Teßmann, Titsch (4), Krüger (3), A. Mache, Wöhe (3), Brückner (4/1), Wichmann (6/2), Lange (3).

- Burg, 14.04.08

Vorschau SG Fortschritt Burg - SG Neuferchau/Kunrau
 

Fortschritt vor ganz schwieriger Heimaufgabe


Am vorletzten Spieltag der Handball Nordliga der Männer empfängt die SG Fortschritt Burg (23:17) am Sonnabend um 16.30 Uhr die SG Neuferchau/Kunrau (21:19). Hier können die Burger nach der bisher mehr als schwachen Rückrunde mit einem Sieg wenigstens den 5. Platz in der Abschlusstabelle sicher stellen, während bei einer Niederlage sogar noch der Absturz auf den 7. Platz droht.

Die Gäste waren eigentlich als Mitfavorit in die Spielzeit gestartet, aber nach vielen Querelen waren mehrere Spieler nicht mehr bereit für ihren Verein aufzulaufen. Nachdem man sich zur Halbzeit der Saison in großer Abstiegsgefahr befand, reagierte der Vorstand und löste Trainer Hartmann ab. Das führte dazu, dass alle Spieler zurückkehrten und danach die Kurve stark nach oben zeigte. Zwar gab es zum Rückrundenauftakt noch eine Niederlage in Osterburg, doch danach sorgten sechs Siege und drei Unentschieden und somit 9 Spiele ohne Niederlage dafür, dass sich Neuferchau nach 13 Punkten Rückstand zur Halbserie nun nur noch zwei Punkte hinter der SG Fortschritt Burg befindet.

Trotzdem haben die Burger zuletzt zu Hause gegen die Gäste immer sehr gute Spiele gezeigt. Vor allem der 37:28 Sieg im Vorjahr ist noch vielen als eines der besten Spiele der letzten Jahre in Erinnerung. Da auch viele Fans der Gästemannschaft erwartet werden, ist für Stimmung auf jeden Fall gesorgt. Leider war die Trainingsbeteiligung bei den Burgern unter der Woche wieder einmal mehr als schwach, sodass man abwarten muss, wer am Sonnabend aufläuft.



 

                                                                                                           - Burg, 09.04.08

 

SG Fortschritt Burg - Möckeraner TV II 40:35 (19:14)
 

Fortschritt mit durchwachsener Leistung

Mit 40:35 (19:14) setzte sich Gastgeber SG Fortschritt Burg I im Kreisderby der Nordliga gegen den Tabellenletzten Möckeraner TV II durch. Erfolgreichste Werfer waren mit je sieben Toren Jörg Wichmann, Mathias Lange, Norman Brückner und René Teßmann (alle Burg) sowie Thomas Simon (Möckern) mit 13 Toren.

Einen klassischen Fehlstart produzierten die Burger Männer. Sie schienen zunächst überhaupt nicht auf dem Spielfeld zu sein und der Nordliga-Aufsteiger führte nach vier Minuten mit 4:0. Jörg Wichmann war beim 0:2 (3.) mit einem Siebenmeter gescheitert. Fortschritt-Coach Udo Strohbach musste eine Auszeit nehmen, um seine Männer aufzuwecken. Dies zeigte Wirkung, denn Fortschritt konnte auf 3:4 (7.) verkürzen. Andreas
Simon und Thomas Simon scheiterten in dieser Phase mit zwei Strafwürfen am Geburtstagskind Chris Gerlach im Burger Tor, der 19 Jahre alt wurde. Trotzdem konnten die mutig aufspielenden Möckeraner einen Zwei-Tore-Vorsprung (6:4/12.) behaupten. Dank Jörg Wichmann und Kreisläufer Mathias Lange gelang es Fortschritt, nun besser ins Spiel zu kommen. Wichmann verteilte gut die Bälle und Linkshänder Lange war am Kreis in der ersten Hälfte vom MTV nie in den Griff zu bekommen. Mit dem 7:6 (15.) durch ein Kontertor von Jörg Wichmann gingen die Gastgeber erstmals in Führung und gaben diese auch nicht mehr ab.

Maik Rößler und Norman Brückner taten ihrer Mannschaft mit viel zu schnell abgeschlossenen Angriffen keinen Gefallen und so konnte der tapfer kämpfende MTV beim 10:10 (20.) durch Karsten Prehm noch mal ausgleichen. Aber auch ein 13:10 (23.) brachte keine Souveränität in das Burger Spiel. Karsten Prehm verpasste beim Stand von 14:11 mit einem vergebenen Siebenmeter am gut haltenden Chris Gerlach die Chance, sein Team näher an Fortschritt heranzubringen. Drei Tore in Folge von Mathias Lange verhalfen Burg zu einer 18:12-Führung (29.). Mit einem 19:14 für Burg wurden die Seiten gewechselt.

Der MTV ließ sich auch nach Wiederanpfiff nicht hängen und hatte beim
21:19 (36.) durch Mathias Zater den Anschluss geschafft. Aber vier Treffer in drei Minuten, nun traf auch der bis dahin völlig neben sich stehende Maik Rößler, zum 25:19 (39.) brachten doch eine gewisse Vorentscheidung. Ohne zu glänzen verwalteten die Burger den Vorsprung, der bis auf 31:23 (48.) ausgebaut wurde. Beim 36:28 (54.) durch Sven
Krüger meinte Fortschritt dann wohl, nicht mehr viel tun zu müssen. Die Gäste nahmen das Entgegenkommen dankend an und konnten das Ergebnis bis zum Abpfiff noch etwas freundlicher gestalten. Das 40:35 war verdient, aber gegen einen Tabellenletzten muss Burg einfach dominanter auftreten.
 

Fortschritt Burg I: Gerlach; Rößler (2), Leske (1), Teßmann (7/3), Titsch (1), Krüger (2), A. Mache (3), Wöhe (3), Brückner (7/1), Wichmann (7), Lange (7)
 

Möckeraner TV II: Sindermann, Peper; Prehm (3/1), A. Simon (9), Dunkel (1), Zater (6/1), Germer, Rechenberger (2), Th. Simon (13), Lüdecke (1)



 

- Burg, 30.03.08

Vorschau SG Fortschritt Burg - Möckeraner TV II
 

Fortschritt ist der Favorit


Am 20. Spieltag der Handball Nordliga der Männer kommt es am Sonnabend um 16.30 Uhr zum Kreisderby zwischen der SG Fortschritt Burg (21:17) und dem Möckeraner TV II (7:29).

Die Gäste, die nur bei vier Siegen in ihren letzten vier Spielen noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt hätten, sind der klare Außenseiter. Eine weitere Niederlage würde für das Schlusslicht deshalb wieder den Weg in die Nordklasse bedeuten. Die Burger hingegen wollen nach der bisher miserablen Rückrunde (2 Siege/ 6 Niederlagen) endlich einmal wieder mit einem Sieg aufwarten.

Im Hinspiel gab es ein klares 40:28 für Fortschritt gegen damals ersatzgeschwächte Gastgeber. Damit ist diesmal nicht zu rechnen, denn der MTV hat zuletzt neben den drei gewonnenen Punkten gegen einige Spitzenmannschaften nur denkbar knapp verloren. Besonders müssen die Burger auf die Simon-Brüder achten, da diese den Großteil der Möckeraner Tore erzielen. Auf jeden Fall ist wieder mit einem torreichen Spiel zu rechnen, denn beide Mannschaften haben mit Abstand die schlechteste Abwehr der Liga.


 

                                                                                                           - Burg, 26.03.08

 

BSV 93 Magdeburg III - SG Fortschritt Burg 35:33 (13:18)
 

Unglaublich: Fortschritt vergeigt wieder einmal eine klare Führung

Eine völlig unnötige 33:35 Niederlage musste die SG Fortschritt Burg in der Handball Nordliga der Männer beim BSV 93 Magdeburg III hinnehmen. Dabei sahen die Burger, bei denen Norman Brückner mit neun Toren erfolgreichster Werfer war, bei Halbzeit (18:13) noch wie der sichere Sieger aus.

In der Anfangsphase beherrschte Fortschritt klar das Geschehen, denn in der 7. Minute stand es 3:0 für die SG. Doch es hätte mindestens 6:0 stehen müssen, denn es wurden vier glasklare Chancen vergeben. Vor allem Mathias Wöhe, der einen ganz schwarzen Tag erwischte, scheiterte immer wieder kläglich. Hoffentlich rächt sich das nicht, war schon zu diesem Zeitpunkt die Meinung auf der Bank. So verkürzte der BSV in der 10. Minute auf 2:3. Danach konnten die Burger innerhalb von drei Minuten auf 7:4 erhöhen. Die Abwehr stand in der ersten Halbzeit sehr gut und dahinter konnte sich Torhüter Chris Gerlach mit vielen guten Paraden und insgesamt drei gehaltenen Siebenmetern auszeichnen. Doch es folgte nun eine kleine Schwächeperiode. Mit vier Toren in Folge war auf einmal der BSV mit 8:7 in Front. Diese Führung hielt bis zum 11:10 in der 22. Minute und nach dem 11:11 (24.) drehten die Burger richtig auf. Fünf Tore von Norman Brückner und zwei von Jörg Wichmann brachten eine sicheren 18:13 Vorsprung zur Pause.

Eigentlich hatte man den Gegner sicher im Griff. Doch was Fortschritt dann in der 2. Halbzeit ablieferte, dazu fehlen einem wieder einmal völlig die Worte. Die SG erhöhte in der 32. Minute sogar auf 20:14, doch danach war es vorbei mit der Burger Herrlichkeit. Innerhalb weniger Minuten verkürzte der Gastgeber auf 18:20 (35.) und in der 45. Minute war beim 24:24 der Ausgleich geschafft. Fortschritt gelang im Angriff so gut wie überhaupt nichts mehr und scheiterte dazu immer wieder am sehr guten BSV-Keeper. Der sonst so zuverlässige Torjäger Maik Rößler stand an diesem Tage völlig neben den Schuhen und auch Norman Brückner baute nach der sehr guten Halbzeit nun völlig ab. Hinzu kam, dass die Abwehr im zweiten Abschnitt überhaupt nicht mehr stand, sodass die Olvenstädter immer wieder zu leichten Toren kamen. Hier sprechen 22 Gegentore wohl eine deutliche Sprache, wobei einem Chris Gerlach im Burger Kasten echt leid tun konnte, so wurde er von der Abwehr in Stich gelassen. So kam es wie es kommen musste.

Während die Burger immer mehr abbauten, witterten die Gastgeber nun Morgenluft. Nach dem 26:26 sorgten bis zur 52. Minute vier Tore in Folge für ein 30:26 für den BSV. Zwar verkürzte die SG durch Tore von Nicky Titsch und Mathias Lange noch einmal auf 28:30, doch beim 29:33 in der 57. Minute und dem 31:35 (59.) war die Entscheidung gefallen. Wieder einmal hat Fortschritt in einer zweiten Halbzeit völlig versagt.
 

Burg mit: Gerlach; Rößler (5), Leske, Teßmann (2), Titsch (4), Mache (3), Wöhe, Brückner (9/2), Wichmann (5), Lange (5), Wagner (n.e.).


 

- Burg, 16.03.08

Vorschau   BSV 93 Magdeburg III - SG Fortschritt Burg
 

Kann Fortschritt auswärts den Bock umstoßen?


Am 19. Spieltag der Handball Nordliga der Männer muss die SG Fortschritt Burg am Sonnabend um 18 Uhr beim BSV 93 Magdeburg III antreten. Die Gastgeber sahen lange nach einem sicheren Abstiegskandidaten aus. Doch nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage, sechs Punkte bei zwei Siegen und zwei Unentschieden, konnten die Olvenstädter am letzten Spieltag zum ersten mal die Abstiegsplätze verlassen.

Die Burger sind also gewarnt, zumal man seit dem Aufstieg des BSV bei einer Niederlage und einem Unentschieden dort noch nicht gewinnen konnte. Bleibt bei aller Schwere der Aufgabe zu hoffen, dass Fortschritt`s Männer einen weiteren Aufwärtstrend erkennen lassen.
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                                                                                                           - Burg, 12.03.08

 

SG Fortschritt Burg - SV Eiche Biederitz II 34:29 (15:14)
 

Fortschritt siegt in einem niveauarmen Spiel

In der Handball Nordliga der Männer beendete die SG Fortschritt Burg mit einen 34:29 (15:14) Erfolg gegen den SV Eiche Biederitz II seine Negativserie. Die Gäste hingegen stehen nach der sechsten Niederlage in Folge nun auf einem Abstiegsplatz. Beste Werfer in ihren Mannschaften waren Jörg Wichmann (Burg) und Thomas Hesse-Opitz (Biederitz) mit je acht Toren. Eins kann man vorweg nehmen, beiden Mannschaften sah während des gesamten Spiels die Verunsicherung der letzten Niederlagenserie eindeutig an. So sollte auch ein Spiel folgen, welches sich auf einem sehr niedrigen Nordliga-Niveau befand.

Fortschritt legte schnell zum 2:0 vor, doch Tore von Arnold, Hesse-Opitz und Klingebeil brachten die Gäste in der 6. Minute mit 3:2 in Front. Die Burger wendeten das Blatt bis zur 14. Minute zum 8:6. Eiche ließ aber nicht locker und ging seinerseits mit 9:8 in Führung. Danach führte jede Mannschaft mal mit einem Tor und Fortschritt ging mit einem knappen 15:14 in die Kabine. In dieser Phase erzielte Steffen Gericke fast alle Tore für seine Sieben. Vor allem auf der Torhüterposition hatte Eiche klare Vorteile, denn Michel Meyer konnte mit Klasseparaden viele klare Chancen der Burger vereiteln.
 

Nach dem Wechsel hatten die Gäste den besseren Start und führten mit 16:15. Tore von Nicky Titsch und Norman Brückner (2), der alle fünf Siebenmeter sicher verwandelte, brachten Fortschritt wieder mit 18:16 in Front. Eiche blieb aber dank Thomas Hesse-Opitz, der die Tore 15 bis 19 für die Biederitzer erzielte, weiter dran. Beim 20:20 in der 40. Minute war die Begegnung noch völlig offen. Doch in den nächsten fünf Minuten sollte sich das Spiel entscheiden. Mit sechs Toren in Folge stand es in der 45. Minute 26:20 für Fortschritt. Endlich steigerte sich Burg`s Torhüter Chris Gerlach, der in den ersten vierzig Minuten so gut wie überhaupt keine Hand an den Ball bekam, erheblich. Außerdem war der agile Jörg Wichmann immer wieder mit schönen Toren erfolgreich. Wer nun dachte, dass die Gäste wie in einigen vergangenen Spielen völlig einbrechen , sah sich getäuscht .

Das Spiel pegelte sich bis zum Schlusspfiff auf eine Fünf-Tore Führung ein, denn in den letzten fünfzehn Minuten fielen die Tore ohne Ausnahme immer abwechselnd. Am Ende gewann Fortschritt verdient mit 34:29 und hat damit endlich wieder ein Erfolgserlebnis, während es für die Eiche-Reserve nun natürlich ganz schwer wird die Klasse zu halten.
 

Burg mit: Gerlach; Rößler(6/1), Leske, Teßmann (4), Titsch (4), Mache, Wöhe (3), Brückner (6/5), Wichmann (8), Lange (3).
 

Biederitz mit: Meyer, Regener; Wiedon, von Hülsen, Bormann, Gericke (7/2), Genth, Thielecke (3), Klingebeil (5), M.Krüger (4), Arnold (2), Fritzsche, Hesse-Opitz (8).

 

- Burg, 09.03.08

 

Vorschau SG Fortschritt Burg - SV Eiche Biederitz II
 

Fortschritt möchte mit einem Sieg seine Negativserie beenden


Am 18. Spieltag der Handball Nordliga der Männer kommt es am Sonnabend um 16 Uhr (Sporthalle am Schützenplatz) zum Kreisderby zwischen der SG Fortschritt Burg (19:15) und dem SV Eiche Biederitz II (12:22). Beide Mannschaften belegen in der Rückrundentabelle den letzten Platz, nachdem man nach je einem Sieg zum Rückrundenauftakt danach jeweils fünf Niederlagen in Folge kassierte.

Während sich Fortschritt dadurch im trostlosen Mittelfeld befindet, stecken die Biederitzer in arger Abstiegsgefahr. Zum Vorletzten BSV 93 Magdeburg III, die zuletzt ganz stark aufspielten, beträgt der Vorsprung nur noch einen Punkt. Wenn man dann noch bedenkt, dass Eiche in den letzten fünf Spielen der Saison gegen vier Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte spielt, dann müssen jetzt einfach Punkte her.

Doch Fortschritt will sich nun auch unbedingt aus der Krise herausspielen und deshalb ist ein Sieg fest eingeplant. Nimmt man die klaren Heimsiege der letzten Jahre so ist die SG auch der Favorit. Interessant wird die Tatsache sein, in welcher Besetzung die beiden arg gebeutelten Teams antreten werden, denn bekanntlich hatten sowohl die Burger als auch die Biederitzer zuletzt große Personalnot.

 

                                                                                                           - Burg, 05.03.08

HSV Haldensleben II - SG Fortschritt Burg 42:34 (22:17)
 

So sah es der Gegner:   Angriffsreihen beider Teams dominieren

Tore satt erlebten die Handballfans in der Sporthalle an der Zollstraße. Am 17. Spieltag der Nordliga besiegte der HSV Haldensleben II die Gäste von Fortschritt Burg deutlich mit 42 : 34 ( 22 : 17 ).

Erneut gab es bei den Haldenslebern personelle Umstellungen ( bedingt durch Verletzungen und Urlaub ). Ins Tor des HSV rückte erstmals in dieser Saison Dennis Domann. Das erste Tor sollte den Gästen gehören, gleichzeitig die einzige Führung für Burg in dieser Begegnung. Die Ohrestädter erhöhten auf 6 : 4. Robert Krause traf bis dahin viermal für die Gastgeber. In dieser Phase verpasste Burg den Anschluss, weil drei Strafwürfe ungenutzt blieben. Beide Mannschaften offenbarten erhebliche Defi zite in der Abwehr. Obwohl die kleine und schmale Sporthalle eher für die Abwehr gemacht zu sein scheint, fielen die Tore wie am Fließband. Haldensleben hatte vor allem mit dem gegnerischen Kreisläufer seine Probleme. Dennoch blieben die Hausherren immer vorn, kurz vor dem Pausenpfi ff sorgte Kühnel für das 22 : 17.

Auch im zweiten Abschnitt hielten die Rolandstädter die Fortschritt-Akteure immer auf Distanz, richtig brenzlig sollte es zu keiner Zeit werden. Dafür waren die stark ersatzgeschwächten Burger zu harmlos. In der zweiten Halbzeit sorgte HSV-Spieler Marvin Möritz für mehr Zusammenhalt in der Innenverteidigung. Über das 28 : 23 ( 39. Minute ) kamen die Ohrestädter zum 32 : 27 ( 47. ). Wie schon in der Hinrunde überzeugte Haldensleben aufgrund der Ausgeglichenheit. Egal, welcher Spieler gegen Burg auf dem Parkett stand, er fügte sich nahtlos ins Team ein. Der HSV war von allen Positionen gefährlich, wobei diesmal der rechte Rückraum hervorzuheben ist. Spielmacher Baethge sorgte in der 58. Spielminute für die Zehn-Tore-F ührung und das Durchbrechen der 40-Tore-Schallmauer ( 40 : 30 ). Fortschritt Burg wollte sich aber nicht gänzlich " abschlachten " lassen und entgegnete der HSV-Toreflut in den Schlussminuten nochmal mit eigenen Treffern zum 42 : 34-Endstand.

Nach diesem 17. Spieltag kristallisierte sich in der Nordliga eine Dreiergruppe ( MTV Weferlingen, Post Magdeburg, HSV II ) heraus, die um den ersten Platz kämpft.

HSV Haldensleben II : Brunke, Domann – Fister ( 7 ), K. Baethge ( 2 ), R. Baethge ( 4 ), Damerau ( 5 ), Stradmann ( 1 ), Westphal ( 3 ), Marvin Möritz ( 1 ), Mucheyer, Kühnel ( 10 / 3 ), Krause ( 4 ), Kruse ( 4 ), Schünemann ( 1 ).
 

 

HSV Haldensleben II - SG Fortschritt Burg 42:34 (22:17)
 

Auch in Haldensleben war für Burger Männer nichts zu holen
 

In der Handball Nordliga der Männer musste die SG Fortschritt Burg mit der 34:42 Niederlage beim HSV Haldensleben II bereits die fünfte Punktspielniederlage in Folge einstecken. Bester Burger Werfer in diesem Spiel war Norman Brückner mit neun Toren.

Auch diesmal fuhren die Burger ohne Illusionen an die Ohre, denn mit Rößler, Krüger und Mache sagten gleich drei Spieler für diese Begegnung ab. Außerdem wurde vor dem Spiel bekannt, dass Torhüter Christian Bünger per SMS (!) bekannt gab, nie mehr für Burg spielen zu wollen. Der Witz an der Sache ist nur, dass keiner weiß warum. Da sollte man doch wenigstens die Courage haben, ein klärendes Gespräch zu führen.
 

Fortschritt führte erst- und letztmalig mit 1:0. Danach übernahmen die Gastgeber die Initiative und lagen in der 17. Minute mit 11:7 vorne. Doch Tore von Lange (2) und Teßmann (2) ließen die SG wieder auf 11:12 verkürzen. Bis zum 17:15 (25.) blieben die Burger dran, doch danach setzte sich der HSV bis zur Pause auf 22:17 ab.

In der 2. Halbzeit pendelte sich das Spiel zunächst auf eine 4-6 Tore-Führung für die Gastgeber ein. Über die Stationen 24:20, 28:22 und 29:25 stand es in der 45. Minute 32:27 für Haldensleben. Danach ließen bei den Burgern allmählig wieder die Kräfte nach und die Gastgeber erreichten in der 57. Minute beim 40:30 den größten Abstand des Spiels. Am Ende gewann der HSV verdient, wenngleich der Sieg wieder einmal viel zu hoch ausfiel. Jede Menge technische Fehler und vergebene Chancen verhinderten ein besseres Resultat für Fortschritt. Dazu wurden alle vier Siebenmeter vergeben. Auch Torhüter Chris Gerlach fehlt einfach noch die Konstanz.

Am Sonnabend wollen die Burger gegen Eiche Biederitz II, die ebenfalls fünf Niederlagen in Folge kassierten, ihre Negativserie beenden.
 

Burg mit: Gerlach; Leske (3), Teßmann (3), Titsch (5), Wöhe (2), Brückner (9), Wichmann (6), Lange (5), Strohbach (1).


 

- Burg, 02.03.08

Vorschau  HSV Haldensleben II - SG Fortschritt Burg
 

Burger Männer treten wieder auswärts an

Am 17. Spieltag der Handball Nordliga der Männer muss die SG Fortschritt Burg (19:13) im 3. Auswärtsspiel hintereinander beim Tabellendritten HSV Haldensleben II (22:10) antreten. Anpfiff ist am Sonnabend um 17 Uhr in der Ohreland-Halle. An das Hinspiel denken die Burger sehr ungern zurück, denn nach einer 26:19 Führung in der 41. Minute ging dieses Spiel wegen bestimmter Umstände noch mit 31:33 verloren.

Nach zuletzt vier Punktspielniederlagen in Folge, die auf eine schlechte Trainingsbeteiligung und akuten Personalmangel zurückzuführen sind, gehen die Burger wieder einmal als Außenseiter in diese Begegnung. Vor allem die konditionellen Probleme in der zweiten Halbzeit kosteten in den letzten Spielen jeweils ein besseres Ergebnis. Bleibt zu hoffen, dass sich die Mannschaft endlich einmal wieder findet und damit für positive Schlagzeilen sorgen kann.






 

                                                                                                           - Burg, 20.02.08

 

Post SV Magdeburg - SG Fortschritt Burg 44:34 (18:18)
 

Fortschritt bricht in den Schlussminuten ein

In der Handball Nordliga der Männer musste sich die SG Fortschritt Burg beim Verbandsligaabsteiger Post SV Magdeburg mit 34:44 (18:18) geschlagen geben und kassierte damit die vierte Punktspielniederlage in Folge. Bester Burger Werfer war Maik Rößler mit zwölf Toren. Nach langer Zeit fuhren die Burger einmal nicht ersatzgeschwächt zum Auswärtsspiel, denn mit Rößler, Lange und Brückner kehrten drei Spieler wieder ins Team zurück, die zuletzt fehlten.

Fortschritt ging in der 1. Minute schnell mit 2:0 in Führung. Doch jede Menge vergebener Chancen der Burger brachten den Gastgeber in der 12. Minute mit 9:6 in die Vorhand. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten nur Jörg Wichmann (2) und Rene Teßmann (4) für die SG getroffen. Nach dem 11:7 (15.) kämpfte sich Fortschritt Tor um Tor heran und schaffte trotz Unterzahl den 13:13 Ausgleich (24.). Danach führte jede Mannschaft mal mit einem Tor und zur Pause gab es ein leistungsgerechtes 18:18 Unentschieden.

Fünf krasse Fehlentscheidungen der Schiedsrichter verhinderten ein besseres Resultat für die Burger. Gleich nach dem Wechsel vergab Nicky Titsch, der diesmal einen ganz schwachen Tag hatte, zweimal völlig freistehend. Bis zum 23:23 in der 36. Minute blieb die SG dran. Danach setzte sich Post auf 26:23 ab. Bei diesem Abstand blieb es bis zur 52. Minute (34:31). In dieser Phase traf Maik Rößler allein sechsmal. Leider brach Fortschritt in den Schlussminuten völlig ein. Vorne wurden weiterhin klarste Chancen vergeben, die die Gastgeber im Tempogegenstoß gnadenlos ausnutzten. Am Ende gewann Post Magdeburg zwar verdient, doch fiel der Sieg um mindestens fünf Tore zu hoch aus.
 

Burg mit: Gerlach; Rößler (12/2), Teßmann (7), Titsch (1), Krüger (1), Mache, Wöhe (1), Brückner (5/1), Wichmann (5), Lange (2).

 

- Burg, 25.02.08

 

 

Vorschau   Post SV Magdeburg - SG Fortschritt Burg
 

Fortschritt vor weiterer schwerer Auswärtshürde

Am 16. Spieltag der Handball Nordliga der Männer muss die SG Fortschritt Burg (19:11) am Sonnabend um 17 Uhr beim Tabellenzweiten und Verbandsligaabsteiger Post SV Magdeburg (21:9) antreten. Die Gastgeber, die natürlich sofort den Wiederaufstieg schaffen wollen, sind der klare Favorit. Das Hinspiel gewannen die Burger nach einen in letzter Sekunde direkt verwandelten Freiwurf von Thomas Rochow glücklich mit 29:28.

Doch nach zuletzt vier Niederlagen in Folge schweben die Burger nicht gerade auf einer Erfolgswelle. Desweiteren ist die Personalsituation weiter mehr als kritisch. Einzig Rückraumspieler Maik Rößler wird voraussichtlich wieder zur Mannschaft stoßen. Beim Rest der fehlenden Spieler muss man einfach abwarten, ob der eine oder andere noch spielen kann oder möchte. Für die Burger heißt es eigentlich nur, sich einigermaßen achtbar aus der Affäre zu ziehen.





 

                                                                                                           - Burg, 20.02.08

 

HSV Colbitz - SG Fortschritt Burg 31:27 (11:13)
 

Fortschritt kämpfte mit allerletztem Aufgebot wacker

In der Handball Nordliga der Männer unterlag die SG Fortschritt Burg beim HSV Colbitz mit 27:31 (13:11). Erfolgreichste Burger Werfer waren Nicky Titsch und Jörg Wichmann mit je neun Toren.

Ohne Illusionen fuhren die Burger in die Heide, denn nach Mathias Lange und Thomas Rochow fielen nun auch noch Norman Brückner und Torjäger Maik Rößler aus, sodass fast die komplette Aufbaureihe fehlte. Trotzdem verkaufte sich der verbliebene Rest der Mannschaft bis zur Pause sehr gut. Zwar führte Colbitz schnell mit 2:0, doch Tore von Nicky Titsch (3) und Holger Leske (2) brachten in der 11. Minute eine 5:3 Führung für die Burger. Danach sorgten viele unnötige Fehler dafür, dass die Gastgeber in der 17. Minute zum 8:6 vorlegten. Doch Fortschritt blieb dran und wendete das Blatt innerhalb von vier Minuten zum 9:8. Ein ganz großer Rückhalt war Torhüter Chris Gerlach, der mit vielen guten Paraden glänzte und dafür sorgte, dass die Gastgeber gleich fünf Siebenmeter nicht verwandeln konnten. Nach dem 10:10 war es nun Jörg Wichmann, der mit drei Toren in Folge auf 13:10 erhöhte. Die letzten 60 Sekunden der ersten Halbzeit könnten dann der Knackpunkt für den Ausgang dieser Begegnung gewesen sein. Zuerst warf Andy Mache freistehend an den Pfosten und danach scheiterte Jörg Wichmann mit dem Halbzeitpfiff vom Siebenmeterpunkt. Statt eines 15:11 ging es nur mit einer 13:11 Führung in die Pause. Außerdem verletzte sich auch noch Mathias Wöhe und konnte damit nicht mehr am Spielgeschehen teilnehmen. So war mit Julian Wagner aus der “Dritten” nur noch ein Wechselspieler auf der Bank.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit verstärkte sich der Gastgeber mit ihrem Torjäger Sebastian Hinz, der verletzungsbedingt im ersten Abschnitt noch die Begegnung unter den Zuschauern verfolgte. Und das gab dem HSV offensichtlich einen zusätzlichen Schub. Trotz Unterzahl schaffte Colbitz schnell den 13:13 Ausgleich und setzte sich danach bis zur 39. Minute auf 19:16 ab. Fortschritt gelang bis zum 22:19 (46.) nur ein einziges Feldtor, alle anderen fünf Tore resultierten aus Strafwürfen. Die Ein-Mann-Show von Nicky Titsch im Burger Aufbau war einfach zu wenig um den HSV noch einmal zu gefährden. Zwar war beim 25:23 in der 51. Minute noch nichts verloren, doch ließ nun bei Fortschritt die Kondition und damit die Konzentration nach. Die Gastgeber nutzten jeden Fehler der Burger gnadenlos aus und gewannen am Ende verdient mit 31:27.

Dem Rumpfteam der Burger muss man aber ein großes Kompliment für ihre kämpferische Leistung machen. Mit ein paar Fehlern weniger, wäre durchaus eine Überraschung drin gewesen. Zu einigen der fehlenden Spielern kann man nur sagen, dass diese ihre Einstellung doch einmal gewaltig überdenken sollten.
 

Burg mit: Gerlach (1/1); Leske (3), Teßmann (3/2), Titsch (9), Krüger (1), Mache (1), Wöhe, Wichmann (9/6), Wagner.


 

- Burg, 17.02.08

 

Vorschau   HSV Colbitz - SG Fortschritt Burg
 

Fortschritt fährt wieder einmal ersatzgeschwächt in die Heide

In der Handball Nordliga der Männer muss die SG Fortschritt Burg (19:9) nach einer 3-wöchigen Punktspielpause am Sonnabend um 16.30 Uhr den schweren Gang zum HSV Colbitz (14:18) antreten.

Das Hinspiel gewannen die Burger sehr glücklich durch ein Tor in letzter Sekunde von Rene Teßmann mit 30:29. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge fährt die SG als Außenseiter nach Colbitz, zumal die Gastgeber zur Zeit einen Lauf haben und zuletzt drei Heimsiege in Folge landen konnten. Bemerkenswert vor allem der 23:22 Erfolg der Vorwoche gegen den Spitzenreiter MTV Weferlingen. Fortschritt`s Männer müssen wieder einmal ersatzgeschwächt zu einem Auswärtsspiel fahren. Neben dem seit Wochen fehlenden Stammtorhüter Christian Bünger (wieso, weshalb, warum?) fällt definitiv auch Thomas Rochow, der wegen Prüfungsvorbereitungen um eine Trainings- und Punktspielpause gebeten hat, aus. Hinter dem Einsatz von Norman Brückner und Mathias Lange stehen aus den unterschiedlichsten Gründen große Fragezeichen.

Ein Erfolgserlebnis wäre schon wegen des Selbstvertrauens mehr als wichtig, denn nach dem Colbitz-Spiel stehen gleich noch zwei weitere mehr als schwere Auswärtsspiele bei den Staffelmitfavoriten HSV Haldensleben II und dem Verbandsligaabsteiger Post SV Magdeburg II an. Und drei weitere Niederlagen würde die Moral dann wohl endgültig in den Keller bringen.




 

                                                                                                           - Burg, 13.02.08

 

HSV Haldensleben III - SG Fortschritt Burg 38:29 (17:16)
 

Fortschritt blamiert sich bis auf die Knochen und verpasst damit das Finale
 

Im Halbfinale des Handball Nordcups der Männer unterlag die SG Fortschritt Burg beim zwei Klassen tiefer spielenden Magdeburger Stadtligisten HSV Haldensleben III sensationell und mehr als deutlich mit 29:38 (16:17). Bester Burger Werfer war einmal mehr Maik Rößler mit neun Toren. Die Hiobsbotschaften kamen wieder vor Spielbeginn. Wie schon in den Runden zuvor sagten wieder allein fünf Spieler aus den unterschiedlichsten Gründen ab, wobei mehrere Absagen auf völliges Unverständnis stoßen. Da fragt man sich, ob es nicht ein mehr als lohnendes Ziel ist in ein Pokalfinale einzuziehen, zumal es wohl kaum wieder so leicht wird, dieses zu erreichen.

 

Haldenslebens Andy Vogler (Zweiter von rechts) attackiert den ballführenden Burger. Im Hintergrund lauert Sascha Kruse.

 

So fuhr Fortschritt wieder mit einem Rumpfteam nach Haldensleben, wobei zwei Spieler aus der “Dritten” aushalfen. Das soll aber keine Entschuldigung für dieses grausige Spiel der Burger sein, denn es waren noch genug gestandene Akteure vorhanden, die dieses Spiel eigentlich sicher über die Bühne bekommen sollten. Es begann eigentlich ganz gut für Fortschritt, denn man führte in der 4. Minute mit 4:1. Bis zum 7:4 in der 10. Minute hielt der Drei-Tore-Vorsprung. Danach glich der HSV zum 7:7 aus. In der 15. Minute führte Fortschritt letztmalig mit 9:7. Die Gastgeber glichen wieder aus und gingen ihrerseits mit 13:10 in Führung (23.). Fortschritt schaffte noch einmal den 16:16 Ausgleich, ehe es mit einem 17:16 für Haldensleben III in die Pause ging.

Noch war nichts verloren, doch in der zweiten Halbzeit sollte den Burgern fast überhaupt nichts mehr gelingen. Der HSV setzte sich schnell auf 20:16 ab. Trotzdem keimte beim 19:21 noch einmal Hoffnung auf. Doch in den folgenden zehn Minuten gelang den Burgern nur ein einziges Tor, während Haldensleben siebenmal traf. Da der gesamte Burger Mittelblock fehlte gab es in der Abwehr doch gewaltige Abstimmungsprobleme. So war die Begegnung beim 28:20 in der 46. Minute bereits entschieden. Fortschritt verstrickte sich nur noch in Einzelaktionen, ein geordnetes Spiel war weit und breit nicht zu erkennen. Angefangen vom Torhüter bis hin zum letzten Spieler erreichte nicht ein einziger Akteur annähernd fünfzig Prozent seines Leistungsvermögens. Jede Menge technischer Fehler und vergebener Chancen prägten wieder einmal das Fortschritt-Spiel. Nach dem 34:28 (56.) erhöhte der Stadtligist sogar auf 38:28 (59.). Eine Gegenwehr war für die Burger ein Fremdwort. Die Gastgeber kämpften aufopferungsvoll und man merkte ihnen an, dass sie diesen Sieg und den damit verbundenen Finaleinzug unbedingt wollten. So gewann der HSV III am Ende verdient mit 38:29.

Aber was ist bloß mit Fortschritt los? Innerhalb der Mannschaft stimmt zur Zeit sehr vieles nicht. Nach wieder einmal einer tollen Hinrunde, bricht man nun schon das dritte Jahr in Folge in der Rückrunde ein. Nach jetzt drei Niederlagen in Folge stehen nach einer kurzen Pause gleich drei ganz schwere Auswärtsspiele in Colbitz, Haldensleben II und beim Post SV Magdeburg an. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen muss einem da Angst und Bange werden.
 

Burg mit: Gerlach; Rößler (9/1), Titsch (3), Krüger (2), Mache (1), Wöhe (2), Brückner (6), Wichmann (6), Wagner.



 

- Burg, 04.02.08

 

Vorschau HSV Haldensleben III - SG Fortschritt Burg
 

Fortschritt möchte unbedingt ins Nordcup-Finale einziehen

Im Halbfinale des Handball-Nordcups können am Wochenende sowohl die Männer als auch die Frauen der SG Fortschritt Burg den Sprung ins Finale schaffen, welches am 31. Mai (Austragungsort steht noch nicht fest) stattfindet.

Die vermeintlich leichtere Aufgabe haben die Männer als Nordligist. Sie müssen am Sonntag um 16 Uhr (Sporthalle Zollstrasse) beim Ohre-Kreisligisten HSV Haldensleben III antreten. Vorsicht ist auf jeden Fall geboten denn der HSV III warf zuletzt mit dem Güsener HC II und der SG Seehausen II gleich zwei Nordklassemannschaften aus dem Wettbewerb. Bei den Burgern wird definitiv Andy Mache wegen Urlaub fehlen. Sonst hofft Coach Udo Strohbach auf den kompletten Kader zurück greifen zu können. In den beiden Vorrunden trat man ja jeweils nur mit einem Rumpfteam an. Nach der unglücklichen Niederlage gegen Weferlingen heißt es für Fortschritt vor allem die Chancenverwertung gewaltig zu verbessern.

Wenn das gelingt sollte einem Finaleinzug eigentlich nichts im Wege stehen, zumal es die letzte Chance ist etwas in dieser Saison zu holen, nachdem in der Meisterschaft der Zug abgefahren ist.


 

                                                                                                           - Burg, 30.01.08

SG Fortschritt Burg - MTV Weferlingen 27:30 (11:14)
 

Fortschritt gegen Spitzenreiter auf verlorenen Posten
 

In der Handball Nordliga der Männer unterlag die SG Fortschritt Burg nach einer unterirdischen Chancenverwertung mit 27:30 gegen den Tabellenführer MTV Weferlingen und kann damit alle Aufstiegsambitionen an acta legen. Bester Burger Werfer war Spielmacher Nicky Titsch mit sechs Toren.

Fortschritt hatte sich für dieses Spitzenspiel sehr viel vorgenommen und wollte mit einem Sieg nach Punkten zum MTV aufschließen. Doch was die fast 100 Zuschauer dann zu sehen bekamen war einfach unglaublich. Um es vorweg zu nehmen, 18 nicht verwandelte freie Bälle, sowie vier vergebene Siebenmeter sorgten dafür, dass die Gäste mit einem überragenden Torhüter Dirk Männcke, am Ende verdient als Sieger das Parkett verließen. Die Anfangsphase verlief sehr ausgeglichen. Jede Mannschaft führte mal mit einem Tor. Nach dem 5:6 sorgten drei Tore in Folge für ein 8:6 für Fortschritt. Nach dem 9:7 erzielten die Burger in den folgenden zwölf Minuten bis zur Halbzeit nicht ein einziges Feldtor mehr. Zwar sorgte Jörg Wichmann mit zwei verwandelten Siebenmetern für die letzte Führung für die SG (11:10), doch danach gelang überhaupt nichts mehr. Jede Menge vergebener Chancen brachte die Gäste bis zum Halbzeitpfiff mit 14:11 in die Vorhand.

Noch war alles drin und Burg verkürzte in der 34. Minute auf 13:15. Doch näher sollte man in der gesamten zweiten Halbzeit nicht mehr kommen. Weferlingen nutzte alle Fehler der SG konsequent und setzte sich bis zur 49. Minute auf ein vorentscheidendes 25:19 ab. Fortschritt verkürzte zwar noch einmal auf 22:25, doch zu mehr sollte es einfach nicht reichen. Der Burger Aufbau erwischte einen rabenschwarzen Tag. Der sonst so zuverlässige Maik Rößler brauchte für seine fünf Tore allein 20 Versuche und Thomas Rochow traf bei acht zum größten Teil völlig freien Würfen nicht ein einziges mal das gegnerische Tor. So kurios wie es klingen mag, bei einer nur annähernd normalen Chancenverwertung hätte Fortschritt dieses Spiel locker über die Bühne gebracht.

Bezeichnend für diese Begegnung beim Stand von 23:26 war eine Szene in der 53. Minute. Zuerst setzte Andy Mache einen freien Konter sage und schreibe einen Meter neben das Tor und nur wenige Sekunden später scheiterte auch Thomas Rochow mit einem Konter am Pfosten. Hier hätten die Gastgeber noch einmal für Spannung sorgen können. Aber an diesem Tag hatten wirklich alle Burger Spieler die Seuche an ihren Händen. Hinzu kamen anfängerhafte Fehler aller Akteure. So siegte der MTV Weferlingen am Ende dank eines überragenden Torhüters verdient mit 30:27 und kam damit einen großen Schritt dem Aufstieg in die Verbandsliga näher.
 

Burg mit Gerlach; Rochow, Rößler (5), Leske, Teßmann (4), Titsch (6/3), Krüger, Mache (2), Wöhe (4), Brückner (1), Wichmann (5/3), Lange.
 

- Burg, 27.01.08

 

 

Vorschau SG Fortschritt Burg - MTV Weferlingen
 

Tabellenführer tritt in Burg an

Im Spitzenspiel der Handball Nordliga der Männer empfängt der “Zweite” SG Fortschritt Burg (19:7) am Sonnabend um 16.45 Uhr den Tabellenführer MTV Weferlingen (21:5). Dabei haben die Burger noch einiges gut zu machen, denn im Hinspiel ging man beim MTV ersatzgeschwächt bei der 24:40 Klatsche sang- und klanglos unter. Auch in der Vorwoche fehlten Fortschritt bei der unglücklichen 33:34 Niederlage in Gommern gleich fünf Akteure, dazu gingen noch zwei Spieler grippegeschwächt ins Spiel.

Vor dem kommenden Spiel sieht es wieder besser aus, denn bis auf Torhüter Christian Bünger, der seit längerem nicht zu erreichen ist (?), könnten bis auf kleine Ausnahmen wieder alle Spieler zur Verfügung stehen. Die Burger wollen in einer hoffentlich vollen Halle mit einem Sieg zum Spitzenreiter nach Punkten aufschließen.

 

                                                                                                           - Burg, 24.01.08

 

SV Eintracht Gommern - SG Fortschritt Burg 34:33 (18:17)
 

Spannendes Derby sieht Eintracht am Ende als den glücklicheren Sieger

Im Spitzenspiel der Handball-Nordliga konnte Eintracht Gommern am Samstag mit dem 34: 33 ( 18 : 17 ) gegen Fortschritt Burg einen am Ende sehr glücklichen Sieg erringen.

Den Burgern, die mit Bünger, Mache und Rochow gleich auf drei Stammkräfte verzichten mussten und bei denen Titsch und Brückner angeschlagen ins Spiel gingen, ist großer Respekt zu zollen, da sie das ganze Spiel über aufopferungsvoll kämpften. Erfolgreichster Torschütze war auf Gommeraner Seite wieder einmal Philipp Eckhardt mit 13 Treffern. Bei den Burgern war mit neun Toren Maik Rößler erfolgreichster Werfer.
Maik Rösler (Burg, links) kann hier den Gommeraner Philipp Eckhardt nicht am Wurf hindern. Jörg Wichmann (Burg, rechts) muss zuschauen.

 

Das so wichtige Aufeinandertreffen des Tabellenzweiten und des Tabellenvierten begann für die Gastgeber aus Gommern ernüchternd. Burg spielte, trotz der dünnen Personaldecke, schnell, direkt und konzentriert. Die Deckung der Gommeraner zeigte sich wenig sattelfest. Auch Torhüter Julian Hartung agierte in den Anfangsminuten sehr unglücklich. Die logische Konsequenz war eine 7 : 2-Führung der Gäste aus Burg in der 8. Spielminute. Gommerns Trainergespann reagierte und brachte mit Stefan Bußmann einen neuen Torhüter. Dies sollte sich positiv auf den weiteren Spielverlauf auswirken. Gommern konnte den Rückstand fortan vermindern. In der 22. Spielminute war mit dem 13 : 13 erstmals der Ausgleich hergestellt. Das Angriffsspiel der Eintracht sollte sich von nun an ebenfalls verbessern. Chris Gerlach im Tor der Burger machte es den Gommeranern ganz und gar nicht leicht. Er legte an diesem Tag eine hervorragende Leistung ab und konnte den verhinderten Stammtorhüter Christian Bünger exzellent ersetzen. Trotz alledem schaffte es das Gommeraner Team zur Pause mit dem 18 : 17 eine Führung herauszuspielen.

Hier stoppen die Burger Maik Rösler ( rechts ) und Mathias Lange zwar den Gommeraner Tino Einwiller, doch das bessere Ende hatten die Gastgeber für sich.

 

Der zweite Durchgang begann für die Gastgeber ausgesprochen gut. Sie konnten sich erstmals auf drei Tore absetzen ( 22 : 19 ). Nach seiner dritten Zeitstrafe war für den Burger Matthias Lange gleich nach dem Seitenwechsel dieses Derby frühzeitig beendet. Von nun an fehlte den Gästen ein wichtiger Abwehrspieler, welcher zudem noch gefährlich im Angriff am Kreis agieren konnte. Doch Burg gab sich nicht auf. Alle Spieler kämpften. So kam es, obwohl Gommern zeitweise bereits mit vier Treffern vorn lag ( 27 : 23 ), dass Burg sich wieder rankämpfen konnte. In dieser Phase gelang den Hausherren im Angriff nichts. Auch in der Deckung haperte es zusehends. Thomas Eckhardt beorderte nun wieder Julian Hartung zurück ins Tor und erhoffte sich eine ähnliche Reaktion wie beim ersten Wechsel. Zunächst zeigte sich jedoch keine Auswirkung. Die Torhüter der Eintracht erwischten beide nicht ihren stärksten Tag.

Burg konnte mit dem 28 : 27 in Führung gehen. Die Gäste brachten diese Führung bis hin in die Schlussminuten. Viele glaubten schon an eine Heimniederlage der Gommeraner. Doch die Gastgeber konnten ausgleichen und 25 Sekunden vor dem Ende der Partie den Siegtreffer erzielen. Burg hatte nun noch einen Angriff, vergab zunächst jedoch mit zwei Würfen, welche pariert werden konnten, den erhofften Ausgleich. Einen Abpraller brachte dann jedoch ein Burger Angreifer im Tor unter, jedoch war nach Meinung der Schiedsrichter das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits beendet.

Gommern ging mit einer an Spannung kaum zu überbietenden Schlussphase als glücklicher Sieger vom Parkett. In einer wenig berauschenden Partie entschied am Ende mehr oder minder das Glück über den Ausgang des Spiels. Am kommenden Sonntag geht die Eintracht in Osterburg auf Punktejagd.

Eintracht Gommern : Bußmann, Hartung – D. Krieseler ( 4 ), Eckhardt ( 13 ), M. Krieseler, Einwiller ( 4 ), Koch ( 1 ), Kabelitz, Moller ( 4 ), Eichner ( 2 ), Frenzel, Dietze ( 4 ).

Fortschritt Burg : Gerlach – Rößler ( 9 ), Teßmann ( 4 ), Titsch ( 4 ), Wöhe ( 7 ), Brückner ( 4 ), Wichmann ( 5/2 ), Lange, Büchner, Strohbach.


                                                                                                        - Burg, 19.01.08

 

Vorschau SV Eintracht Gommern - SG Fortschritt Burg
 

Fortschritt ersatzgeschwächt zum brisanten Derby nach Gommern

Im Spitzenspiel der Handball Nordliga der Männer empfängt der “Vierte” SV Eintracht Gommern (16:8) im Kreisderby den Tabellenzweiten SG Fortschritt Burg (19:5). Beide Mannschaften konnten am letzten Wochenende nicht überzeugen.

Trotzdem muss man den Gastgebern durch ihren Heimvorteil die Favoritenstellung zuordnen, denn bei den Burgern werden mindestens zwei spieltragende Kräfte fehlen. Auf jeden Fall wird es vor großer Kulisse wieder einen heißen Kampf geben, obwohl man sich fragen muss, warum gerade in diesem Derby immer soviel Brisanz steckt.

 

                                                                                                           - Burg, 16.01.08

 

SG Fortschritt Burg - ESV Lok Stendal 37:29 (19:15)
 

Fortschritt kann zum Rückrundenstart trotz Sieg nicht überzeugen
 

Für die Männer des ESV Lok Stendal gibt es gegen Burg derzeit nichts zu gewinnen. Diesmal siegte die SG Fortschritt Burg I in eigener Halle souverän mit 37:29 (19:15). Erfolgreichster Werfer in den Burger Reihen war Aufbauspieler Norman Brückner mit neun Toren.

Fortschritt musste auf den erkrankten Torhüter Christian Bünger verzichten.Gut erholt vom Pokal-K.o. der vergangenen Woche zeigten sich die Fortschritt-Männer, auch wenn der Tabellensechste aus Stendal lange tapfer gegen halten konnte. Und so sollte das 1:0 für die Gäste in der ersten Minute nicht die einzige Führung im Spiel bleiben. Beim Stand von 2:1 für die Altmärker verwarf der sonst sichere Jörg Wichmann einen Strafwurf (3.). Mit einem Konter gelang dem gleichen Spieler dann in der siebenten Minute mit dem 4:3 die erste Führung für die Hausherren. Aber die Gäste hielten mit, auch weil die Burger Deckung viel zu passiv war und Chris Gerlach im Tor in der ersten Halbzeit kaum eine Hand an einen Ball bekam. Erst mit dem 12:9 (19.) durch Norman Brückner konnte Fortschritt erstmals einen größeren Vorsprung herauswerfen. Zwei Minuten später war Stendal mit dem 12:11-Anschlusstreffer wieder dran. Dann nutzte Burg eine Zeitstrafe der Gäste durch Tore von Norman Brückner und Maik Rößler, um den Drei Tore-Vorsprung (14:11/23.) wieder herzustellen. Eine Zeitstrafe für Holger Leske nutzten die Stendaler ihrerseits, um auf 15:13 (26.) zu verkürzen. Durch zwei Kontertore von Sven Krüger und Andy Mache sowie einem Abpraller von Norman Brückner zog Fortschritt kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 18:13 (29.) davon. Mit einem 19:15 wurden die Seiten gewechselt.
 

Die Gäste kassierten kurz nach Wiederanpfiff eine Zeitstrafe und Fortschritt-Spielmacher Nicky Titsch, von dem in der ersten Halbzeit kaum etwas zu sehen war, taute nun auf. Er erwies sich als sicherer Siebenmeterschütze und überraschte den Stendaler Torhüter mit einem schönen Hüftwurf zum 22:16 (36.). Nun schien der Widerstand der Gäste gebrochen. Fortschritt zog auf 27:16 (41.) davon. Die Abwehr fasste nun energischer zu und Chris Gerlach steigerte sich im Tor. Die Gäste brauchten bis zur 41. Minute, um ihren zweiten Treffer in Halbzeit zwei Hausherren nun die Zügel wieder etwas schleifen und vergaben unkonzentriert klarste Möglichkeiten. Die Lok aus Stendal sagte Danke und konnte bis zum Abpfiff die 29:37-Niederlage noch in Grenzen halten.

Fortschritt Burg I: Gerlach; Rochow (6), Rößler (3), Leske (1), Teßmann, Titsch (5/3), Krüger (2), A. Mache (5), Wöhe, Brückner (9/1), Wichmann (4), Lange (2), Wagner

- Burg, 13.01.08

 

Vorschau SG Fortschritt Burg - ESV Lok Stendal
 

Fortschritt zum Rückrundenstart klarer Favorit


In der Handball Nordliga der Männer empfängt die SG Fortschritt Burg am Sonnabend um 16.45 Uhr den ESV Lok Stendal. Dabei sind die Gastgeber, die wahrscheinlich mit voller Kapelle antreten können, der klare Favorit. Das Hinspiel gewannen die Burger, nachdem jahrelang in Stendal nichts zu holen war, mehr als deutlich mit 34:21.

Auch die letzten Heimspiele gegen Stendal sahen Fortschritt als klaren Sieger. Für die SG zählt vor allem, dass endlich auch einmal eine gute Rückrunde gespielt wird, denn in den letzten Jahren war dies leider nicht der Fall.
 

                                                                                                           - Burg, 10.01.08

 

SG Fortschritt Burg - Dessau/Roßlauer HV 06 II 27:40 (15:20)
 

Burger Männer gegen Oberligisten chancenlos


Die Burger Männer verpassten am Sonnabend eine weitere Pokalsensation. Der Nordligist verlor in eigener Halle mit 27:40 (15:20) gegen den Oberligisten Dessau-Roßlauer HV 06 II. Mit sieben Toren war Rückraumspieler Maik Rößler erfolgreichster Burger Werfer.
 Norman Brückner zeigte nach langer Verletzungspause ein gutes Spiel. Hier setzt er sich gegen Max Berthold (links) vom Dessau-Roßlauer HV durch.

 

Wieder mitwirken konnten die Langzeitverletzten Andy Mache und Norman Brückner. Für den im Urlaub weilenden Matthias Wöhe rückte Julian Wagner in die Mannschaft.
Die Gäste um Coach Marco Rösike wollten von Beginn an keine Zweifel aufkommen lassen, wie ernst sie die Partie nahmen. Die Burger halfen ihnen dabei kräftig, denn die ersten Minuten nahmen sie am Spielgeschehen nicht teil. Nach vier (!) Minuten lag der Oberligist mit 5:0 vorn, und das ohne Gegenwehr.

Nun erst wachten die Gastgeber auf, legten ihren Respekt ab. Jörg Wichmann verwandelte einen Siebenmeter sicher zum 1:5 (5.). Christian Bünger im Burger Tor zeigte gute Paraden, konnte aber nicht verhindern, dass die Gäste weiterhin fast ungestört werfen konnten und trafen. Aber Fortschritt kämpfte nun und war beim 5:8 (11.) durch Maik Rößler auf drei Tore ran. Jörg Wichmann verwandelte zunächst sicher die Siebenmeter, ließ dem guten Tobias Thiele im Dessau-Roßlauer Tor keine Chance. Der eingewechselte Norman Brückner beschäftigte die Gästeabwehr und erzielte zwei Tore. Beim Stand von 11:14 konnte Jörg Wichmann mit einem weiteren Strafwurf die Chance zum 12:14 nicht nutzen. Wer weiß, wie die Gäste dann reagiert hätten. Aber so blieb der Vier-Tore-Rückstand bis zum 15:19 (29.) durch Matthias Lange erhalten, ehe der überragende Gästespieler Max Najmann zum 20:15-Halbzeitstand traf.

Wer nun erwartete, dass die Burger Männer ihren Pokalgeist aufwecken würden, sah sich getäuscht. Der Oberligist erhöhte nach Wiederanpfiff innerhalb von drei Minuten auf 22:15 und hatte damit wohl den Burgern schon den Nerv gezogen. Die zahlreichen Zuschauer kamen nicht in Fahrt, Stimmung kam kaum auf. Zu überlegen präsentierte sich nun der Oberligist, war vor allem athletisch und konditionell überlegen. Fortschritt kam in Halbzeit zwei nie in die Nähe, den Oberligisten ärgern zu können. Man kämpfte zwar bis zum Schluss, aber das war diesmal zu wenig. Dessau-Roßlau war ohne Wenn und Aber die bessere Mannschaft und zog nach dem deutlichen 40:27-Auswärtssieg in das Halbfinale des Landespokals ein.
 

 Fortschritt Burg I: Bünger, Gerlach; Rochow (1), Rößler (7), Leske, Teßmann (4), Titsch (1), Krüger, A. Mache (1), Brückner (6), Wichmann (6/6), Lange (1), Wagner.

                                                                                                      - Burg, 06.01.08



 

 

Vorschau HVSA-Pokal SG Fortschritt Burg - Dessau/Roßlauer HV 06 II
 

Burger Männer gegen Oberligisten krasser Außenseiter


Am Sonnabend um 16.30 Uhr trifft Nordligist SG Fortschritt Burg im Viertelfinale des HVSA-Pokals auf den zwei Klassen höher spielenden Oberligisten Dessau/Roßlauer HV 06 II. Nach dem überraschenden 44:43 Erfolg nach Siebenmeterwerfen in der Vorrunde gegen den Verbandsligisten GW Wittenberg/Piesteritz II sind die Burger in diesem Spiel krasser Außenseiter.

Die Dessauer belegen in der Oberliga mit 9:17 Punkten den 11. Platz und gewannen im Achtelfinale beim Verbandsligisten SV Irxleben II klar mit 41:30. Für Fortschritt, das zuletzt wegen der Weihnachtspause nicht trainieren konnte, heißt es einfach nur sich achtbar aus der Affäre zu ziehen.

Während die Langzeitverletzten Andy Mache und Norman Brückner wieder zur Verfügung stehen, ist hinter dem Einsatz von Torjäger Maik Rößler nach dessen Verletzung noch ein großes Fragezeichen.
 

                                                                                                           - Burg, 01.01.08

 

Halbzeitbilanz
 

Bei Halbzeit Rang 2 für Fortschritt`s Männer in der Nordliga

 

Die SG Fortschritt Burg ging mit dem Ziel, wieder oben mit zu spielen, in die neue Handball-Nordliga-Saison. Bei Halbzeit belegt die SG mit 17:5 Punkten einen hervorragenden 2. Platz, punktgleich mit dem überraschenden Spitzenreiter MTV Weferlingen. Aber es hätten auch drei Punkte mehr und somit die Spitzenposition belegt werden können.

Zum Auftakt siegten die Burger beim ESV Lok Stendal, wo man die letzten vier Jahre immer mit einer Niederlage heimkehrte, klar mit 34:21. Danach wurde im brisanten Kreisderby gegen Eintracht Gommern mit 30:27 gewonnen. Nun folgte der Tiefpunkt der Hinrunde. Beim MTV Weferlingen ging Fortschritt stark ersatzgeschwächt mit 24:40 unter und zeigte vor allem in der 2. Halbzeit keinerlei Gegenwehr. Es folgte durch ein Tor in letzter Sekunde von Rene Teßmann ein knapper 29:28 Sieg gegen den HSV Colbitz, der aber teuer bezahlt wurde. Mit Andy Mache und Norman Brückner verletzten sich gleich zwei Spieler so schwer, dass sie fast den Rest der Hinrunde nicht mehr bestreiten konnten. Anschließend wurde Verbandsligaabsteiger Post SV Magdeburg durch einen direkt verwandelten Freiwurf von Thomas Rochow mit dem Schlusspfiff ebenfalls mit 29:28 besiegt.

Nun sollte ein Spiel folgen, welches die Spieler und Fans wohl so schnell nicht vergessen werden. Gegen den HSV Haldensleben II spielte die SG eine überragende 1. Halbzeit und führte hochverdient mit 22:15. Auch beim 26:19 in der 41. Minute standen alle Zeichen auf einen Burger Sieg. Doch durch gewisse Umstände verlor man dieses Spiel noch mit 31:33, wobei den eigenen Spielern kein Vorwurf zu machen ist. Einen Vorwurf musste man den Akteuren dann im nächsten Spiel machen, denn bei Eiche Biederitz II wurde eine 27:20 Führung in der 41. Minute noch vergeigt. Am Ende konnte man glücklich sein, wenigstens noch einen Punkt beim 31:31 geholt zu haben. Es folgte, ohne zu glänzen, ein 36:31 Erfolg gegen den BSV Magdeburg III. Danach waren die Burger beim Möckeraner TV II in allen Belangen überlegen und siegten klar mit 40:28. Auch bei der SG Neuferchau/Kunrau machte Fortschritt ein sehr gutes Spiel und gewann verdient mit 42:36. Im letzten Spiel der Hinrunde folgte ein, wenn nicht das torreichste Spiel der Nordliga-Geschichte. Gegen einen starken HSG Osterburg gab es einen 45:40 Erfolg.

Auch im Pokal hielt sich die SG schadlos. Im HVSA-Pokal wurde zunächst beim Güsener HC II klar mit 44:33 gewonnen und danach wurde Verbandsligist GW Wittenberg/Piesteritz II in einen echten Pokal-Krimi mit 44:43 nach Siebenmeter-Werfen besiegt. Nun trifft Fortschritt im Viertelfinale am 5. Januar auf den Oberligisten Dessau/Roßlau II und ist natürlich klarer Außenseiter. Im Nordcup haben die Burger nach Erfolgen beim SV Oebisfelde II (33:31) und beim Post SV Magdeburg II (32:26) das Halbfinale erreicht.

Überragender Burger Spieler der Hinrunde war Maik Rößler, der sich leider im letzten Punktspiel verletzte. Alle hoffen, dass Maik der mit 97 Treffern in 11 Spielen bester Torschütze bei Fortschritt ist, zu Beginn der Rückrunde wieder zur Verfügung steht. In der Nordliga kämpfen insgesamt fünf Mannschaften um den Staffelsieg. Fortschritt hat nun zum 3. Mal in Folge bei Halbzeit 17:5 Punkte auf seinem Konto. In den beiden letzten Jahren brach man in der Rückrunde immer ein. Bleibt zu hoffen, dass es diesmal nicht so ist, doch außer gegen Weferlingen müssen die Burger bei allen Mitfavoriten (Gommern, Haldensleben und Post) auswärts antreten.
 

Burg mit (Spiele/Tore) Gerlach (10/0), Bünger (8/0), Rochow (9/52), Rößler (11/97), Leske (9/5), Teßmann (8/31), Titsch (11/40), Krüger (8/12), Mache (4/12), Wöhe (11/30), Brückner (5/24), Wichmann (9/30), Lange (10/35), Wagner (3/2).



 

- Burg, 30.12.07

Post SV Magdeburg II - SG Fortschritt Burg 26:32 (11:15)
 

Fortschritt`s Männer stehen im Halbfinale
 

Im Viertelfinale des Handball Nordcups der Männer gewann Nordligist SG Fortschritt Burg bei der Nordklassemannschaft vom Post SV Magdeburg II mit 32:26 (15:11). Beste Burger Werfer waren Norman Brückner und Sven Krüger mit jeweils sieben Toren.

Fortschritt musste mit Bünger (?), Rößler, Wöhe und Teßmann gleich auf vier Akteure verzichten, trotzdem ließen die Burger von Beginn an nichts anbrennen. Zwar führte der Gastgeber erst- und letztmalig mit 1:0, doch danach setzte sich die SG bis zur 11. Minute auf 6:2 ab. In dieser Phase war es vor allem Sven Krüger, der immer wieder von den Außenpositionen traf. Bei diesem Vorsprung blieb es über die Stationen 10:6 und 13:9 bis zum 15:11 Halbzeitstand.

Auch nach dem Wechsel sollte keine richtige Spannung aufkommen. Fortschritt erhöhte schnell auf 17:11. Nun war es Norman Brückner, der immer wieder traf. Bei diesem Abstand sollte es fast die gesamte zweite Halbzeit bleiben. Nach den Stationen 21:15 und 25:19 wurde in der 51. Minute beim 29:22 der größte Vorsprung erreicht. Ein Lob gilt an dieser Stelle Torhüter Chris Gerlach, der mit vielen guten Paraden glänzte und auch noch drei Siebenmeter hielt.

Am Ende gab es einen nie gefährdeten 32:26 Sieg für die Burger. Nach drei Auswärtsspielen hofft Fortschritt bei der Halbfinalauslosung nun endlich auf ein Heimspiel.
 

Burg mit: Gerlach; Rochow (4), Leske, Titsch (5/1), Krüger (7), Brückner (7/2), Wichmann (5), Lange (4), Wagner.


 

- Burg, 16.12.07

 

Vorschau Nordcup Post SV Magdeburg II - SG Fortschritt Burg
 

Fortschritt möchte Sprung ins Halbfinale schaffen


Im Viertelfinale des Handball Nordcups der Männer muss Nordligist SG Fortschritt Burg am Sonnabend um 17.15 Uhr bei der Nordklassemannschaft des Post SV Magdeburg II antreten.
Die Gastgeber haben am letzten Sonnabend im Nordklassepunktspiel Spitzenreiter Tus Magdeburg/Neustadt II mit 29:25 besiegt und somit gehörig Selbstvertrauen für das Pokalspiel getankt. Die Burger sind also gewarnt, zumal man mit Torjäger Maik Rößler (verletzt) und Norman Brückner (privat) auf mindestens zwei ganz wichtige Spieler verzichten muss. Trotzdem sollte Fortschritt in der Lage sein, das Halbfinale zu erreichen.

                                                                                                         -Burg, 12.12.07
 

 

 

SG Fortschritt Burg - HSG Osterburg 45:40 (21:19)
 

85 Tore in einem Spiel könnte neuen Nordliga Rekord bedeuten
 

Am letzten Hinrundenspieltag der Handball Nordliga der Männer gewann die SG Fortschritt Burg gegen die HSG Osterburg mit 45:40 (21:19) und schloss so nach Punkten (17:5) zum Spitzenreiter MTV Weferlingen auf. Erfolgreichster Burger Werfer nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung war Thomas Rochow mit acht Toren.

Während Fortschritt in Bestbesetzung antrat, mussten die Gäste gleich auf vier Akteure verzichten. Trotzdem kann man gleich vorweg nehmen, dass sich die HSG wie erwartet als ganz starker Gegner präsentierte. Osterburg legte in der Anfangsphase immer ein bis zwei Tore vor, ehe die Burger in der 9. Minute erstmals zum 6:6 ausglichen. Auch danach ging es bis zur 18. Minute (11:11) so weiter. Die Gäste gingen in Führung und die SG glich postwendend aus. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der überragende Maik Rößler bereits sieben Tore erzielt, musste danach aber leider mit Verdacht auf Muskelfaserriss verletzt ausscheiden.

Die Begegnung blieb bis zur 27. Minute (17:17) weiter eng. Die Burger Abwehr war einfach nicht aggressiv genug und trat zu spät heraus. So konnte vor allem der Osterburger Kullmann (10 Tore) immer wieder aus dem Rückraum treffen. Außerdem waren die Kreisanspiele vom 18-jährigen Philipp Kiebach auf Sebastian Papendiek mehrfach eine Augenweide. Nun folgten vier Tore in Folge zum 21:17 für die Gastgeber, doch die HSG verkürzte bis zur Pause auf 21:19.

Gleich nach dem Wechsel folgte die beste Phase der Burger. Innerhalb von vier Minuten setzte sich die SG auf 25:20 ab, wobei Norman Brückner mit einem Hattrick gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden traf. Auch danach lief der Burger Angriff auf Hochtouren. So konnte Fortschritt bis zur 42. Minute sogar auf 32:23 erhöhen und die Partie schien entschieden. Doch die Gäste gaben zu keiner Zeit auf und verkürzten innerhalb von drei Minuten auf 34:28.

Danach gelang Jörg Wichmann mit einem Kempa nach Anspiel von Nicky Titsch das schönste Tor des Tages. Auch beim 37:30 in der 48. Minute konnte keiner ahnen, dass die Begegnung noch einmal ganz eng werden könnte. Das lag vor allem daran, dass die Burger nach einem erzielten Tor zu langsam zurück liefen. Die Gäste starteten eine schnelle Mitte nach der anderen und blieben so weiter dran. Da die SG nun einige Chancen nicht nutzte, verkürzten die Osterburger in der 55. Minute sogar auf 40:38.

Doch Fortschritt fing sich wieder und landete am Ende in einem wahren Tor-Festival einen verdienten 45:40 Sieg gegen ganz starke Gäste. 85 Tore in einem Spiel könnte neuen Nordliga Rekord bedeuten.
 

Burg mit Bünger, Gerlach; Rochow (8), Rößler (7/2), Leske (3/1), Teßmann (6), Titsch (5), Krüger (1), Wöhe (1), Brückner (5), Wichmann (6/2), Lange (3).

 

- Burg, 10.12.07

Vorschau SG Fortschritt Burg - HSG Osterburg
 

Fortschritt hat aus der Vorsaison noch einiges gut zumachen

Am letzten Hinrunden-Spieltag der Handball Nordliga der Männer empfängt die SG Fortschritt Burg (15:5) am Sonntag um 16.15 Uhr in der Sporthalle Burg Süd die HSG Osterburg (9:11). Mit den Osterburgern erwartet Fortschritt eine ganz junge spielstarke Mannschaft, die vor der Saison als Mitfavorit gehandelt wurde. Da die HSG aber selten in konstanter Besetzung spielen konnte, gab es zum Teil unerwartete Niederlagen. Auf jeden Fall sind die Gäste viel stärker, als es der derzeitige 7. Tabellenplatz aussagt. Sehr ungern erinnert sich Fortschritt an das Heimspiel der Vorsaison, als man sang- und klanglos mit 29:38 unterging. Das soll natürlich am Sonntag nicht noch einmal passieren. Mit einem Sieg würde Fortschritt mindestens als Tabellenzweiter in die 5-wöchige Punktspielpause gehen.
 

 

SG Neuferchau/Kunrau - SG Fortschritt Burg 36:42 (18:24)
 

Geschlossene Mannschaftsleistung sorgt für Auswärtssieg

Mit einem 42:36 (24:18) Auswärtssieg kehrten die Handballer der SG Fortschritt Burg am späten Sonntagabend von der SG Neuferchau/Kunrau zurück. Bei den krisengeschüttelten Gastgebern fehlten insgesamt fünf Spieler, die nicht mehr bereit sind für ihrem Verein zu spielen. Trotzdem nahm Fortschritt den Gegner von Beginn an ernst, da auch bei den Burgern vier Akteure fehlten.

Neuferchau legte bis zur 5. Minute immer ein Tor vor und Burg glich postwendend aus (3:3). Danach setzte sich Fortschritt auf 6:4 ab. Bis zu diesem Zeitpunkt teilten sich die beiden überragenden Torschützen Maik Rößler (13 Tore) und Thomas Rochow (11) alle Tore. Nach den Stationen 4:7, 7:10 verkürzte der Gastgeber auf 10:11 (16.). Nun sollte die beste Phase von Fortschritt folgen. Innerhalb von nur vier Minuten erhöhten die Ihlestädter auf 18:11.

Hauptgrund dafür war ein an diesem Tage überragender Torhüter Christian Bünger, der reihenweise klarster Chancen der Neuferchauer zunichte machte. Er und Chris Gerlach hielten zudem auch noch drei Siebenmeter vom besten SGN-Spieler Remo Thiele, der 12 Tore erzielte und Dreh und Angelpunkt seiner Mannschaft war. Dagegen zappelte auf der Gegenseite fast jeder Ball im Kasten. Beim 24:18 (!), was eigentlich schon einem Endstand gleichkommt; wurden die Seiten gewechselt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten die Burger ruhig und konzentriert weiter und konnten sich so bis zur 46. Minute eine Zehn-Tore-Führung (34:24) heraus werfen. Doch danach kehrte für zehn Minuten wieder der Schlendrian ein. Im Angriff wurden nun auf einmal zu viele Fehler gemacht und in der Rückwärtsbewegung war man einfach zu langsam, sodass die Gastgeber zu einigen Kontertoren kamen. So verkürzte Neuferchau in der 57. Minute auf 33:37 und es kam noch einmal Hoffnung auf.

Nun riss sich Fortschritt aber wieder zusammen und landete am Ende einen ungefährdeten 42:36 Erfolg. Trainer Udo Strohbach lobte vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit an diesem Tage.
 

Burg mit: Bünger, Gerlach; Rochow (11), Rößler (13/4), Teßmann (3), Titsch (6), Wöhe (5), Lange (3), Wagner (1).

 

- Burg, 03.12.07

 

Vorschau SG Neuferchau Kunrau - SG Fortschritt Burg
 

Fortschritt vor hoher Auswärtshürde

In der Handball Nordliga der Männer muss die SG Fortschritt Burg (13:5) am Sonntag um 15.30 Uhr den schweren Gang zur SG Neuferchau/Kunrau (6:10) antreten. Die Gastgeber gehörten zu Saisonbeginn zu den großen Staffelfavoriten. Doch laut Volksstimmeberichten kriselt es dort sehr. Nach Meinungsverschiedenheiten zwischen Spielern und Trainer sind allein fünf Feldspieler und ein Torhüter nicht mehr bereit für Neuferchau zu spielen. Das macht trotzdem die Sache für Fortschritt nicht viel leichter, da bei dessen großen Kader noch genug gute Spieler zur Verfügung stehen. Besonders auf Remo Thiele, der den Burgern in der vergangenen Saison allein 16 Tore einschenkte, muss besonders geachtet werden. Nach einem Unentschieden und einer Niederlage in den letzten zwei Jahren wollen die Burger diesmal mit einem Sieg von der Spielstätte Betzendorf zurückkehren.
 

 

Möckeraner TV II - SG Fortschritt Burg 28:40 (16:21)
 

Fortschritt ohne Probleme beim Schlusslicht

 

Einen ungefährdeten 40:28 (21:16) Erfolg landete die SG Fortschritt Burg beim Möckeraner TV II. Beste Werfer waren Thomas Simon (Möckern) mit 14, sowie Thomas Rochow und Maik Rößler (Burg) mit jeweils acht Toren.
 

Die Anfangsphase gehörte dem Gastgeber, die in der 5. Minute mit 4:1 führten. Danach kämpften die Burger sich nach und nach heran und schafften in der 10. Minute den 7:7 Ausgleich. Bis zum 13:13 (19.) blieb die Begegnung ausgeglichen. Danach sorgten fünf Burger Tore in Folge für eine 18:13 Führung. Der MTV verkürzte dank des überragenden Thomas Simon, der insgesamt die Hälfte aller Tore seiner Mannschaft erzielte, noch einmal auf 16:19. Doch zwei Tore von Maik Rößler sorgten für den 21:16 Halbzeitstand.

Nach dem Wechsel blieb es bis zur 45. Minute (31:25) in etwa bei diesem Abstand. Weitere sechs Tore in Folge brachten beim 37:25 die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Burger. Fortschritt war einfach ausgeglichener besetzt, während bei den Gastgebern alles auf den Haupttorschützen zugeschnitten war. Nachwuchsspieler Julian Wagner war es in der Schlusssekunde vorbehalten mit einem verwandelten Siebenmeter den 40:28 Endstand herzustellen.
 

Burg mit Bünger, Gerlach; Rochow (8), Rößler (8), Leske, Titsch (4), Krüger (2), Wöhe (3), Wichmann (6/3), Lange (5), Teßmann (3), Wagner (1/1).
 

- Burg, 25.11.07

 

Vorschau Möckeraner TV II - SG Fortschritt Burg
 

Auswärtsspiel beim Schlusslicht

In der Handball Nordliga der Männer muss die SG Fortschritt Burg (11:5) am Sonnabend um 16 Uhr beim Schlusslicht Möckeraner TV II (0:14) antreten. Die Gastgeber, die bisher ohne jeglichen Punktgewinn sind, hielten in den ersten Spielen der Saison immer recht gut mit, doch zuletzt gab es sehr hohe Niederlagen. Das liegt vor allem daran, dass zwei Akteure in die 1. Mannschaft aufrückten und einige Spieler wegen Verletzung oder Krankheit fehlten. Zuletzt musste deswegen sogar das Punktspiel in Neuferchau abgesagt werden. Fortschritt wird den Gegner auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen und will mit einem Sieg weiter in der Spitzengruppe mitmischen. Besonderes Augenmerk werden die Burger auf die Simon-Brüder legen, die in jedem Spiel ein Großteil der Möckeraner Tore werfen.
 

 

 

 SV Oebisfelde III - SG Fortschritt Burg 31:33 (16:14)

 Fortschritt schafft mit Rumpfteam den Sprung ins Viertelfinale
 

Im Achtelfinale des Handball Nordcups der Männer gewann Nordligist SG Fortschritt Burg  bei der Nordklassemannschaft des SV Oebisfelde III mit 33:31 (14:16). Die Burger mussten mit Bünger, Leske, Titsch, Krüger, Teßmann und Lange gleich auf sechs Spieler verzichten, die am Vortag noch das Punktspiel gegen den BSV bestritten.

Dafür kamen Trainer Udo Strohbach, Nachwuchsspieler Julian Wagner aus der 3. Mannschaft, sowie der bereits verabschiedete Dirk Behr, der nach einen halben Jahr Pause sein erstes Spiel wieder bestritt, zum Einsatz. Hinzu gesellte sich der lange Zeit verletzte Norman Brückner, der als 10-facher Torschütze ein klasse Comeback feierte.

Das 2:0 für die Gastgeber konnte die SG schnell egalisieren. Danach legte Oebisfelde bis zur Halbzeit immer ein Tor vor und Burg glich aus. Beim 9:9 hatte Norman Brückner bereits fünf Tore für seine Mannschaft erzielt. Bis zum 14:14 ging es immer so weiter. Nun war es der in dieser Saison bisher überragende Maik Rößler der immer wieder für Fortschritt ausglich. Die Gastgeber schafften aber noch eine 16:14 Pausenführung.

Nach dem Wechsel setzten sich die Allerstädter sogar auf 18:14 ab. Doch der befürchtete Burger Einbruch kam, obwohl wieder einmal vier Siebenmeter vergeben wurden, diesmal nicht. Die SG glich in der 42. Minute zum 21:21 aus. Jetzt war es Jörg Wichmann, der mit vier Toren glänzte. Beim 23:22 führte Oebisfelde das letzte Mal. Danach setzte sich Fortschritt immer auf zwei bis drei Tore (23:25, 24:27, 27:30 und 29:32) ab.

Ein großer Rückhalt war dabei Torhüter Chris Gerlach. Auch Julian Wagner, der zum ersten mal am Kreis spielte, machte seine Sache sehr gut. Die Gastgeber verkürzten kurz vor Schluss noch einmal auf 31:32, doch Norman Brückner sorgte mit seinem zehnten Treffer für einen unter diesen Umständen nicht gerade erwarteten 33:31 Erfolg für die Fortschritt-Männer.

Im Viertelfinale tritt man nun beim Post SV Magdeburg II an, was durchaus machbar sein sollte.
 

Burg mit: Gerlach; Rochow (4), Rößler (8/2), Behr (1/1), Brückner (10), Wichmann (6), Wagner (3), Strohbach (1/1)
 

- Burg, 18.11.07

 

SG Fortschritt Burg - BSV 93 Magdeburg 36:31 (20:14)

Fortschritt wieder mit Zittereinlagen

Mit 36:31 (20:14) gewann die SG Fortschritt Burg I in eigener Halle gegen den BSV 93  Magdeburg III. Mit 13 Toren erwies sich Maik Rößler als erfolgreichster Burger Werfer.
 

Fortschritt legte los wie die Feuerwehr. Nach 22 Sekunden netzte Maik Rößler zum 1:0 ein. Durch zwei Kontertore von Jörg Wichmann und Maik Rößler führte Burg nach drei Minuten mit 3:0, ehe die Gäste eine Minute später zum ersten Mal trafen. Schon frühzeitig musste Thomas Rochow nach einem Ellbogencheck ins Gesicht vom Feld, konnte erst in der zweiten Halbzeit wieder eingreifen. Nach zwei Toren von Matthias Lange und einem von Maik Rößler, der traf, wie er wollte, wechselte der BSV beim Stand von 6:1 (7.) bereits den Torhüter. Aber viel änderte sich nicht. Fortschritt erhöhte weiter auf 8:2 (12.), 11:5 (17.) und 15:8 (22.) und der BSV wechselte den Torhüter wieder zurück.

Es gab für die Gäste in der Abwehrmitte bei Holger Leske und Matthias Lange zunächst  kein Durchkommen. Außerdem versuchte der BSV, fast nur über die Mitte durchzukommen. Und wenn dann doch mal ein BSV-Spieler durch die Burger Deckung kam, stand da noch ein sicherer Christian Bünger im Fortschritt-Tor. Die Gäste fingen sich aber und konnten den Rückstand bis zur Pause halten. Und so wurden beim Stand von 20:14 für den Gastgeber die Seiten gewechselt.
 

Mit Wiederanpfiff stellten sich die Zuschauer wohl die bange Frage, ob die Burger wieder einen sicheren Vorsprung aus der Hand geben würden. Und bis weit in die zweite Hälfte sah es auch tatsächlich danach aus. Aber nicht, weil die Magdeburger groß auftrumpften, sondern weil bei den Fortschritt-Mannen die Konzentration und Kondition merklich nachließen. Der BSV nahm Spielmacher Nicky Titsch in Manndeckung und tat damit einen guten Griff. Mit einem Konter verkürzte der BSV auf 21:17 (34.). Aus einem 23:19 machte Fortschritt innerhalb von zwei Minuten ein 27:19 (40.). Aber nun entpuppten sich die rechte Abwehrseite als auch die Deckungsmitte als Schwachstellen und auch Torhüter Christian Bünger hatte nicht immer das Glück auf seiner Seite. Und so waren die Gäste in der 46. Minute beim 27:24 wieder dran.

Fortschritt-Coach Udo Strohbach nahm eine Auszeit und die half dann, den Vorsprung doch noch über die Runden zu bringen und das Spiel mit 36:31 zu gewinnen. Gegen stärkere Kontrahenten wird solch eine Zitterhalbzeit wie die Zweite gegen den BSV gnadenlos bestraft.

 

  In dieser Szene wird Burgs Spielmacher Nicky Titsch (re.) attackiert. Links Maik Rößler, der 13 Tore erzielte.

  Fortschritt Burg I: Bünger, Gerlach; Rochow (1), Rößler (13), Leske, Teßmann (2), Titsch (7), Krüger, 1), Wöhe (3), Wichmann (3), Lange (6)

 - Burg, 18.11.07

 

 

 

Vorschau  SG Fortschritt Burg - BSV 93 Magdeburg III und Nordcup
 

 

 Fortschritt muss am Wochenende zweimal ran


In der Handball Nordliga der Männer empfängt die SG Fortschritt Burg (9:5) am Sonnabend um 15.45 Uhr den BSV 93 Magdeburg III (4:10) in der Sporthalle am Schützenplatz. Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Haldensleben II (31:33) und den völlig unnötigen Punktverlust am letzten Sonnabend bei Eiche Biederitz II (31:31) zählt für die Burger nur ein Sieg, um nicht völlig den Anschluss zur Spitzengruppe zu verlieren. Die Olvenstädter, die im Moment Vorletzter sind, sollte man auf keinen Fall für zu leicht befinden. Bei den Burgern machte sich zuletzt vor allem die schlechte Kondition und die daraus resultierende nachlassende Konzentration besonders bemerkbar, denn zweimal hintereinander wurde eine 7-Tore-Führung in den letzten zwanzig Minuten noch vergeigt. Das liegt vor allem daran, dass einige Führungsspieler aus den unterschiedlichsten Gründen so gut wie nie zum Training sind und außerdem die Langzeitverletzten an allen Ecken und Kanten fehlen.

Am Sonntag um 17 Uhr trägt die SG Fortschritt Burg dann noch das Nachholspiel im Nordcup bei der Nordklassemannschaft des SV Oebisfelde III aus. Die Gastgeber landeten in den vergangenen zwei Jahren jeweils auf einen Aufstiegsplatz zur Nordliga, nahmen dann aber ihr Aufstiegsrecht nicht wahr. So wissen die Burger ganz genau, dass man diesen Gegner auf keinen Fall unterschätzen darf, zumal in Oebisfelde die Trauben schon immer sehr hoch hangen. Für Fortschritt wäre es ein lohnendes Ziel weiter zu kommen, denn mit Haldensleben II und Osterburg sind bisher nur 2 Nordligisten im Viertelfinale, da viele Favoriten schon strauchelten. Bei einem Sieg und dem notwendigen Losglück könnte Fortschritt in diesem Wettbewerb sehr weit kommen.
 

 

 

 SV Eiche Biederitz II - SG Fortschritt Burg  31:31 (14:21)

 

Burger verspielen wieder einen großen Vorsprung

 


 
In einem abwechslungsreichen und denkwürdigen Derby trennten sich in der Handball-Nordliga der Männer SV Eiche 05 Biederitz II und Fortschritt Burg 31 : 31 ( 14 : 21 ) -Unentschieden. Beste Torschützen vor nur 50 Zuschauern waren am Samstag in der Gerwischer Sporthalle Matthias Krüger ( Biederitz, 6 Tore ) und Maik Rößler ( Burg, 10 ).

Biederitz. Die Gäste gingen durch Thomas Rochow und Matthias Wöhe schnell mit 2 : 0 in Führung. Nach dem 1 : 2 durch Matthias Krüger erhöhten Maik Rößler und Jörg Wichmann jeweils durch Konter auf 4 : 1. Da die Biederitzer im Angriff zu fehlerbehaftet und zu statisch agierten, hatten die von Beginn an wacheren Fortschritt-Handballer leichtes Spiel. Erneut Rößler und Wichmann bauten so den Vorsprung auf 7 : 3 aus. Einzig Torhüter Hubert Bruchmüller wusste auf Seiten der Gastgeber zu gefallen, während seine Mitspieler weit unter der Form der vergangenen Wochen zurückblieben.

 
Die Gäste brauchten im weiteren Verlauf nur auf die Fehler der Biederitzer warten und wurden nicht enttäuscht. So stand es nach 18 Minuten 11 : 6 für die SG-Mannen. Holger Klingebeil und Kreisläufer Sascha Münder verkürzten zwar auf 12 : 8, doch es war nur ein kurzes Strohfeuer. Auch das 10 : 13 durch Holger Klingebeil und Florian Krüger brachte keine Verbesserung im Eiche-Angriffsspiel. Inzwischen hütete der Ungar Gabor Rabai ( 21 ) das Gehäuse der SVEHandballer. Doch auch er konnte, trotz gutem Einstand, den sich anbahnenden Rückstand zur Halbzeit nicht verhindern. Matthias Krüger und Sascha Münder ( Biederitz ) sowie Nicky Titsch und erneut Teßmann warfen das 21 : 14 zur Pause heraus.

Auch in Durchgang zwei änderte sich zunächst am Spielverlauf nichts. Nach einem Remis sah es weit und breit nicht aus. Die Schützlinge um Trainer Udo Strohbach bestimmten Gegner und Spiel und hatten beim 25 : 18 weiterhin ein Siebentorepolster inne. Das 27 : 20 durch Rochow in der 41. Minute sollte dann unbegreifl icherweise das vorläufig letzte Tor der Gäste bleiben. Nach dem 21 : 27 ( Gericke ) wehrte Hubert Bruchmüller einen Siebenmeter von Rößler ab. Mario Genth und Krüger verkürzten weiter auf 23 : 27. Dann scheiterte Teßmann vom Punkt an Oldie Bruchmüller. Krüger und erneut Rechtsaußen Genth gelang bis zur 49. Minute das 25 : 27. Das 28 : 25 durch Jörg Wichmann konterte Hesse-Opitz mit dem 28 : 26.

Dann folgte wohl die entscheidende Phase der Partie, in der die Burger drei hundertprozentige Möglichkeiten zur Vorentscheidung nicht an Teufelskerl Bruchmüller vorbei brachten.

Nach dem 29 : 26 glichen Klingebeil ( 2 ) und Opitz-Hesse zum 29 : 29 aus. Erneut Titsch und Münder sorgten für das 30 : 30. 100 Sekunden vor Ultimo gingen die Einheimischen durch Krüger erstmals in dieser fairen Begegnung in Führung. Doch Rößler traf mit seinem 10. Treffer vom Siebenmeterpunkt zum 31 : 31-Ausgleich und sorgte schließlich für einen gerechten Schlusspunkt.

Biederitz : Bruchmüller, Regener, Rabai – Wiedon, Bormann, Gericke ( 3 ), Genth ( 4 ), F. Krüger ( 3 ), Münder ( 3 ), Klingebeil ( 6 ), M. Krüger ( 7 ), Hesse-Opitz ( 4 / 1 ), Arnold ( 1 ), Fritzsche.

Burg : Gerlach, Bünger – Rochow ( 6 ), Rößler ( 10 ), Leske, Teßmann ( 3 / 2 ), Titsch ( 3 ), Wöhe ( 4 ), Wichmann ( 3 ), Lange ( 2 ).


 

- Burg, 14.11.07

 

Vorschau SV Eiche Biederitz II - SG Fortschritt Burg
 

Schweres Auswärtsspiel für Burger Männer

Am Sonnabend um 14.30 Uhr trifft die SG Fortschritt Burg (8:4) in Gerwisch auf den SV Eiche Biederitz II (7:5). Die Gastgeber haben sich zuletzt mit drei Siegen in Folge bis auf Platz 6 vorgeschoben und können mit einem weiteren Sieg sogar an Fortschritt vorbei ziehen. Das wollen die Burger natürlich mit aller Macht verhindern. Vor allem bleibt es abzuwarten, wie die Fortschritt-Handballer das Spiel vom letzten Wochenende weggesteckt haben.       

 

SG Fortschritt Burg - HSV Haldensleben II 31:33 (22:15)

 

Skandalschiedsrichter bringen Burger Handballer um den Sieg

 

In der Handball Nordliga der Männer unterlag die SG Fortschritt Burg gegen den HSV Haldensleben II mit 31:33 (22:15). Bester Burger Werfer war Maik Rößler mit sieben Toren. Um es gleich vorweg zu nehmen, diese Niederlage geht nach einer großartigen ersten Halbzeit eindeutig auf das Konto der Nachwuchsschiedsrichter Kobilke (Barleben) und Arndt (Gommern), die mit zig Entscheidungen gegen die Burger, die Spieler im wahrsten Sinne des Wortes demoralisierten.
 

Fortschritt legte los wie die Feuerwehr. Nach dem 1:1 setzten sich die Burger bis zur 8. Minute auf 7:3 ab. Haldensleben konnte zwar auf 9:11 (18.) verkürzen, doch fünf Tore in Folge brachte Fortschritt in der 22. Minute mit 16:9 in Front. Kurz zuvor wurde Rene Teßmann bei einem Konter regelrecht von hinten aus der Luft geholt. Jeder rechnete mit einer Roten Karte, doch es gab noch nicht einmal Freiwurf. Nun kam der nächste Schock. Bei einem Konter der Gäste spitzelte Spielmacher Nicky Titsch seinem Gegenspieler den Ball aus der Hand, wofür man vielleicht einen Freiwurf geben kann. Doch es gab Siebenmeter und zum Entsetzen aller, die Rote Karte mit der Begründung zur Pause, dass man dem Spieler Titsch ansah, dass er foulen wollte. Auf die Frage wieso, gab es gleich noch zwei Minuten hinterher, sodass die Burger vier Minuten in Unterzahl spielen mussten. Aber auch das steckte Fortschritt hervorragend weg und erhöhte bis zur 28. Minute sogar auf 21:13. Beim 22:15 wurden die Seiten gewechselt.

Der Tenor zur Halbzeit war dann auch eindeutig. Eine Wahnsinnsleistung der Burger, angefangen von Torhüter Chris Gerlach, der den erkrankten Christian Bünger vertrat, sowie aller Spieler, die trafen wie sie wollten. Von 27 Würfen wurden 22 in Tore verwandelt, was einer sensationellen Torwurfquote von 82% entspricht. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch keiner ahnen, dass zwei Schiedsrichter in der Lage sind, so ein Spiel mit ihren Entscheidungen noch zu drehen.

Fortschritt hielt den Pausenvorsprung bis zur 41. Minute (26:19). Doch nun dachten die Schiedsrichter, jetzt müssen wir was für die Gäste tun. Zuerst wurde der Burger Hallensprecher auf die Tribüne verbannt. Danach landete Rene Teßmann nach einem Foul vor dem HSV Torhüter, der einfach nachtrat. Alle hatten es gesehen aber die Schiris angeblich nicht. Und es ging weiter. “Mika” Lange, der wie alle anderen Burger ein Klassespiel machte, setzte sich am Kreis immer wieder durch, doch von fünf glasklaren Siebenmetern wurde nicht einer für ihn gegeben. So konnten die Gäste, die ihre Angriffe nun so lange ausspielen konnten wie sie wollten, auf 27:26 (47.) verkürzen. Fortschritt erhöhte noch einmal auf 29:26 und auch beim 30:28 in der 51. Minute gab es noch Hoffnung auf einen Burger Sieg.

Doch diese wurde nun von den Schiedsrichtern völlig zerstört. Zuerst bekam die Burger Bank nach einer Behandlungspause die Gelbe Karte. Wofür wusste keiner. Doch nicht genug. Als die knapp 100 Zuschauer Zeitspiel forderten, bekam die Bank auch noch eine 2-Minuten-Strafe dafür, ohne das jemand etwas gesagt hatte. Dies brachte die Gäste nun vollends in die Vorhand. Aus einem 31:30 machte der HSV ein 31:33. Nach dem Spiel waren die Burger völlig am Boden zerstört, denn so etwas hat man in der Halle am Schützenplatz noch nie erlebt. Es gibt immer wieder mal schlechte Schiedsrichterleistungen, doch das war, da waren sich alle einig, einfach nur vorsetzlich.

Die aufgebrachten Zuschauer konnten nach Spielschluss überhaupt nicht beruhigt werden. Es gab nur ein Wort: Skandal. Auch die Spieler verstanden die Welt nicht mehr. Diese Schiedsrichter sind in der Nachwuchsförderung des HVSA. Leider war kein Spielbeobachter da, denn dann hätte es mit Sicherheit eine Sperre für beide geben müssen. Haldenslebens elffacher Torschütze Carsten Fister kam nach Spielende zur Burger Bank und sagte, “Sorry, aber dieses Spiel habt Ihr nicht verloren”. Auch das sich ein Schiri hinterher mit einem HSV-Spieler umarmte, ist doch sehr merkwürdig.
 

Nun heißt es die Spieler wieder aufzubauen, denn schon am kommenden Sonnabend gibt es das Kreisderby bei Eiche Biederitz II.
 

Burg mit Gerlach; Rochow (6), Rößler (7/1), Leske, Teßmann (3), Titsch (1), Krüger (1), Wöhe (2), Wichmann (5), Lange (6).
 

- Burg, 05.11.07

 

Vorbericht:     SG Fortschritt Burg - HSV Haldensleben II

Wiederum Spitzenspiel in Burg
 

In der Handball Nordliga der Männer kommt es am Sonntag in der Sporthalle am Schützenplatz zu einem weiteren Spitzenspiel. Um 16.15 Uhr empfängt dabei der Tabellenzweite SG Fortschritt Burg (8:2) den "Dritten" HSV Haldensleben II (7:3) zum Punktspiel.

Die Gäste, die in den letzten Jahren fast ständig gegen den Abstieg kämpften, legten bisher ihren besten Saisonstart überhaupt hin. Zuletzt wurde der Möckeraner TV II, der BSV Magdeburg III und Eiche Biederitz II jeweils mit mindestens 10 Toren Unterschied nach Hause geschickt, was wohl alles über die Stärke der Oberligareserve aussagt. Auch beim Verbandsligaabsteiger Post SV Magdeburg wurde ein beachtliches 22:22 erreicht. Die bisher einzige Niederlage gab es bei der SG Neuferchau/Kunrau (29:31) .

Die Burger wollen nach den zuletzt ganz knappen und glücklichen 29:28 Heimsiegen gegen Colbitz und Post natürlich auch dieses Spiel siegreich gestalten. Das dies ein ganz schweres Unterfangen wird, weiß jeder Spieler, zumal die Trainingsbeteiligung unter der Woche wieder einmal mehr als mäßig war. Die Burger können voraussichtlich in der Besetzung der Vorwoche antreten.

SG Fortschritt Burg - Post SV Magdeburg 29:28 (13:15)

Thomas Rochow sorgt mit direkt verwandelten Freiwurf in letzter Sekunde für vielumjubelten Sieg

Etwas glücklich gewann die SG Fortschritt Burg I in eigener Halle gegen den bisherigen Tabellenzweiten Post SV Magdeburg mit 29:28 (13:15). Erfolgreichster Werfer in den Burger Reihen war Rückraumspieler Maik Rößler mit sieben Toren.

Fortschritt musste auf die verletzten Andy Mache und Norman Brückner verzichten. Wer glaubte, die überragende Pokalleistung in der vergangenen Woche sei durch die Burger Männer so schnell nicht wiederholbar, musste sich eines Besseren belehren lassen. Danach sah es aber bis Mitte der zweiten Halbzeit noch nicht aus. Maik Rößler brachte mit zwei
Schlagwürfen die Burger zu Beginn zweimal in Führung (7.) und scheiterte beim Stand von 2:3 mit einem Siebenmeter am starken Magdeburger Keeper. Dies sollte der erste von insgesamt fünf vergebenen Siebenmetern der Burger im Laufe der Partie sein. Post Magdeburg spielte kompromisslos, kam dabei meist über den Rückraum und machte
Fortschritt im Deckungszentrum viel Sorgen. Auch eine Manndeckung von Sven Krüger gegen den linken Aufbauspieler zeigte nicht die erhoffte Wirkung. Und so lief Burg ständig einem Rückstand hinterher. Erst René Teßmann konnte zum 12:12 (28.) ausgleichen. Aber postwendend erhöhten die Gäste auf 14:12. Mathias Wöhe verkürzte auf 13:14, ehe Post zum 13:15-Halbzeitstand traf.

 

Spiel Gommern

Nach Wiederanpfiff traf Maik Rößler nach einem Konter zum 14:15. Jörg Wichmann scheiterte beim 14:16 mit dem nächsten Siebenmeter. Thomas
Rochow nutzte die Überzahl des Gastgebers zum 15:16-Anschlusstreffer. Völlig freistehend scheiterten Jörg Wichmann und Mathias Wöhe am Magdeburger Torwart und die Gäste erhöhten wieder auf 17:15. Gerade erst von einem Kopftreffer erholt, traf Kreisläufer Mathias Lange zum 16:17 (38.). Mit einem abgefälschten Ball konnte Post im Gegenzug auf
16:18 erhöhen. Dies sollte für lange Zeit die letzte Führung für die Gäste sein. Fortschritt nutzte die nächste Überzahl, um durch Maik Rößler (2), René Teßmann und Thomas Rochow selbst mit 20:18 in Führung zu gehen (41.). Nun war es René Teßmann vorbehalten, den nächsten Siebenmeter zu verwerfen. Die Partie blieb eng, beide Torhüter konnten sich mit Glanzparaden auszeichnen. Nicky Titsch verwarf beim Stand von
23:21 (48.) den vierten Strafwurf.

Post wollte wohl nicht zurückstehen und patzte nun ebenfalls vom Punkt. Trotzdem machte Post innerhalb von zwei Minuten aus dem 24:21 ein 24:24 . Das Unentschieden hielt bis zum 27:27. Christian Bünger vereitelte in großem Stil einen Konter und konnte trotzdem das 28:27 (58.) für die Gäste nicht verhindern. Maik
Rößler traf zum 28:28 und Mathias Lange reihte sich mit dem fünften vergebenen Siebenmeter in die unrühmliche Liste ein. Nun war die Spannung kaum noch zu überbieten. Zwölf Sekunden vor Spielende hielt Christian Bünger mit der nächsten Glanzparade das Unentschieden fest.

Neun Sekunden vor Schluss noch eine Auszeit. Burg konnte die
verbleibende Zeit nicht zu einem Treffer nutzen, erhielt aber mit dem Schlusspfiff noch einen Freiwurf. Thomas Rochow fand die Lücke in der Post-Abwehr und der Ball zappelte zum 29:28-Endstand im Magdeburger Tor. Der Abpfiff ging im Jubel unter.
 

Fortschritt Burg I: Bünger, Gerlach; Rochow (6), Rößler (7), Leske, Teßmann (5), Titsch (1), Krüger, D. Mache (1), Wöhe (3), Wichmann (3/1), Lange (3)
 

- Burg, 28.10.07

 

SG Fortschritt Burg - GW Wittenberg-P. II 44:43 nach Siebenmeterwerfen (16:23, 34:34, 41:41)

Fortschritt drehte mit unbändigen Kampfgeist ein schon verloren geglaubtes Spiel

In einem an Spannung nicht zu überbietenden Handball-Pokal-Krimi gewann Nordligist SG Fortschritt Burg gegen den Verbandsligisten GW Wittenberg-P. II mit 44:43 nach Siebenmeterwerfen. Erfolgreichste Burger Werfer waren Geburtstagskind Nicky Titsch, sowie Rene Teßmann mit je 8 Toren.

Die blutjungen Gäste bestimmten in der ersten Halbzeit klar das Geschehen, wobei der SG beim 3:3 in der 6. Minute der einzige Ausgleich überhaupt bis zum Schlusspfiff gelang. Danach setzte sich Wittenberg auf 6:3 ab. Fortschritt verkürzte noch einmal auf 6:7, doch fünf Tore in Folge sorgten für ein 6:12 (15.) für Grün-Weiß. Vor allem Raik Nathow, der 10 seiner 12 Tore vor der Pause erzielte war überhaupt nicht zu halten. Die Burger Abwehr war einfach nicht aggressiv genug und Torhüter Chris Gerlach, der den wiederum nicht erschienenen Christian Bünger vertrat, bekam im ersten Abschnitt überhaupt keine Hand an den Ball. Zwar konnte Fortschritt noch einmal auf 14:18 verkürzen, doch danach erhöhten die Gäste bis zur Pause auf 23:16.

Niemand hätte zur Halbzeit auch nur einen Cent auf die Burger gewettet, zu überlegen war der Verbandsligist. Auch nach dem Wechsel sah alles nach einem Erfolg der Wittenberger aus. Fortschritt vergab jede Menge klarster Chancen aber auch die Gäste scheiterten mit drei Siebenmetern in Folge am nun immer besser haltenden Burger Torhüter Chris Gerlach. So stand es in der 49. Minute immer noch 25:31 gegen die SG. Danach verkürzte Burg mit vier Toren in Folge auf 29:31 aber die Gäste konterten und erhöhten wieder auf 29:33 (53.). Beim 31:34 in der 55. Minute schien das Spiel entschieden, doch die Burger kämpften nun aufopferungsvoll und ließen keinen Treffer mehr zu. Fortschritt erzielte noch 3 Tore und schaffte mit dem 34:34 eine nie mehr für möglich gehaltene Verlängerung.

In dieser setzten sich die Gäste wieder auf 34:37 ab und beim 37:39 wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit der Verlängerung kämpften sich die Burger vor allem durch Nicky Titsch (3 Tore) wieder heran und schafften mit dem 41:41 sogar noch das Siebenmeterwerfen, welches dann nichts für schwache Nerven werden sollte.

Wittenberg legte zum 41:42 vor und Thomas Rochow warf über das Tor. Danach übertraten die Gäste und Maik Rößler glich zum 42:42 aus. Nach dem 42:43 sorgte Mathias Lange für das 43:43. Nun warf ein Gästespieler gegen die Latte aber auch Trainer Udo Strohbach scheiterte. Die Spannung war nicht mehr zu überbieten. Den letzten Strafwurf der Wittenberger hielt Chris Gerlach und so war es Jörg Wichmann vorbehalten zum vielumjubelten 44:43 Siegtreffer zu verwandeln.

Die Freude kannte nun keine Grenzen mehr und die Spieler verabschiedeten sich mit einem Tänzchen und der Laola-Welle bei ihren Fans. Die Burger wuchsen trotz aller Personalprobleme ab der zweiten Halbzeit über sich hinaus, während die Gäste sich nach der klaren Führung wohl zu sicher fühlten.
 

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Burg mit: Gerlach; Rochow (5), Rößler (7), Leske, Teßmann (8/5), Titsch (8), Krüger (3), Wöhe (1), Wichmann (6), Lange (3), Strohbach.
 

- Burg, 21.10.07

 

SG Fortschritt Burg - HSV Colbitz 29:28 (15:13)

Sieg in letzter Sekunde wurde teuer bezahlt

Durch ein Tor in letzter Sekunde von Rene Teßmann gewann die SG Fortschritt Burg in der Handball Nordliga der Männer denkbar knapp mit 29:28 (15:13) gegen den HSV Colbitz. Überschattet wurde dieses Spiel leider von zwei schweren Verletzungen auf Burger Seite.

Die Voraussetzungen waren von Beginn an nicht die besten. Zum einen waren Nachwirkungen der Geburtstagsparty zum 50. Geburtstags des Trainers bei einigen Akteuren unverkennbar, zum anderen fehlten mit Torhüter Christian Bünger (?), Sven Krüger (Arbeit) und den verletzten Jörg Wichmann und Mathias Lange gleich vier Spieler.
Die erste Viertelstunde ging an die Gäste, die über die Stationen 2:0 und 5:2 in der 18. Minute mit 7:5 führten. Vor allen Gunnar Stahnke war in der Anfangsphase nicht zu halten und traf wie er wollte.

Nun wachten die Burger allmählich auf und konnten ihrerseits mit 8:7 in Führung gehen. Torhüter Chris Gerlach konnte dabei mit einigen schönen Paraden glänzen. Bis zur 29. Minute konnte der Vorsprung auf 15:12 ausgebaut werden, wobei vor allem Norman Brückner, der mit sieben Toren erfolgreichster Burger Werfer war, sowie Rene Teßmann immer wieder erfolgreich waren. Mit einem 15:13 ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff schaffte Colbitz das 15:15. Danach legten die Burger immer ein bis zwei Tore vor. Nach dem 20:18 glichen die Gäste trotz Unterzahl zum 20:20 (46.) aus. Nun war der zehnfache HSV-Torschütze Sebastian Hinz nicht zu halten.

Nach dem 24:22 (50.) für Fortschritt überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst musste Andy Mache nach einem Fingerbruch vom Feld, danach bekam Holger Leske nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte. Das nutzte der HSV und wendete das Blatt zum 24:26. Das Spiel schien verloren. Doch Tore von Brückner (7m), der sich bei dieser Aktion schwer am linken Arm verletzte und Rößler brachten den 26:26 Ausgleich. Trotz großer Schmerzen trat Brückner zum nächsten Siebenmeter nochmals an und vollendete sicher mit rechts zum 27:26. Nun musste sogar noch Trainer Udo Strohbach ran, da es keine Alternativen mehr auf der Bank gab. Colbitz glich 30 Sekunden vor Schluss zum 28:28 aus.

Der letzte Angriff wurde dann von den Burgern clever ausgespielt und Youngster Rene Teßmann traf in letzter Sekunde von der Rechtsaußenposition zum von den Zuschauern vielumjubelten 29:28 Erfolg. Den Spielern war nicht nach Freude zumute, da bei Norman Brückner ein komplizierter Armbruch festgestellt wurde. Beide Verletzte fallen nun 4-8 Wochen aus. Das Saisonziel Platz 1-3 muss man nach diesen vielen Ausfällen nun leider nach unten schrauben.

Burg mit Gerlach; Rochow (1), Rößler (6/1), Leske, Teßmann (6), Titsch (3), Mache (3), Wöhe (3), Brückner (7/2), Strohbach.

- Burg, 08.10.07

Güsener HC II - SG Fortschritt Burg 33:44 (16:19)

Gastgeber konnte lange dagegen halten

In der 2. Runde des HVSA-Pokals der Männer unterlag die Nordklassemannschaft des Güsener HC II gegen den Nordligisten SG Fortschritt Burg am Ende klar mit 33:44 (16:19). Beste Werfer waren Florian Hennig (Güsen) mit 12, sowie Andy Mache und Thomas Rochow (Burg) mit je 7 Toren.

Der Start verlief überhaupt nicht nach dem Geschmack der Gäste. Güsen setzte sich bis zur 10. Minute auf 7:2 ab, wobei die Burger scheinbar überhaupt noch nicht wach waren. Die Abwehr stand nicht und vorne wurden klarste Chancen vergeben. Hinzu kam ein ganz starker GHC-Torhüter Andre Teske, der zu diesem Zeitpunkt fast alles hielt was auf sein Tor kam.

Fortschritt Coach Udo Strohbach nahm nun eine Auszeit und brachte zudem Stammtorhüter Christian Bünger. Das sollte Erfolg haben, denn mit 6 Toren in Folge drehten die Burger beim eigenen 8:7 das Ergebnis. Doch es sollte weiter eng bleiben. Die Führung wechselte nun ständig. Vor allem der überragende Güsener Florian Hennig war kaum zu halten. Beim 15:14 in der 25. Minute führten die Gastgeber das letzte mal. Danach setzte sich Fortschritt bis zur Halbzeit auf 19:16 ab.

Bei diesem Abstand (27:24) blieb es bis zur 43. Minute. Alles schien noch offen. Doch nun machte sich der Klassenunterschied bemerkbar, wobei die Gastgeber dem hohen Tempo Tribut zahlen mussten. Die Burger sorgten mit sieben Toren in Folge beim 34:24 in der 49. Minute für die Entscheidung. Wenig später stand es sogar 38:26 (54.)

Danach wechselten die Tore sich ab, sodass es am Ende einen verdienten 44:33 für Fortschritt gab. Ein großes Lob an die Gastgeber, die das Spiel lange offen halten konnten. Nach dem knappen Ausscheiden der Verbandsligisten Güsener HC I und Möckeraner TV sind die Burger nun als letztes Team aus dem Jerichower Land im HVSA Pokal vertreten und hoffen auf ein gutes Los.
 

Güsen II mit: Prause, Teske; Bause, Steinbrecher (6), Kampe (4), Leue, Geue (1), Kausel (1), Stendel (2), Hennig (12/4), Ehrke (2), Freund (3), Heitzmann (1), Steffen (1).
 

Burg mit: Bünger, Gerlach; Rochow (7), Rößler (6), Leske (1), Teßmann (5), Titsch (2/2), Krüger (3), Mache (7), Wöhe (5), Wichmann (6), Lange (2).
 

- Burg, 04.10.07

 

MTV Weferlingen - SG Fortschritt Burg 40:24 (18:11)

Debakel für Fortschritt - 24:40 in Weferlingen

Das hatten sich die Handballer der SG Fortschritt Burg anders vorgestellt. In der Handball-Nordliga unterlagen sie im Spitzenspiel der noch ungeschlagenen Mannschaften beim MTV Weferlingen klar mit 24:40 (11:18). Maik Rößler war mit acht Toren bester Torschütze der Gäste.

Weferlingen (oli). Schon vor der Begegnung standen die Zeichen für Fortschritt-Coach Udo Strohbach nicht gut, denn er mußte kurzfristig auf Norman Brückner und Torhüter Christian Bünger verzichten. Außerdem hatte Holger Leske bereits im Vorfeld abgesagt.

"Wir wollten trotzdem eine ordentliche Vorstellung abliefern. Das Fehlen einiger Spieler kann ich nicht als Entschuldigung stehen lassen", ärgerte sich Strohbach nach dem Spiel. Zu Beginn sah es gar nicht einmal schlecht für die Gäste aus. 1:0 und 2:1 führten die Fortschritt-Handballer. Doch mit einem Zwischenspurt holten sich die Gastgeber eine Drei-Tore-Führung. Bis zum 12:9 blieben die Burger dran, ehe alle Dämme brachen.

Der MTV verzeichnete nun nahezu keine Fehlwürfe, während die Gäste insgesamt 12 Holztreffer hatten. Ohnehin brauchten sie zu viele Möglichkeiten für einen Torerfolg. So brauchte Rößler für seine 8 Toren rund 20 Versuche. Aber auch die anderen Burger erwischten einen rabenschwarzen Tag. Torhüter Chris Gerlach bekam kaum eine Hand an den Ball und auch der sonst zuverlässige Jörg Wichmann blieb ohne Torerfolg.

Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem Trainingsspiel, da die Gastgeber mit fünf Toren in Folge zum 23:11 für die Entscheidung sorgten. Am Ende betrug der Vorsprung sogar 16 Tore. "Ich sehe dieses Spiel als einmaligen Ausrutscher. Auch in der Vorsaison lieferten wir gegen Osterburg eine ähnlich desolate Leistung ab. Ich hoffe, wir können uns im Heimspiel gegen Colbitz für diese Klatsche rehabilitieren", blickt Strohbach auf das kommende Wochenende voraus.

Burg I: Gerlach - Rochow (5), Rößler (8/2), Titsch (2), Krüger (1), Mache (2), Wöhe (2), Wichmann, Lange (4).

- Burg, 29.09.07

SG Fortschritt Burg - Eintracht Gommern 30:27 (14:11)

Christian Bünger bringt Burg mit tollen Paraden auf Siegerstraße

Mit einem 30:27 (14:11) - Heimerfolg gegen Eintracht Gommern I setzten die Männer der SG Fortschritt Burg I in der Handball-Nordliga ihren guten Saisonauftakt fort. Maik Rößler (Burg) mit neun und Philipp Eckhardt (Gommern) mit elf Toren waren die erfolgreichsten Werfer ihrer Mannschaften.

Burg (bsc). Ein Wechselbad der Gefühle mussten die Anhänger beider Teams am Sonnabend durchlaufen. Schien es in der ersten Halbzeit, dass die Gastgeber ihren Kontrahenten mit zunehmender Spielzeit immer besser in den Griff bekommen würden, so übernahmen die Eintracht-Spieler im zweiten Spielabschnitt das Zepter und waren nahe daran, den Burgern eine Heimniederlage zuzufügen. Dass es nicht dazu kam, hatte Fortschritt zu einem Großteil seinem überragenden Torhüter Christian Bünger zu verdanken.

Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Beim Stand von 2:1 für die Gäste scheiterte Norman Brückner mit einem Strafwurf am Eintracht-Keeper Stefan Bußmann. Im nächsten Angriff machte er seinen Fehlwurf wieder gut und glich zum 2:2 (4.) aus. Maik Rößler brachte Fortschritt in der siebenten Minute erstmals mit zwei Toren in Front (5:3). Beim 8:4 durch Rößler führten die Gastgeber erstmals mit vier Toren Unterschied. Auch seinen zweiten Strafwurf konnte Norman Brückner nicht nutzen, um wiederum kurz darauf zum 11:6 (17.) zu treffen. Jetzt brachte Gommern Julian Hartung für Stefan Bußmann ins Tor. Dies brachte zunächst noch nichts, denn Mathias Wöhe erhöhte auf 12:7 (20.). Aber die Eintracht blieb dran, ließ sich nicht abschütteln. Auch als Philipp Eckardt mit einem Siebenmeter am eingewechselten Burger Torhüter Chris Gerlach scheiterte, brachte dies die Eintracht nicht aus der Ruhe. Und so wurden mit einem 14:11 für die Gastgeber die Seiten gewechselt.

Spiel Gommern

Nach Wiederanpfiff der Güsener Schiedsrichter Horst Flügge und Uwe Schüßler drehten die Gäste auf und kamen durch die Treffer von Juri Moeller, Tino Einwiller und Henrik Frenzel innerhalb von fünf Minuten zum 14:14-Ausgleich. Nun wogte die Partie hin und her. Burg konnte sich nicht mit mehr als zwei Treffern absetzen (19:17).

Als Michael Kreft eine Zeitstrafe absitzen musste, nutzte Gommern die Unterzahl, um 20:19 in Führung zu gehen. Auch beim 20:22 und 22:24 sah es nach einem Erfolg für die Gäste aus. In dieser Phase verhinderte Christian Bünger im Burger Kasten mit Glanzparaden, dass die Gäste den Vorsprung noch ausbauen konnten. Und so kämpften sich die Burger wieder zurück. Besonders Maik Rößler hatte in dieser Phase ein glückliches Händchen und traf wie er wollte. Beim Stand von 27:26 (56.) entnervte Christian Bünger die Gäste endgültig, als er Konter von Henrik Frenzel und Tino Einwiller in großem Stil parierte. Und so konnte Fortschritt am Ende mit dem etwas glücklichen 30:27-Sieg zufrieden sein.

Burg I:Bünger, Gerlach – Rößler (9/2), Leske, Titsch (3/1), Krüger (3), Mache (6), Wöhe (3), Brückner (3), Wichmann (2), Lange (1).

Gommern:Hartung, Bußmann – Moeller (1), Koch, Eckhardt (11/1), Krieseler (5/1), Dietze (3), Kreft (1), Einwiller (2), Frenzel (3), Kabelitz, Hoffmann (1).

- Burg, 23.09.07

Handball Kracher in Burg

Am 2. Spieltag der Handball Nordliga der Männer kommt es am Sonnabend um 16.45 Uhr zum mit Spannung erwarteten Kreisderby zwischen der SG Fortschritt Burg und dem SV Eintracht Gommern. Beide Mannschaften gewannen ihre Auftaktpartien. Während die Burger in Stendal klar mit 34:21 siegten, hatte Gommern gegen den Aufsteiger Möckeraner TV II beim 39:36 doch etwas mehr Mühe, ohne aber je in Gefahr zu geraten. In den letzten beiden Jahren gab es in Burg immer ganz enge Spiele, wobei sich Fortschritt zweimal knapp durchsetzte. Auch diesmal wollen die Burger mit einem Sieg ihre Tabellenführung behaupten. Da wird aber die Eintracht, die sich mit Rückkehrer Daniel Krieseler verstärkt hat, einiges dagegen haben. Fortschritt kann höchstwahrscheinlich in Bestbesetzung antreten, da Thomas Rochow aus dem Urlaub zurück erwartet wird. Es ist mit einer vollen Burger Halle am Schützenplatz zu rechnen.

- Burg, 20.09.07

ESV Lok Stendal - SG Fortschritt Burg 21:34 (9:14)

Fortschritt Burg mit Auftakt nach Maß

Es ist geschafft. Mit einem in dieser Höhe überraschenden 34:21 (14:9) Erfolg beim ESV Lok Stendal starteten die Handballer der SG Fortschritt Burg in die neue Nordliga-Saison. Beste Burger Werfer waren Maik Rößler und Norman Brückner mit je 9 Toren.
Die Burger, die nur auf Thomas Rochow (Urlaub) verzichten mussten hatten sich für diese Begegnung sehr viel vorgenommen, nachdem man in den letzten vier Jahren immer mit einer Niederlage vom Angstgegner heimkehrte. Die Gastgeber lagen mit 1:0 und 2:1 vorne, was dann aber auch die letzte Führung sein sollte. Danach bestimmte Fortschritt klar das Geschehen und setzte sich aufbauend auf einer sehr guten Torhüterleistung von Christian Bünger bis zur 18. Minute auf 10:4 ab. Vor allem Norman Brückner war in dieser Phase immer wieder erfolgreich. Stendal verkürzte zwar noch einmal auf 8:11 (27.) doch danach erhöhten die Burger zum 14:9 Halbzeitstand. Das dies noch lange keine Entscheidung ist zeigte sich im Vorjahr, als selbst ein 23:18 in der 40. Minute nicht reichte und man am Ende noch mit 26:30 verlor. Den besseren Start hatten dann auch die Stendaler, die auf 12:15 verkürzten. Doch diesmal ließ Fortschritt nichts mehr anbrennen. Dank eines in der 2. Halbzeit überragenden Maik Rößler, der nun 8 seiner 9 Tore folgen ließ, setzte sich die SG bis zur 47. Minute auf ein vorentscheidenden 25:16 ab. Nachdem Mathias Lange seine zweite Zeitstrafe bekam, übernahm Holger Leske dessen Part in der Abwehr und machte nach Aussage des Trainers seine Sache dort hervorragend. Nach dem 28:20 erhöhten die Burger durch fünf Tore in Folge sogar auf 33:20 und landeten am Ende einen in dieser Höhe zwar überraschenden aber auch verdienten 34:21 Sieg. Die Stendaler, die in Bestbesetzung antraten, enttäuschten doch sehr. Am kommenden Sonnabend wollen die Burger im Kreisderby gegen Eintracht Gommern einen weiteren Sieg landen.

Burg mit Bünger, Gerlach; Rößler (9), Leske (2), Titsch (5/2), Krüger (3), Mache (1), Wöhe (1), Brückner (9/3), Wichmann (2), Lange (2).

- Burg, 16.09.07

Fortschritt`s Männer wollen in der Nordliga wieder oben mitspielen

Am Sonnabend startet die SG Fortschritt Burg mit einem Auswärtsspiel beim Angstgegner ESV Lok Stendal in die neue Saison der Handball-Nordliga.

Die Vorbereitung verlief dieses Jahr alles andere als optimal. Durch Vandalismus in der Sporthalle konnte erst Ende August mit dem scharfen Training begonnen werden. Durch Urlaub und Arbeit war die Beteiligung auch nicht die Allerbeste. Der Kader hat sich kaum verändert. Nachdem Marco Weigel nach Möckern zurück ging und Sven Freiberg zukünftig in der Zweiten spielt, steht Coach Udo Strohbach ein 12 Mann starker Kader zur Verfügung. Die Testspiele verliefen ganz vielversprechend. Zuerst wurde in Wolmirstedt klar mit 55:41 gewonnen. Danach belegten die Burger beim Turnier in Elsterwerda mit einem Rumpfteam den 5. Platz und anschließend beim Mixturnier mit den Frauen von Coswig den 2. Platz. Zuletzt gab es noch zwei Vorbereitungsspiele gegen den Verbandsligisten SV Irxleben II. In Irxleben konnte leider eine 19:11 Halbzeitführung nicht gehalten werden und man unterlag noch knapp mit 37:38. Zu Hause hingegen wurde am Dienstag trotz des Fehlens der gesamten Stammaufbaureihe sicher mit 32:24 (19:11) gewonnen. Favoriten für die neue Saison sind Verbandsligaabsteiger Post SV Magdeburg, sowie die SG Neuferchau/Kunrau. Dahinter können mit Burg, Osterburg und Gommern bestimmt noch weitere Mannschaften ins Titelrennen eingreifen. Nachdem in den letzten zwei Jahren der Möckeraner TV und der Güsener HC der Konkurrenz schnell enteilten, wird es diesmal bestimmt ganz eng. Die Liga ist in diesem Jahr so ausgeglichen, dass wirklich jeder jeden schlagen kann.

Zuerst gilt es nun für Fortschritt am Sonnabend um 16.15 Uhr beim ESV Lok Stendal zu bestehen. Die Burger haben an diesen Gegner überhaupt keine guten Erinnerungen, denn in den letzten vier Jahren gab es dort immer eine Niederlage. Die Stendaler ließen am vergangenen Wochenende aufhorchen, als man den Verbandsligaabsteiger Post SV Magdeburg mit 25:23 aus dem Pokal warf. Doch bange machen gilt nicht. Fortschritt will im fünften Jahr endlich den Bock umstoßen. Leider fällt neben Thomas Rochow (Urlaub) höchstwahrscheinlich auch noch Spielmacher Nicky Titsch aus, was die Sache natürlich noch schwieriger macht.

Aufgebot:

Tor: Christian Bünger, Chris Gerlach

Aufbau: Nicky Titsch, Holger Leske, Thomas Rochow, Maik Rößler, Norman Brückner

Kreis: Jörg Wichmann, Mathias Wöhe, Sven Krüger, Andy Mache, Mathias Lange.

- Burg, 12.09.07

Fortschritt gab großen Vorsprung noch aus der Hand

In einem Testspiel unterlag Nordligist SG Fortschritt Burg beim Verbandsligisten SV Irxleben II denkbar knapp und völlig unnötig mit 37:38 (19:11). Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an, doch trotzdem gab es ein flottes Spielchen. Die Burger bestimmten in der 1. Halbzeit klar das Geschehen. Über die Stationen 6:3, 10:5 und 15:7 ging Fortschritt mit einem klaren 19:11 in die Pause. Vor allem Sven Krüger traf wie er wollte von der Rechtsaussenposition.

Nach dem Wechsel wurde viel probiert, sodass die Gastgeber in der 45. Minute auf 26:28 verkürzten. Doch die Burger hielten gegen und behaupteten bis zur 55. Minute eine 36:33 Führung. Diese wurde leider in den letzten fünf Minuten verspielt und noch mit 37:38 verloren. Am Dienstag um 19.30 Uhr gibt es das Rückspiel in Burg.

Fortschritt mit Bünger, Gerlach; Titsch (7), Krüger (8), Mache (4), Wöhe (2), Brückner (8), Schulz, Teßmann (3), Wichmann (2), Leske (2).

- Burg, 06.09.07

Trainingsauftakt bei Burger Handballern

In dieser Woche erfolgte der Trainingsauftakt bei den Handball-Männern der SG Fortschritt Burg. Dabei standen zunächst Laufeinheiten auf dem Programm. Leider war die Beteiligung nicht gerade berauschend. Durch Vandalismus in der Sporthalle am Schützenplatz müssen sich die Burger bis Ende August immer eine Sportstätte zum Training suchen, was die Vorbereitung natürlich mehr als schwierig macht.

Für Fortschritts “Erste” steht auch schon das Vorbereitungsprogramm. Der erste Test erfolgt am 28. August beim Nordklassevertreter Kali Wolmirstedt. Danach nimmt die Mannschaft am 31.August/1. September zusammen mit den Burger Frauen zum 4.mal am Envia-Aqua-Cup in Elsterwerda teil. Es folgen am 6. September in Irxleben und am 11. September zu Hause zwei Testspiele gegen den Verbandsligisten SV Irxleben II, bevor am 15. September der Punktspielauftakt beim Angstgegner ESV Lok Stendal erfolgt, wo man seit vier Jahren ohne Punkt nach Hause kehrte. Die zweite Mannschaft bestreitet am 28. August um 19.30 Uhr (Gegner noch offen) ein Testspiel in eigener Halle. Danach empfängt eine Kombination aus Burg II+III am 9. September Kali Wolmirstedt im Nordcup. Beim Punktspielauftakt am 15. September treffen beide Burger Mannschaften aufeinander.

- Burg, 16.08.07